Profilbild von GirlWithTheBooks

GirlWithTheBooks

Lesejury Star
offline

GirlWithTheBooks ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit GirlWithTheBooks über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2026

Suchtfaktor garantiert

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
0

Ich habe durch Freida McFadden meine Liebe zu Thrillern entdeckt und jedes ihrer Bücher bestätigt mir das aufs Neue. Auch dieses hier habe ich wieder in einem Rutsch gelesen. Die kurzen Kapitel sorgen ...

Ich habe durch Freida McFadden meine Liebe zu Thrillern entdeckt und jedes ihrer Bücher bestätigt mir das aufs Neue. Auch dieses hier habe ich wieder in einem Rutsch gelesen. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man immer noch „nur ein Kapitel“ lesen will und plötzlich ist das Buch durch.

Die Geschichte hat mich direkt gepackt und ich war sofort mitten drin. Sylvia, die dringend einen Job braucht, nimmt eine Stelle als Pflegekraft an und zieht dafür in ein abgelegenes Haus. Dort soll sie sich um Victoria kümmern, die nach einem Unfall stark eingeschränkt ist. Schon früh merkt man, dass in diesem Haus etwas nicht stimmt, und genau dieses Gefühl zieht sich durch das ganze Buch.

Besonders mochte ich, wie schnell Spannung aufgebaut wird. Durch Victorias Tagebuch verschiebt sich der Blick auf die ganze Situation immer wieder, sodass ich ständig wissen wollte, was wirklich passiert ist. Auch wenn ich bei manchen Dingen schon eine Vermutung hatte, hat mich das überhaupt nicht gestört. Ich wollte trotzdem unbedingt weiterlesen.

Was ich an Freida McFaddens Büchern so mag, ist, dass sie sich unglaublich schnell lesen lassen und dabei trotzdem spannend bleiben. Für mich war auch dieses Buch wieder genau das Richtige für einen Abend, an dem man einfach abschalten und komplett in eine Geschichte eintauchen möchte. Es ist kein komplizierter Thriller, sondern einer, den man einfach verschlingt.

Das Buch ist im Vergleich zu anderen Büchern der Autorin nicht mein Favorit, weshalb es keine vollen 5 Sterne geworden sind. Trotzdem ist es wieder ein sehr unterhaltsamer Thriller, den ich gerne gelesen habe. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen und ist eine klare Empfehlung für alle, die spannende Geschichten mögen, die sich schnell weglesen lassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2026

Witzig, weise und noch besser als Band 1

Frankie – Unter Menschen
0

Aber im Leben isses nicht immer so, dass man ne Riesenmotivation hat. Manchmal gibt’s einfach nur keine Alternative. - S. 36

Frankie unter Menschen ist der zweite Band der Frankie-Reihe, deshalb sollte ...

Aber im Leben isses nicht immer so, dass man ne Riesenmotivation hat. Manchmal gibt’s einfach nur keine Alternative. - S. 36

Frankie unter Menschen ist der zweite Band der Frankie-Reihe, deshalb sollte man Band 1 vorher gelesen haben. Der Einstieg fällt aber trotzdem leicht, weil es am Anfang einen kurzen Rückblick gibt. Wenn Band 1 also schon etwas her ist, kommt man gut wieder in die Geschichte rein, da zu Beginn kurz aufgegriffen wird, wie der erste Teil geendet hat und worum es dort ging.

Unglück zieht Unglück an. Aber Glück zieht kein Glück an. - S. 126

Mir hat der zweite Band sogar noch besser gefallen als der erste. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen, weil es sich so angenehm lesen lässt und Frankie einfach eine großartige (sußer süße) Hauptfigur ist. Er ist witzig, klug und auf seine ganz eigene Art auch ziemlich weise. Gerade sein Blick auf die Menschen und die Welt ist wieder herrlich zu lesen.

