Fehlende Spannung und verwirrender Schreibstil
Britt-Marie verschwindet nach dem Seitensprung ihres Mannes aus dessen Leben und versucht auf eigenen Beinen zu stehen. Zuerst muss dafür ein Job her. Auf dem Arbeitsamt ist es für Britt-Marie fast nicht ...
Britt-Marie verschwindet nach dem Seitensprung ihres Mannes aus dessen Leben und versucht auf eigenen Beinen zu stehen. Zuerst muss dafür ein Job her. Auf dem Arbeitsamt ist es für Britt-Marie fast nicht aushaltbar. Bei ihr muss alles nach einem bestimmten Muster ablaufen und alles seine Richtigkeit haben. Die nette junge Frau auf dem Arbeitsamt braucht starke Nerven für Britt-Marie. Doch es gibt schlussendlich einen Job der in Frage kommt und so verschlägt es Britt-Marie nach Berg. Sie soll da in einem Jugendheim die Hauswartungs-Arbeiten übernehmen, obwohl es kurz vor der Schliessung steht. Sie als eher zurückhaltende Person, weckt schnell das Interesse der Dorfbewohner und macht schnell Bekanntschaften mit anderen Personen. Doch durch ihren Drang zur Perfektion, Sauberkeit und immer denselben Abläufen, eckt sie mancherorts an. Doch mit dem Trainieren der zusammengewürfelten Fussballmannschat scheint sie definitv in diesem Dorf angekommen zu sein.
‘Britt-Marie war hier’ kommt mit einem speziellen Schreibstil daher, an den man sich zuerst gewöhnen muss. Dadurch wird das Lesevergnügen leider getrübt und man kommt erst gegen Schluss richtig in die Geschichte. Das Leben im Dorf finde ich treffend beschrieben und ist für den Leser sehr gut greifbar. Nachdem ich bereits die beiden Bücher die sich um Ove und die Oma drehten gelesen haben, fehlte mir in diesem Buch total die Spannung und hat mich leider nicht so gut unterhalten, wie die beiden anderen Bücher.
Britt-Marie hat einen ganz eigenen Charakter, an den man sich zuerst gewöhnen muss. Sie begibt sich aus ihrer Komfortzone, bleibt aber immer noch sehr unsicher. Ihr Putzfimmel und ihre durchgetakteten Tage, stellen sie vor Herausforderungen und kommt nicht bei jedem gleich gut an. Die Kinder der Fussballmannschaft versuchen sie zu knacken und begegnen ihr als wäre sie ein Mensch wie alle andern auch. Zusammen verfolgen sie ein Ziel.
Das Buch konnte mich nicht überzeugen und konnte mir keine spannenden Lesestunden bescheren.