Cover-Bild Rainer Maria Rilke. 100 Seiten
Band 20786 der Reihe "Reclam 100 Seiten"
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Reclam, Philipp
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 100
  • Ersterscheinung: 15.10.2025
  • ISBN: 9783150207864
Clemens J. Setz

Rainer Maria Rilke. 100 Seiten

Ein einzigartiger Schlüssel zu Rilkes Leben und Werk

Zwei Dichter im Dialog

»Rilke scheint für seine Mitmenschen so etwas wie eine rein historische Figur gewesen zu sein. Normale oder humorvolle Anekdoten sind kaum über ihn erhalten. Er scheint sich niemals albern aufgeführt zu haben. Vermutlich ist er auch nie auf irgendwas ausgerutscht.«

Mit scharfsinnigem Blick und poetischem Feingefühl führt Clemens J. Setz durch Rainer Maria Rilkes Leben und Werk und beleuchtet die komplexe Persönlichkeit des Dichters, die Abgründe in ihm und in der Welt. Die kompakte Biographie ist ein einzigartiger Schlüssel zu Rilkes Welt – von den frühen Jahren bis hin zu einem der bedeutendsten Lyriker der Moderne.

Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2025

Vorwissen empfehlenswert

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Ich kannte bisher weder ein Buch aus der 100-Seiten-Reihe noch habe ich mich eingehender mit Rilkes Werk beschäftigt. Mein Wissen zu Rilke beschränkte sich auf das Wenige, das mir noch aus dem GK Deutsch ...

Ich kannte bisher weder ein Buch aus der 100-Seiten-Reihe noch habe ich mich eingehender mit Rilkes Werk beschäftigt. Mein Wissen zu Rilke beschränkte sich auf das Wenige, das mir noch aus dem GK Deutsch am Gymnasium bekannt ist. Die damals gelesenen Gedichte hatte ich in sehr positiver Erinnerung, und so wollte ich gerne mehr über Rilke erfahren. Allerdings wurde mir sehr schnell klar, dass ich nicht Zielgruppe dieses Büchleins bin. Auch wenn Clemens J. Setz erstaunlich humorvoll und lebendig schreibt, sollte man doch bereits über ein größeres Vorwissen zu Rilkes Leben und Werk verfügen, um seine Ausführungen zur Gänze verstehen zu können. An einigen Stellen kann ich auch die Argumentation des Autors nicht nachvollziehen, insbesondere, was die These betrifft, dass Puppen und Kuscheltiere viel Liebe empfangen, aber nichts zurückgeben würden, und Puppen für Kinder gar „etwas wie Drogen [sind], von deren Wirkung sie nie mehr ganz genesen“. Das erscheint mir doch etwas arg weit hergeholt und obendrein auch als These fragwürdig.
Insgesamt habe ich durch Clemens J. Setz‘ Werk einen interessanten Blick auf Rilke als Mensch bekommen, auch wenn er mich dadurch nun deutlich unsympathischer ist als zuvor.
Fazit: In erster Linie für Rilke-Kenner eine interessante Lektüre.

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