Wenn Worte nicht rausdürfen, Gedanken und Fragen, da geht man innen drin kaputt. - S. 52

Besonders schön fand ich, dass das Buch trotz seines humorvollen Tons auch ernste Themen mitbringt. Zwischen all den lustigen und charmanten Momenten steckt viel Nachdenkliches. Dadurch ist es nicht nur unterhaltsam, sondern bleibt auch im Kopf. Gleichzeitig ist es genau die Art von Buch, die sich perfekt für zwischendurch lesen lässt. Auch als Geschenk finde ich die Frankie-Bücher ideal, besonders für Katzenbesitzer. Frankie ist einfach eine Figur, die man schnell ins Herz schließt und ich glaube, dass viele Leser an ihm ihre Freude hätten.

Und ich dachte, so ein Stern hat’s wirklich gut, der weiß einfach, wo er hingehört. - S. 72

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen. Eine sehr gelungene Fortsetzung, die für mich sogar noch ein Stück stärker war als Band 1.

Jedenfalls, ich kann nur sagen, unhöfliche Menschen tragen eine große Hässlichkeit im Herzen, und mehr sag ich lieber nicht. - S. 108

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2026

Süß für zwischendurch

Riding The High
0

Ich habe Riding The High gelesen, ohne die ersten beiden Bände der Reihe zu kennen, und bin trotzdem gut in die Geschichte reingekommen. Die Bücher lassen sich nämlich problemlos unabhängig voneinander ...

Ich habe Riding The High gelesen, ohne die ersten beiden Bände der Reihe zu kennen, und bin trotzdem gut in die Geschichte reingekommen. Die Bücher lassen sich nämlich problemlos unabhängig voneinander lesen. Nach diesem Band haben es Teil eins und zwei auf meine Wunschliste geschafft, weil mir das Setting der Silver Pines Ranch-Reihe grundsätzlich gut gefallen hat.

Wir haben es anders gemacht als die anderen. Auf unsere Art. Und ich will gar nichts dran ändern. - S. 422

Die Geschichte rund um Cole und Ginger klang für mich eigentlich nach einer Romance, die genau meinen Geschmack treffen könnte. Small-Town-Vibes, spontane Ehe und eine gemeinsame Vorgeschichte bringen viel Potenzial mit. Beim Lesen hat mich das Ganze dann aber leider nicht so gepackt, wie ich es mir erhofft hatte. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, sodass man schnell durch das Buch kommt. Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Vor allem konnte ich keine richtige Bindung zu Cole und Ginger aufbauen. Ich hatte das Gefühl, dass ich ihre Geschichte eher von außen beobachte, statt wirklich mit ihnen mitzufühlen. Auch die Beziehung der beiden konnte mich nicht richtig überzeugen. Zwar ist da von Anfang an eine gemeinsame Vorgeschichte spürbar, aber für mich ist der Funke nie ganz übergesprungen. Ich habe weder die emotionale Tiefe noch diese besondere Spannung zwischen ihnen gefühlt. Die romantischen Momente haben mich daher nicht so erreicht, wie ich es mir gewünscht hätte.

»Ich verspreche es. Du und ich, Cole, was könnte da schiefgehen?« - S. 103

Was mir dagegen gefallen hat, war das Setting rund um Silver Pines. Man merkt, dass hinter der Reihe eine größere Welt mit wiederkehrenden Figuren steckt und genau das hat neugierig auf die anderen Bände gemacht. Auch die Nebenfiguren haben dafür gesorgt, dass sich die Geschichte nicht komplett leer angefühlt hat. Deshalb haben Band eins und zwei nach diesem Buch trotzdem ihren Weg auf meine Wunschliste gefunden.

Ganz gleich, was in meinem Leben geschieht, ganz gleich, welchen Herausforderungen ich mich stellen muss, die sanften Hügel in Silver Pines und Sugarland Mountain schenken mir Frieden und Bodenständigkeit. So etwas findet man nirgendwo sonst. - S. 115

Insgesamt war es für mich eine Romance mit guter Ausgangsidee, die mich in der Umsetzung aber emotional nicht überzeugen konnte. Es ist also ein süßes Buch für zwischendurch, aber leider kein Highlight. Deshalb sind es am Ende 3 von 5 Sternen geworden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2026

Ehrlich, aber nicht ganz greifbar

Alt genug
0

Ich war neugierig auf dieses Buch, vor allem wegen der Themen rund ums Älterwerden und die Lebensmitte. Der Einstieg fiel mir leicht, da sich der Schreibstil sehr angenehm lesen lässt und typisch für Ildikó ...

