Ein Sommer voller Gefühle
Tycho und Oliver wollen über den Sommer in einen Feriencamp in den USA arbeiten. Sie verstehen sich auf Anhieb und schon bald empfinden sie immer mehr für den anderen. Beide fühlen sich unwohl dabei, öffentlich ...
Tycho und Oliver wollen über den Sommer in einen Feriencamp in den USA arbeiten. Sie verstehen sich auf Anhieb und schon bald empfinden sie immer mehr für den anderen. Beide fühlen sich unwohl dabei, öffentlich miteinander gesehen zu werden, aber können sie dann zusammen sein?
Tycho und Oliver sind noch jung, was man an ihrem Verhalten merkt. Sie müssen erst noch lernen, was sie wirklich wollen und sie empfinden noch sehr stark. Das konnte ich einerseits gut nachvollziehen, andererseits ist es mir in manchen Momenten zu stark gewesen. Mich hat außerdem gestört, dass ihre Gefühle manchmal recht abstrakt beschrieben wurden, ich konnte also nicht alles gut nachvollziehen.
Die meisten anderen Protagonisten sind irgendwie komisch und recht unsymphatisch. Wirklich gemocht habe ich ansonsten nur die beiden weiblichen Jobber im Camp und die "Mama" des Camps.
Die Handlung hat Potential, wurde aber nicht gabz ausgeschöpft. Der Ort passt perfekt zu einer Coming-of-Age-Geschichte, ich hätte mir aber gewünscht, dass noch mehr passiert. Denn es passiert nicht unbedingt viel.
Mit dem Schreibstil habe ich mich etwas schwergetan. Es gibt oft Handlungssprünge, da nicht alles ausgeschrieben wird. Das hat es mir erschwert, in einen guten Lesefluss zu kommen. Zusätzlich habe ich mich manchmal auch etwas schwer mit dem Satzbau getan.