Cover-Bild Das Glücksatelier am Meer
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 01.04.2025
  • ISBN: 9783426530207
Emma Jacobsen

Das Glücksatelier am Meer

Roman | Feel-Good-Liebesroman mit zauberhafter Inselromantik und Meeresglück

Können Neuanfänge am Meer Wunder bewirken?

Herzklopfen mit Wellenrauschen auf Norderney: »Das Glücksatelier am Meer« ist ein romantischer Wohlfühlroman über Frauenfreundschaft, den Zauber des Meeres und die Macht der Liebe.

Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes steht Stella mit ihrer kleinen Tochter Mira vor dem Nichts: Aus der luxuriösen Eigentumswohnung müssen sie ausziehen, alle Konten sind leer die Konten sind leer. Zuflucht findet die junge Witwe schließlich auf Norderney bei ihrer besten Freundin Lara, die im Begegnungszentrum als Yogalehrerin arbeitet.

Stella und Norderney - das ist Liebe auf den ersten Blick! Auch Mira lebt sich schnell ein und findet neue Freundinnen. Am Meer entdeckt Stella ihre Leidenschaft fürs Fotografieren wieder und träumt von einem eigenen kleinen Fotoatelier . Doch für eine professionelle Ausrüstung fehlt ihr das Geld. Dann ist da noch Georg, der in den ersten schweren Wochen nach dem Verlust ihres Mannes für sie da war, und den sie in Düsseldorf zurückgelassen hat. Kann es auf der Insel wirklich eine Zukunft für sie geben?

Wunderschöner Liebesroman mit Insel-Feeling – die perfekte Urlaubslektüre für alle Nordsee-Fans

Emma Jacobsen begeistert mit einer herzerwärmenden Liebesgeschichte (Wholesome Romance), bei der man die Wellen rauschen hört und Salz in der Luft schmeckt. Unter ihrem Pseudonym Julie Peters hat sie die erfolgreichen Insel-Liebesromane um »Friekes Buchladen« geschrieben.

Die Insel-Frauen von Norderney, die einander durch jede stürmische Krise helfen, triffst du auch in Emma Jacobsen anderen Knaur-Romanen. Alle Romane sind unabhängig voneinander lesbar:

  • Die Inselhebamme
  • Die Inselschäferin
  • Die Glücksbäckerei am Meer

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2025

Seicht wie ein Kinderplanschbecken

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Eben noch hat Stella ein Leben im Luxus an der Seite ihres Mannes genossen und nach seinem Suizid liegt alles in Scherben. Geld weg, Wohnung weg und die vermeintlichen Freundinnen lassen sie fallen wie ...

Eben noch hat Stella ein Leben im Luxus an der Seite ihres Mannes genossen und nach seinem Suizid liegt alles in Scherben. Geld weg, Wohnung weg und die vermeintlichen Freundinnen lassen sie fallen wie eine heiße Kartoffel. Da kommt das Angebot von ihrer früheren besten Freundin Lara gerade zur richtigen Zeit und Stella nimmt den Vorschlag nur zu gerne an, sich auf Norderney den Kopf einfach mal so richtig freipusten zu lassen. Mit dem Nordseewind scheint es so, als würden die Sorgen weggeblasen und neue Ideen für Stellas Zukunft an den Spülsaum des Meeres geweht werden. Und dann ist da auch noch Georg....


Bevor die eigentliche Rezension beginnt, möchte ich noch auf Folgendes hinweisen: Im Buch werden Suizid, Trauer und Schulden thematisiert. Falls du auf diese Thematik sensibel reagierst, lese Buch und Rezension lieber mit einer vertrauten Person, damit ihr gemeinsam entscheiden könnt, beides zu unterbrechen und über das Gelesene euch auszutauschen.

Emma Jacobsen weckt mit Buchtitel und Gestaltung des Covers Begehrlichkeiten, die der Roman leider nicht halten kann. Zum einem behandelt das Buch schwerwiegende Themen, die im Vorfeld nicht als solche angesprochen werden und bei Betroffenen somit negative Gefühle auslösen könnten.

Zum anderen pilchert die Story dermaßen munter vor sich hin, dass die Handlung seicht ist wie ein Kinderplanschbecken und ein völlig überholtes Frauenbild präsentiert. Stella stellt den Inbegriff eines Luxusweibchens dar und passt so gar nicht in das Weltbild, das sie selbst von sich zeichnet. Aufgschlossen, an allem interessiert und im steten Austauch mit dem Ehemann - eher ein Fall von denkste, denn das, was dieser an Theater abzieht, entbehrt jeglicher Diskussion.

Selbst ist die Frau -- so könnte der Untertitel auch lauten, denn Stella erkennt nach dem Suizid ihres Mannes, dass noch so viel mehr in ihr steckt, als die verwöhnte Frau, zu der sie geworden ist. Sie besinnt sich auf ihre Fähigkeiten und ihre Träume, packt diese beim Schopf und startet noch einmal so richtig durch. Etwaige Probleme lösen sich in der Nordseebrise in Wohlgefallen auf und so kommt es, wie schon ganz zu Beginn des Buches ersichtlich ist. Stella verliert nicht nur ihr Herz an die Insel, sondern auch den besten Freund ihres Mannes.

Das Buch lebt von Klischees, schlappen Aufgüssen von bereits bekannten Handlungen aus Film und Fernsehen und eignet sich gerade noch als Fastfood-Lektüre für den Strandkorb - schnell gelesen und genauso schnell vergessen, aber wirklich satt und glücklich macht dieser Roman leider nicht.

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