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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Politik und Staat
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Ersterscheinung: 18.03.2025
  • ISBN: 9783446283633
Eloise Rickman

Wie wir die Rechte unserer Kinder stärken in einer Welt, die für Erwachsene gemacht ist, und warum das die Sache für alle besser macht

Stephanie Singh (Übersetzer)

Warum Kinderrechte uns allen nützen. Das erste umfassende Buch zum Thema für Eltern und alle, die Kinder und ihre Bedürfnisse ernst nehmen

In ihrem einfühlsamen Plädoyer zeigt die Kinderrechtlerin Eloise Rickman, wie eine Welt aussehen kann, in der Kinder so ernst genommen werden wie Erwachsene. Nicht zuletzt die Pandemie machte sichtbar: Als schwächste Gruppe erleben Kinder Diskriminierung in allen Lebensbereichen – von reformbedürftigen Schulen über steigende Kinderarmut bis hin zu Wahlsystemen, in denen ihre Stimme nicht zählt. Doch all das ist kein Naturgesetz. Wie können wir das Verhältnis zu unseren Kindern so gestalten, dass sie ihre Potenziale frei entfalten können? Rickman macht sich anhand von zehn fundierten Ideen stark für ein faires Miteinander. Ein radikal hoffnungsvolles Buch mit praktischen Anregungen für Eltern, Familien und alle, die Kindern mehr zutrauen.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Den Adultismus bekämpfen

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„Als schwächste Gruppe erleben Kinder Diskriminierung in allen Lebensbereichen — von reformbedürftigen Schulen über steigende Kinderarmut bis hin zu Wahlsystemen, in denen ihre Stimme nicht zählt. Doch ...

„Als schwächste Gruppe erleben Kinder Diskriminierung in allen Lebensbereichen — von reformbedürftigen Schulen über steigende Kinderarmut bis hin zu Wahlsystemen, in denen ihre Stimme nicht zählt. Doch all das ist kein Naturgesetz.“

Wenn man auf Adultismus hinweist, wird man oftmals nur belächelt. Die Diskriminierung von Kindern wird häufig gar nicht erst wahrgenommen oder erkannt, so selbstverständlich hat sie sich über die Jahrhunderte in unsere Gesellschaft eingeschlichen. Anders als andere Gruppen, die Diskriminierung ausgesetzt sind, können sich Kinder allerdings nicht selbst zur Wehr setzen oder auch nur auf Ungerechtigkeiten hinweisen.
Die Problematik ist komplex, sind Kinder doch auch unbedingt auf den Schutz Erwachsener angewiesen. Sie können Verantwortung nur in eingeschränkter Form übernehmen. Gleichzeitig ist das kein Grund, Kindern ihre Rechte abzusprechen, sie auszuschließen, zu maßregeln, lächerlich zu machen oder ihre Bedürfnisse zu missachten. Erwachsene setzen sich häufig in einer Selbstverständlichkeit und Arroganz über Kinder hinweg, mit der sie einer anderen erwachsenen Person nicht begegnen würden.
 
Eloise Rickman öffnet uns in ihrem Buch die Augen. Sie zeigt die Ungerechtigkeiten auf, denen Kinder täglich ausgesetzt sind, und analysiert auch die Systematiken hinter der Problematik des Adultismus. Als britische Autorin bezog sich ihr Buch ursprünglich auf Phänomene in Großbritannien. Diese sind in weiten Teilen übertragbar auf die Situation in Deutschland. Rickman hat allerdings für die deutsche Ausgabe auch Recherchen zum Adultismus in Deutschland betrieben und kann Forschungserbnisse und Situationsanalysen präsentieren, die die Leser unmittelbar in Deutschland betreffen.
 
Man kann die Wichtigkeit dieses Themas gar nicht genug betonen und ich freue mich sehr, dass Rickman sich der Thematik professionell und wissenschaftlich fundiert angenommen hat. Sie offeriert uns einige Ideen im konkreten Umgang mit Kindern, die dem täglichen Adultismus entgegenstehen.

„Wir können nicht gegen Adultismus vorgehen, wenn wir nicht gleichzeitig versuchen, Klassismus, Rassismus, Misogynie, Fremdenfeindlichkeit und andere Unterdrückungssysteme aufzulösen — genau wie es unmöglich ist, diese anderen Formen der Unterdrückung loszuwerden, wenn wir nicht auch den Adultismus bekämpfen.“

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