Ich war neugierig auf dieses Buch, vor allem wegen der Themen rund ums Älterwerden und die Lebensmitte. Der Einstieg fiel mir leicht, da sich der Schreibstil sehr angenehm lesen lässt und typisch für Ildikó von Kürthy ist. Er wirkt persönlich, direkt und immer wieder selbstironisch, wodurch man schnell durch die Seiten kommt.

Inhaltlich beschäftigt sich das Buch mit vielen Gedanken rund um das Leben, das Älterwerden, gesellschaftliche Erwartungen und die eigenen Zweifel. Es sind Themen, in denen man sich teilweise wiedererkennen kann und die durchaus zum Nachdenken anregen. Gerade diese Mischung aus humorvollen Beobachtungen und ernsteren Momenten hat mir grundsätzlich gut gefallen.

Trotzdem hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, dass vieles nur angerissen wird. Es werden viele Themen angesprochen, aber selten wirklich vertieft. Dadurch blieb für mich einiges eher oberflächlich und ich hätte mir gewünscht, dass manche Gedanken mehr Raum bekommen. So springt das Buch relativ schnell von einem Thema zum nächsten, ohne dass sich etwas richtig entfalten kann.

Auch emotional hat mich das Buch nicht vollständig erreicht. Obwohl es persönliche Einblicke gibt, konnte ich nicht immer eine richtige Verbindung dazu aufbauen. Es bleibt stellenweise etwas distanziert, obwohl eigentlich viel Potenzial für mehr Tiefe vorhanden gewesen wäre.

Insgesamt ist es ein gut lesbares Buch mit wichtigen und aktuellen Themen, das zum Nachdenken anregt, mich aber nicht ganz überzeugen konnte. Für mich sind es daher 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2026

Viel Potenzial, aber kaum Tiefe

Das schönste aller Leben
0

"Ich muss so vieles wiedergutmachen. Aber es gibt kein Gutmachen, weil es nicht mehr gut wird, nur vielleicht ein bisschen weniger schlimm." - S. 32

Leider hat es mich insgesamt nicht überzeugt. Ich ...

"Ich muss so vieles wiedergutmachen. Aber es gibt kein Gutmachen, weil es nicht mehr gut wird, nur vielleicht ein bisschen weniger schlimm." - S. 32

Leider hat es mich insgesamt nicht überzeugt. Ich war mehr als einmal kurz davor, das Buch abzubrechen, weil mich die Geschichte nicht richtig packen konnte.

Der Roman erzählt auf mehreren Zeitebenen von Theresia und Vio. Grundsätzlich finde ich solche Erzählweisen spannend, hier hat es für mich aber nicht richtig funktioniert. Die einzelnen Handlungsstränge konnten mich nicht wirklich fesseln und wirkten stellenweise eher langatmig.

Was für mich am schwersten gewogen hat, war die fehlende emotionale Verbindung zu den Charakteren. Ich konnte keinen richtigen Draht zu ihnen aufbauen, wodurch mich viele Entwicklungen kalt gelassen haben. Die Figuren blieben für mich zu oberflächlich und ich hatte oft das Gefühl, ihnen eher von außen zuzusehen, statt wirklich mit ihnen mitzufühlen.

"Love it. Change it. Or leave it. Aber alles davon ist unmöglich. Ich hasse es. Ich kann es nicht ändern. Und verlassen kann ich höchstens mich selbst." - S. 31

Auch inhaltlich hatte ich mir mehr Tiefe erhofft. Viele Themen werden angesprochen, aber für mich nicht ausreichend ausgearbeitet. Dadurch wirkt das Buch stellenweise etwas überladen, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen. Es bleibt vieles an der Oberfläche, obwohl eigentlich viel Potenzial da gewesen wäre.

Der Schreibstil ließ sich zwar gut lesen, konnte aber für mich nicht ausgleichen, dass mich die Geschichte insgesamt nicht wirklich erreicht hat. Am Ende sind es für mich 2 von 5 Sternen. Eine interessante Idee, die mich in der Umsetzung leider nicht überzeugen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere