Cover-Bild Arte factum
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32,60
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Alternativweltgeschichten
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 18.04.2025
  • ISBN: 9783819079887
Franz Rieder

Arte factum

Eine Liebestragödie
Arte factum ist eine Liebestragödie in Romanform. Drei wesentliche Erzählstränge tragen den Roman. Einer webt die Verbindung zwischen der griechischen Mythologie und der Gegenwart. Der zweite konstruiert eine Beziehung zwischen den Idealen griechischer Kunst und den modernen Kunstmärkten. Hier treffen der Handel mit geraubten Kulturgütern über Galerien, digitalen Plattformen und börsennotierten Unternehmen in einem tödlichen Konflikt auf die beiden Protagonisten des Romans: Kiki und Ulysses. Es beginnt eine Reise in die Mythen der griechischen Antike und durch die Kunst- und Kulturgeschichte, in der ihre leidenschaftliche Liebe, die, von Idealen der romantischen Ästhetik getragen, mehr und mehr sich mit Macht, Gewalt und Tod verschränkt und beide Protagonisten die endlose Tragik der Liebe am eigenen Leib erleben läst. Der dritte Erzählstrang umfasst das gesamte Roman Geschehen. Die Fragen: Hat eine "große" Liebe heute noch eine Chance sich zu verwirklichen? Findet die moderne Liebe zwischen zwei Menschen, unter Männern und in Freundschaften noch einen tragenden Grund als ein stabiles Fundament, das Krisen, Machtphantasien und Gewalt überwinden kann?
Der Zusatz Titel: Tragödie suggeriert eine negative Antwort. Aber selbst in todtragender Negativität verwebt die Liebesgeschichte im Roman einen aufscheinenden Glanz individueller und kultureller Positivität im Nihilismus des Zeitgeschehens.
"Alles Leben will Schönheit, jedes Kunstwerk ist ihr Ausdruck, verkörpert und verherrlicht sie. Alle negative Kunst protestiert gegen den Mangel an Schönheit in unserem Leben". (Agnes Bernice Martin (* 22. März 1912 in Macklin, Saskatchewan, Kanada; † 16. Dezember 2004 in Taos/New Mexico, USA).

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2025

Franz Rieder: Arte factum - ein außergewöhnlicher Roman

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Kiki verliert ihre große Liebe Ulysses, der sehr erfolgreich im internationalen Kunsthandel tätig war. Nach dessen Tod tauchen nach und nach Hinweise auf seine Verwicklung in kriminelle Machenschaften ...

Kiki verliert ihre große Liebe Ulysses, der sehr erfolgreich im internationalen Kunsthandel tätig war. Nach dessen Tod tauchen nach und nach Hinweise auf seine Verwicklung in kriminelle Machenschaften mit der Kunstmafia auf. Mit Hilfe ihrer Freundin Mela, Mitarbeitern der Kunstgalerien in London, Athen, Berlin, Düsseldorf - die wiederum Verbindung zu internationalen Anti-Mafia-Gruppierungen pflegen - geht sie diesen Verwicklungen nach. Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Wer war Ulysses wirklich? Und noch wichtiger: Wer war Kiki für Ulysses? War ihre tief empfundene Liebe echt?

Das Geschehen schickt den Leser auf eine spannende Reise rund um unseren Globus. Die Schilderungen der Schauplätze gelingen lebendig und in atmosphärische Dichte.
Besonders gefallen haben mir die charakterliche Darstellung der Hauptfiguren, aber auch Douglas und Jorge aus Venezuela mit ihrem gänzlich anderen kulturellen Hintergrund.

Auch, wenn das Buch an einigen Stellen ein wenig overcrowded erscheinen mag, Protagonisten kommen und gehen - Mythen scheinen auf, nicht nur irdische Kräfte und Welten fordern Raum. Mir haben all diese Dinge - wie auch die Schilderung der Bösewichte in Form bekannter Figuren aus Politik und Wirtschaft - sehr viel Spaß gemacht.

Freu' mich schon auf's nochmalige Lesen.

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