„Erst wenn der letzte Vorhang fällt…“
Hildegard „hat schon immer die Strippen gezogen und die Menschen nach ihrer Pfeife tanzen lassen.“ Und obwohl sie auf ihren Rollstuhl angewiesen ist, wissen ihre „Puppen“ Sohn Wieland, ihre Schwiegertochter ...
Hildegard „hat schon immer die Strippen gezogen und die Menschen nach ihrer Pfeife tanzen lassen.“ Und obwohl sie auf ihren Rollstuhl angewiesen ist, wissen ihre „Puppen“ Sohn Wieland, ihre Schwiegertochter Sophie und ihre Enkelin Jenni, dass: „über neunzig und kaum dement, allein das ist ein Gottesgeschenk!“ Als graue Eminenz hält sie auch die Fäden ihrer Freundin Rosi und Pflegerin Anyana in der Hand bis der „letzte Akt des Puppenspiels“ durch einen überraschenden Brief dem rechten Licht entrückt wird. Und plötzlich dringt ein, im Dunklen verwahrtes, tief gehütetes, Geheimnis an die Oberfläche der scheinbar makellosen „Puppenspielerin“…
„Marionetten sind froh, wenn der Puppenspieler nicht von ihnen verlangt, ihre eigenen Fäden ziehen zu müssen.“
(Pavel Kosorin)