Cover-Bild Geld ist Tod (Hardcover-Version)
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
33,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Rediroma-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 454
  • Ersterscheinung: 20.08.2025
  • ISBN: 9783988859617
Frank Hilgenfeld

Geld ist Tod (Hardcover-Version)

Geld ist Tod – das literarisch-philosophische Manifest von Frank Hilgenfeld

Heidegger, Heinz Erhardt und Klaus Kinski auf einem Roadtrip quer durch die Welt: ein denkendes Auto, absurde Dialoge und die schärfste Frage unserer Zeit – warum beten wir Geld an, als wäre es Gott?
„Geld ist Tod“ ist kein Wirtschaftsbuch, sondern eine intellektuelle Ohrfeige. Eine Groteske. Hier treffen schwarzer Humor, Melancholie und Kapitalismuskritik aufeinander – grotesk, poetisch und gnadenlos unterhaltsam. Hilgenfeld lässt Philosophen, Künstler und Ikonen Dinge sagen, die sie nie gesagt haben, aber vielleicht hätten sagen sollen.
Dieses Buch ist kein Trostpflaster, sondern ein Stresstest fürs Denken. Es zeigt, wie tief wir im Konsum verstrickt sind – und wie sehr wir uns selbst als letzte Ressource verschleißen.
Wer den Mut hat zu lachen, während das System zerbröselt, wird hier fündig. Ein Manifest für alle, die Philosophie nicht staubig, sondern explosiv erleben wollen.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2025

Eine kluge Groteske voller Witz und Tiefgang – eine literarische Abrechnung

0

Selten gelingt es einem zeitgenössischen Autor, die Groteske so virtuos zu nutzen wie Frank Hilgenfeld in Geld ist Tod. Dieses Buch ist weit mehr als ein Roman: Es ist eine kluge, intertextuelle Inszenierung, ...

Selten gelingt es einem zeitgenössischen Autor, die Groteske so virtuos zu nutzen wie Frank Hilgenfeld in Geld ist Tod. Dieses Buch ist weit mehr als ein Roman: Es ist eine kluge, intertextuelle Inszenierung, die das fragile Fundament unseres gesellschaftlichen Denkens und Handelns sichtbar macht.

Hilgenfeld lässt fiktive Figuren in ebenso fiktive Gespräche eintreten und versieht sie mit Zitaten, die überraschen, belustigen und zugleich irritierend nah an der Realität sind. Diese Dialoge sind pointiert, oft hinreißend komisch, und doch schwingt stets die Ernsthaftigkeit einer tiefen Systemkritik mit.

Der Autor verbindet literarische Traditionen mit akademisch präziser Recherche. Besonders bemerkenswert ist der Einsatz heuristischer Elemente, die das Lachen ebenso ermöglichen wie das Nachdenken. Wer sich auf dieses Buch einlässt, wird reich belohnt – nicht durch einfache Antworten, sondern durch den intellektuellen Genuss einer sprachlich brillanten und inhaltlich aufrüttelnden Groteske.

Geld ist Tod ist fern vom Mainstream, aber genau darin liegt seine Stärke. Es ist ein Werk für Menschen, die sich trauen, die Dinge anders zu sehen – ein Roman für ein Publikum, das Bildung nicht nur als Zierde, sondern als geistige Herausforderung versteht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.08.2025

Zwischen Witz, Wissen und Wehmut – Eine literarische Grenzerfahrung mit Geld ist Tod

0

Das Buch Geld ist Tod hat mich auf eine so ungewöhnliche wie intensive Reise geschickt, von der ich mich erst wieder sortieren musste. Anfangs empfand ich das Konzept als ehrlich gesagt etwas schräg: Ein ...

Das Buch Geld ist Tod hat mich auf eine so ungewöhnliche wie intensive Reise geschickt, von der ich mich erst wieder sortieren musste. Anfangs empfand ich das Konzept als ehrlich gesagt etwas schräg: Ein Buch, das den Tod und das Geld in einen literarischen Zusammenhang setzt und dabei fiktive Stimmen von Persönlichkeiten oder Dingen präsentiert, die sonst nie über Finanzen sprechen würden? Das klang für mich zunächst nach akademischer Fingerübung oder einer weiteren absurden Satire.
Doch schon nach zwei Kapiteln war ich wie elektrisiert: Plötzlich öffneten sich gedankliche Türen, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie existieren. Stilistisch ein Unikat – mal grotesk komisch, dann wieder so melancholisch, dass es unter die Haut geht. Wer hätte gedacht, dass ein zermürbtes Auto poetischer über den Wert des Menschen nachdenken könnte als so mancher Bestsellerautor? Oder dass die Überlegungen eines Jesus, eines Nietzsche oder gar eines antiken Philosophen zum heutigen Finanzsystem gleichermaßen verstörend wie erhellend sind?
Der Autor beweist enorm viel Witz, stellenweise scharfsinnigen Spott, kombiniert mit einer beeindruckenden Belesenheit. Es gab Momente, da musste ich laut lachen – und im nächsten Absatz war ich tieftraurig über das, was wir als „Krone der Schöpfung“ aus der Welt gemacht haben. Das Buch verlangt ohne Zweifel Hintergrundwissen und fordert Ausdauer, belohnt aber mit geistreichen Querverweisen und originellen Denkanstößen bis zur letzten Seite.
Gerade die Stimmen derjenigen, die in der realen Welt nie oder kaum zu Geldfragen befragt werden – Dinge, Tiere, historische Figuren – haben meinen Blick auf das, was wir Wert nennen, dauerhaft verändert. Geld ist Tod ist ein erfrischend anderes Buch, das irritiert und begeistert, das nachhallt und traurig macht, ja fast traumwandlerisch durch das Dickicht unserer Werte führt – und mich vollkommen gefangen nahm, bis ich die letzte Seite umblätterte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere