Cover-Bild Die Namen
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eichborn
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 02.03.2026
  • ISBN: 9783847902294
Florence Knapp

Die Namen

Roman. Drei Vornamen, drei Lebenswege. »Der beste Debütroman seit Langem« SUNDAY TIMES
Lisa Kögeböhn (Übersetzer)

Kann dein Name den Verlauf deines Lebens ändern?
Es ist 1987 und Cora ist auf dem Weg zum Amt, um die Geburt ihres Sohnes anzumelden - und seinen Namen. Noch ahnt sie nicht, wie sehr dieser Moment ihr Leben und das ihres Sohnes prägen wird. Coras Mann Gordon, ein allseits beliebter Arzt, erwartet, dass sein Sohn nach alter Tradition den Namen des Vaters bekommt - und somit den von Generationen herrischer Männer vor ihm. Ihre Tochter Maia möchte den kleinen Bruder Bear nennen, und Cora selbst bevorzugt Julian, in der Hoffnung, dass ihr Sohn sich so zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickeln kann.
Florence Knapps Debütroman ist die bewegende und hoffnungsvolle Geschichte von drei Namen, drei Versionen eines Lebens und den unendlichen Möglichkeiten, die eine einzige Entscheidung auslösen kann. Es ist die Geschichte einer Familie und ihrer Liebe zueinander - egal, was das Schicksal bereithält.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2026

Mein Lesehighlight

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„ Die Namen „ von Florence Knapp im März 2026 im Eichborn Verlag mit 352 Seiten erschienen, ist derDebütroman der Autorin und für mich schon ein Lesehighlight in diesem Jahr.

Cora wird von ihrem dominanten,aggressiven ...

„ Die Namen „ von Florence Knapp im März 2026 im Eichborn Verlag mit 352 Seiten erschienen, ist derDebütroman der Autorin und für mich schon ein Lesehighlight in diesem Jahr.

Cora wird von ihrem dominanten,aggressiven Mann Gordon beauftragt zum Standesamt zu gehen und dem neugeborenen Sohn seinen Vornamen Gordon einzutragen , wie es schon lange Tradition ist in der Familie. Auf dem Weg dorthin mit der 9 jährigen Tochter Maia kommt Cora ins Grübeln welche Namen sie beide schön finden. Maia wählt Bear,weil der Name stark und kuschelig ist,Cora selbst ist für Julian,der Himmelsvater bedeutet. Dann spaltet sich die Geschichte auf was für Folgen die Namenswahl hat. Alle ca. 7 Jahre kommt ein Wechsel in den Kapiteln und mit den jeweiligen Vornamen des Jungen, Bear, Julian oder doch Gordon.
Ein hervorragender Roman,der immer die Bedrohung der Häuslichen Gewalt im Hintergrund hat,aber nicht brutal beschrieben wird.

Einfach ein sehr gut geschriebenes Buch das unter die Haut geht.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Wie sehr prägt uns unser Name?

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Das Buch hat mich in ein wahres Gefühlschaos geschickt! „Die Namen“ erzählt drei komplett unterschiedliche Geschichten, ausgehend von derselben Basis - Cora, die Mutter, Gordon, der Vater und Maia, die ...

Das Buch hat mich in ein wahres Gefühlschaos geschickt! „Die Namen“ erzählt drei komplett unterschiedliche Geschichten, ausgehend von derselben Basis - Cora, die Mutter, Gordon, der Vater und Maia, die 9jährige Schwester. Jeder wünscht sich einen anderen Namen für das Baby und je nachdem, welchen Namen der kleine Junge bekommt, ergeben sich drei völlig unterschiedliche Leben - nicht nur des Jungen, sondern auch von Mutter, Vater und Schwester. Die Geschichte wird in Sieben-Jahresschritten über insgesamt 35 Jahre erzählt, dieser Aufbau hat mir sehr gut gefallen, er ist komplex und die 3 Geschichten sind klug konstruiert.

