Das Leben ist immer überraschend
Ferri liebt das Biken mit seinem Wheelie-Bike. Doch ist er dabei immer allein, bis er Lu kennenlernt und sich neue Welten für ihn eröffnen.
Die Autorin erzählt die Geschichte von Ferri, der mit seinen ...
Ferri liebt das Biken mit seinem Wheelie-Bike. Doch ist er dabei immer allein, bis er Lu kennenlernt und sich neue Welten für ihn eröffnen.
Die Autorin erzählt die Geschichte von Ferri, der mit seinen kurdischen Eltern und zwei Brüdern, der jüngere ist geistig beeinträchtigt, in Berlin aufwächst und in seiner Freizeit am liebsten mit seinem Wheelie-Bike herumfährt und Tricks übt.
Eines Tages lernt er dabei die Deutschtürkin Lu kennen, die sein Gefühlsleben und seine Vorstellungen auf den Kopf stellt.
In einfacher Sprache beschreibt die Autorin in Ich-Perspektive Ferris Gedanken, Gefühle und Erlebnisse. So bringt sie ihn uns als kurdischen Teenager mit ungewöhnlichem Hobby und spezieller Familiensituation besonders nah.
Sehr authentisch schildert sie so Ferris – auch kulturelle – Verwirrung (S. 60 bis 65 Kapitel „Ich kotz‘ gleich“), als Lu unangekündigt bei ihm auftaucht, er ihre Freundschaft vor seinen Cousins verleugnet, sowie, dass so eine (Fehl-)Entscheidung Konsequenzen hat.
Eine eindrückliche, unaufgeregte, gut geschriebene Geschichte aus dem (Er-)Leben eines Teenagers, in die sich jeder hineinversetzen kann.