Cover-Bild Der gestohlene Klimt

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 141
  • Ersterscheinung: 29.10.2016
  • ISBN: 9783458361831
Elisabeth Sandmann

Der gestohlene Klimt

Wie sich Maria Altmann die Goldene Adele zurückholte
Elisabeth Sandmann erzählt in diesem Buch die Geschichte eines der größten Kunstskandale des 20. Jahrhunderts: Im Jahr 1907 schuf Gustav Klimt in Wien die »Goldene Adele«. Das Porträt von Adele Bloch-Bauer befand sich in Familienbesitz, bis es im Zuge der Enteignung jüdischen Besitzes von den Nazis geraubt wurde. Alle Bemühungen der Erben, es nach Kriegsende zurückzubekommen, scheiterten, ihre Forderungen wurden über Jahrzehnte hinweg von offizieller Seite abgewiesen. Bis sich Maria Altmann, Adeles Nichte, im hohen Alter dazu entschloss, in höchster Instanz den Staat Österreich zu verklagen – und schließlich das fast Undenkbare erreichte: die rechtmäßige Rückgabe der Kunstwerke.
Die Geschichte um die »Goldene Adele« ist die eines beispiellosen Unrechts, das noch lange nach dem Nationalsozialismus fortbestand – aber auch die einer sensationellen Restitution: »Ich habe immer gehofft, dass die Gerechtigkeit ihren Lauf nimmt. Und genau das ist geschehen.« Maria Altmann

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2022

Tolle Aufarbeitung der Geschichte um die goldene Adele ...

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Dieses mit seinen guten 140 Seiten eher schmales Buch kommt dennoch sehr edel daher. Ein wunderbarer goldener Einband mit dem berühmten Bild der „Goldenen Adele“ lässt keinen Zweifel daran, worum es im ...

Dieses mit seinen guten 140 Seiten eher schmales Buch kommt dennoch sehr edel daher. Ein wunderbarer goldener Einband mit dem berühmten Bild der „Goldenen Adele“ lässt keinen Zweifel daran, worum es im Inhalt geht. Gezeichnet wird jedoch nicht nur das Leben der inzwischen wohl unsterblichen Adele Bloch-Bauer sondern auch das ihrer gesamten Familie und ihrem Umfeld, dass durch Reichtum, Fleiß und Ehrgeiz geprägt war um schließlich im vermeintlich tausendjährigen Reich so schändlich vernichtet zu werden. Doch eine empörte Frau will das nicht ungestraft hinnehmen. Maria Altmann, Nichte besagter Adele, kämpft um ihr Erbe und gewinnt schließlich den Rechtsstreit gegen den Staat Österreich. Das wunderbare Porträt ihrer Tante wird ihr und den anderen rechtmäßigen Erben zugesprochen. Erworben wird es schließlich für weit über 100 Millionen Dollar von einem amerikanischen Unternehmer, der es in die von ihm gegründete Neue Galerie in Manhattan bringt. Dort ist es noch heute zu bewundern. Marias Fall erreicht soviel öffentliches Aufsehen, dass Hollywood das Thema aufgreift und mit „Die Frau in Gold“ einen großartigen Film entstehen lässt. „Der gestohlene Klimt“ von Elisabeth Sandmann ist ein Sachbuch aber so ergreifend geschrieben wie ein Roman und hat mich sehr berührt. Ich vergebe somit die vollen fünf Sterne, und spreche eine Empfehlung für alle kunstinteressierten Leser aus.

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