Es passiert wahnsinnig viel! Dadurch bleibt zwar die Tiefe der Figuren auf der Strecke - es ist eher so, als würde der Leser immer mal wieder vorbeischauen und einen Blick auf die Personen erhaschen - aber das wertet die Geschichte mitnichten ab. Gerade weil man für die Zwischenjahre seine eigene Phantasie bemühen muss, dafür von der Autorin allerdings viele Hinweise bekommt, die sie so unglaublich gut in die Erzählung einfließen lässt, macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem! Dazu die clevere Verflechtung der drei Erzählstränge... Ich kann sehr gut nachvollziehen, warum dieser Roman als der beste Debütroman seit langem beworben wird.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, dass jetzt das Schlimmste passiert ist, kam eine neue überraschende Wendung
Das Buch ist keine leichte Kost, der Inhalt ist schwer verdaulich, und doch empfehle ich dieses komplexe Buch! Ich werde den liebenswerten Bear, den sensiblen Künstler Julien, Gordon jun., der am Ende der Geschichte über sich hinauswächst, Cora, die immer ihre Kinder beschützt und Gordon sen., der so ein unglaublich manipulatives gewalttätiges Ekelpaket ist, auch so nicht vergessen.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Nomen est Omen?

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Als junges Mädchen verlässt Cora ihre Heimat Irland, um in London Balletttänzerin zu werden. Dort trifft sie auf Gordon, einen sympathischen jungen Arzt. Sie heiraten und Cora muss bald feststellen, dass ...

Als junges Mädchen verlässt Cora ihre Heimat Irland, um in London Balletttänzerin zu werden. Dort trifft sie auf Gordon, einen sympathischen jungen Arzt. Sie heiraten und Cora muss bald feststellen, dass Gordon auch eine andere, dunkle Seite hat. Als ihr Sohn auf die Welt kommt, ist es Gordons Wunsch, dass auch sein Sohn Gordon genannt wird, wie schon zuvor sein Vater und Großvater. Cora gefällt der Name nicht, sie möchte, dass ihr Sohn anders wird als seine Vorfahren. Die ältere Schwester des Babys, Maia, hat die Idee, ihren Bruder Bear zu nennen, wie ein liebenswertes knuddeliges Bärenkind. Cora gefällt der Name Julian gut. In „Die Namen“ werden drei verschiedene Szenarien geschildert. Was passiert, wenn Cora entgegen dem ausdrücklichen Wunsch ihres dominanten Ehemanns „Bear“ als Geburtsnamen eintragen lässt? Wie entwickelt sich die Geschichte, wenn Maias Bruder „Julian“ heißt? Und schließlich, wie wirkt sich der traditionelle Name „Gordon“ auf das Kind und seine Familie aus?
Florence Knapps Debütroman ist faszinierende Lektüre, die ich kaum aus der Hand legen konnte, obwohl manche Kapitel nur schwer zu ertragen waren. Wer auf der Suche nach Wohlfühllektüre ist, sollte die Finger davon lassen, allen anderen kann ich „Die Namen“ wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Eine scheinbar kleine Entscheidung und ihre Folgen

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Cora ist gerade zum zweiten Mal Mutter geworden. Sie hat schon eine neunjährige Tochter, Maia, doch diesmal ist es ein Junge, der ersehnte Stammhalter für ihren Mann Gordon. Dieser ist ein erfolgreicher, ...

Cora ist gerade zum zweiten Mal Mutter geworden. Sie hat schon eine neunjährige Tochter, Maia, doch diesmal ist es ein Junge, der ersehnte Stammhalter für ihren Mann Gordon. Dieser ist ein erfolgreicher, charismatischer Hausarzt aus alter, stolzer Ärztefamilie, in der es selbstverständlich ist, dass an den ersten Sohn immer der Name "Gordon" weitergegeben werden muss. Nun steht Cora kurz vor der Entscheidung, zum Standesamt zu gehen und den Namen des Säuglings eintragen zu lassen. Doch sie zögert... denn nicht nur würde sie dem Baby gerne einen eigenen Namen mitgeben, verbindet sie außerdem mittlerweile viel Ungutes mit dem Namen "Gordon", denn ihr nach außen so liebevoll wirkender Mann ist ein geschickter Manipulator und brutaler Schläger, der sie von allen anderen Menschen in ihrem Leben isoliert, ihr immer mehr Freiheiten nimmt, sie beschimpft, demütigt und brutal misshandelt. Diesen Namen soll ihr Sohn nicht tragen, doch wird sie es schaffen, sich anders zu entscheiden, und was wird daraus resultieren?

Das Buch besteht aus drei alternativen Handlungssträngen: in einem davon wagt es Cora nicht, gegen den Willen ihres Mannes zu handeln, und der Junge wird Gordon heißen. In einem weiteren nennt sie auf Anregung der großen Schwester des Babys den Jungen "Bear" und hofft, dass er damit verbunden stark, aber auch kuschelig, herzlich und liebevoll werden würde. Im dritten Szenario schließlich bekommt er den Namen "Julian", was für Himmelsvater steht, und Cora versucht, ihrem Mann das als Würdigung seiner Position als Vater zu verkaufen.

In der Klappenbeschreibung ist angekündigt, dass es in dem Buch darum gehe, wie ein Name einen Menschen prägt, doch es geht um so viel mehr als das. Nicht nur die Namen unterscheiden sich, auch die Lebenswege der Kinder werden drastisch verschieden sein, denn der Vater Gordon reagiert jeweils unterschiedlich auf die Namensgebung und das hat Konsequenzen für das weitere Leben. Es werden jeweils wechselnde Episoden aus dem Leben der Familie in verschiedenen, voranschreitenden Zeitepochen beschrieben, im Abstand von ungefähr sieben Jahren, von den 1980er Jahren bis in die Gegenwart.

Ich habe dieses Buch geliebt und in kürzester Zeit verschlungen! Es ist äußerst spannend geschrieben und man will unbedingt wissen, wie es mit der Familie weitergeht, bangt und zittert mit den Kindern und deren Mutter und ist neugierig auf ihre weitere Entwicklung. Die Charaktere sind detailliert und authentisch ausgearbeitet und die Gewaltdynamik in der Beziehung ist anschaulich beschrieben - auf eine durchaus drastische Art und Weise, auf die man beim Lesen vorbereitet sein sollte. Das Buch ist also nichts für Menschen, die Beschreibungen schlimmer Gewalt nicht gut aushalten können.

Dennoch ist zum Glück die Handlung nicht nur davon getragen, sondern es gibt auch viele schöne Begegnungen zwischen Menschen und es ist generell sehr interessant, die Figuren in den verschiedenen Szenarien über diese Zeit zu verfolgen. Dabei schafft das Buch eine gute Balance zwischen Tiefgründigkeit und Spannung. Insgesamt ist es ein sehr starkes Debüt einer begabten Autorin, von der ich sehr gerne noch weitere Bücher lesen würde!

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Highlight - unfassbar gut!

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Im Jahr 1987 beginnt die absolut faszinierende Geschichte "Die Namen". Cora und ihre 9jährige Tochter Maia sind auf dem Weg zum Standesamt, um dem kleinen Bruder offiziell einen Namen zu geben. Während ...

Im Jahr 1987 beginnt die absolut faszinierende Geschichte "Die Namen". Cora und ihre 9jährige Tochter Maia sind auf dem Weg zum Standesamt, um dem kleinen Bruder offiziell einen Namen zu geben. Während Coras brutaler Ehemann Gordon, der sie misshandelt, erwartet, dass ihr Baby die Familientradition fortführen und wie er und sein Vater Gordon genannt wird, wünscht sich Cora für ihren Sohn den Namen Julian, der sinngemäß gut zum Namen der Tochter passen würde. Und Maia schließlich würde ihren kleinen Bruder am liebsten Bear nennen.
Und hier trennen sich die 3 Stränge des Romans: Jeweils ausgehend davon, welchen Namen Cora eintragen lässt, wird immer im Abstand von 7 Jahren erzählt, wie es mit Bear, Julian oder Gordon weitergegangen ist und wie der Name ihn beeinflusst hat, aber auch, wie es für die anderen Mitglieder der Familie weiter gehen würde, je nachdem, welcher Name nun eingetragen worden wäre.
Schon die Idee an sich hat mich als 3fache Mutter fasziniert! Ich fand schon immer, dass es eine sehr starke Verantwortung ist, einen Namen für ein neugeborenes Kind auszusuchen, da in dem Namen so viel mitschwingt, lange, bevor sich das Kind entwickelt und seinen eigenen Charakter ausbilden wird. Vorstellungen, die wir als Eltern von unserem ungeborenen Kind haben, Wünsche, Ideale oder auch Traditionen spielen in diese Wahl hinein und ja, wahrscheinlich beeinflusst das auch absolut das Leben des jeweiligen Menschen.
Die Autorin setzt die Idee wirklich meisterhaft um. Ich habe das Buch einfach nur verschlungen und voller Begeisterung gelesen. Die einzelnen Stränge waren alle facettenreich und haben mich teilweise emotional wirklich an meine Grenze gebracht. Gerade Geschichten über Misshandlungen von Ehepartnern gehen mir immer sehr nahe. Aber auch die Kinder Maia und Bear/Julian/Gordon und wie aus ihnen Jugendliche und Erwachsene werden, waren absolut perfekt beschrieben. Ein Buch, das mich gefesselt und tief berührt hat und das noch lange nachwirken wird! Eine uneingeschränkte Leseempfehlung und ein weiteres Highlight meines Lesejahres!

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