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Veröffentlicht am 24.05.2026

Ein Fall voller Geheimnisse und unerwarteten Wendungen

Luzerner Todesmelodie
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Ein spezieller Fall wartet auf Cem Cengiz. Zusammen mit seinem Partner wird er zu einem vermeintlichen Verkehrsunfall gerufen als in der Villa daneben ein Schuss fällt. Sofort sind die beiden in Alarmbereitschaft ...

Ein spezieller Fall wartet auf Cem Cengiz. Zusammen mit seinem Partner wird er zu einem vermeintlichen Verkehrsunfall gerufen als in der Villa daneben ein Schuss fällt. Sofort sind die beiden in Alarmbereitschaft und finden in der Villa zwei Tote Personen. Neben den beiden kauert der vermeintliche Mörder, der zugibt die beiden ermordet zu haben. Doch ist dieser Fall wirklich so einfach zu lösen? Was einfach aussieht, entwickelt sich zu einem komplexen Fall, der sich zuerst zu einem erweiterten Suizid entwickelt, dann aber doch ein grausamer Mord ist und weitere Tote lassen auch nicht lange auf sich warten. Und nebenbei muss noch geklärt werden, wer auf den Kollegen Wymann geschossen hat. Der vermeintliche Täter weiss sehr viel über Cem und sein Leben und Cem frägt sich immer mehr, was er für eine Rolle in diesem Fall spielt, ausser den Ermittler. Ein verzwickter Fall der noch so einige Geheimnisse und Überraschungen bereithält.

‘Luzerner Todesmelodie’ begleitet Cem und sein Team in intensiven Ermittlungen. Der packende Schreibstil und die unerwarteten Wendungen lassen den Leser durch das Buch fliegen. Als Leser stellt man sich auch vielfach die Frage, was steckt hinter all dem, wer spielt ein falsches Spiel und schafft es das Ermittlerteam alle Vorfälle zu klären. Ein guter Regionalkrimi, rund um die Stadt Luzern, der zum selbst rätseln einlädt und dadurch beste Unterhaltung bietet.

Cem, ein gewissenhafter Ermittler, der es allen recht machen will und sich nichts sagen lässt. Aber genau das bringt in immer wieder selbst in Gefahr. Selbst krankgeschrieben, lässt er sich nicht aufhalten weiterzuermitteln. Alle Protagonisten rund um die O’Brian’s kommen von Anfang an merkwürdig rüber. Jeder scheint jeden zu decken und eigene Geheimnisse zu haben. Kaltblütigkeit ist in dieser Familie genügend vorhanden.

Ein weiterer spannender Fall mit Cem Cengiz, der kurzweilige Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Das Sonderdezernat Q ist wieder da

Tote Seelen singen nicht
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Das Sonderdezernat Q ohne Carl geht das überhaupt? Assad und Rose tun sich schwer mit den potentiellen Nachfolgern klar zu kommen. Viele halten es nicht lange aus. Als Helena im Q auftaucht, ist sie bereits ...

Das Sonderdezernat Q ohne Carl geht das überhaupt? Assad und Rose tun sich schwer mit den potentiellen Nachfolgern klar zu kommen. Viele halten es nicht lange aus. Als Helena im Q auftaucht, ist sie bereits seit der ersten Sekunde ein rotes Tuch für Rose. Doch Helena lässt sich nicht so leicht aus der Fassung bringen. Ausgerechnet Carl bringt das Team zum nächsten Fall, als er von einer Dame kontaktiert wird, die auf eine seltsame Tonbandaufnahme gestossen ist. Es tönt als würde jemand bedroht werden. Zur selben Zeit aus der die Tonaufnahme stammt, wird ein ehemaliges Verwaltungsratsmitglied der Charis-Klinik Tod aufgefunden. Es wurde dabei von Selbstmord ausgegangen. Das Sonderdezernat Q rollt diesen Fall wieder auf, da sie neue Hinweise haben. Ausgerechnet jetzt passieren mehrere Morde, die ebenfalls volle Aufmerksamkeit erfordern. Und dann ist da auch noch die ‘Neue’, die auch ihre Geheimnisse zu haben scheint. Viel zu tun für Rose, Assad und Helena, wobei Kombinationsgeschick gefragt ist.

‘Tote Seelen singen nicht’ ist so spannend geschrieben, das man es fast in einem Zug durchliest. Genauso wie die vorherigen Bücher, lässt die Geschichte den Leser nicht los und lädt selbst zum miträtseln ein. Man will unbedingt wissen, ob es dem neuen Ermittlungsteam gelingt den Täter zu schnappen. Das Autoren-Trio hat eine würdige Fortsetzung der Reihe geschrieben und ich bin gespannt auf die nächsten Bücher.

Rose mit ihren Ecken und Kanten hält das Sonderdezernat Q unter ihrer Schirmherrschaft, alle die neu dazukommen werden kritisch beäugt. Trotz der vermeintlichen Lebensmittelgrippe, bleibt sie nicht zu Hause, sondern gibt weiter Vollgas, sowohl arbeitstechnisch wie auch in ihrer Wortwahl. Währenddessen ist Assad die Ruhe selbst. Mit seinen Sprüchen sorgt er immer wieder für Lacher, die das ganze aufheitern. Helena, die Neue, ist sehr geheimnisvoll. Irgendwas verbirgt sie, sie will damit aber nicht rausrücken. Mit ihren Schnellschüssen bringt sie sich zudem immer wieder selbst in Gefahr.

Eine spannende Fortsetzung und ein willkommenes Wiedersehen mit dem Sonderdezernat Q. Weitere Geschichten dringend erwünscht

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Nachbarschaftlicher Zusammenhalt – bewegende Geschichte

Pina fällt aus
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Zusammen mit ihrem Sohn Leo lebt Pina ausserhalb der Stadt. Leo ist jedoch kein gewöhnlich junger Mann, in seinem Leben muss alles nach bestimmten Mustern ablaufen, mit Veränderungen kann er sehr schlecht ...

Zusammen mit ihrem Sohn Leo lebt Pina ausserhalb der Stadt. Leo ist jedoch kein gewöhnlich junger Mann, in seinem Leben muss alles nach bestimmten Mustern ablaufen, mit Veränderungen kann er sehr schlecht umgehen und eine fremde Bezugsperson bringt ihn fast zur Verzweiflung. Pina kümmert sich alleine um ihn und freut sich, wenn sie ihn jeweils einmal in der Woche für 1.5 Stunden zu einer Nachbarin bringen kann. Doch sie nimmt sich dann nicht Zeit für sich, sondern geht dann für sich selbst und ihre Nachbarin einkaufen. Doch nach dem nächsten Einkaufstag ist nichts mehr wie es vorher war, Pina bricht mitten auf der Strasse zusammen und wird ins Spital gebracht. Leo und die Nachbarin warten vergeblich auf Pina’s Rückkehr, als Leo merkt das etwas nicht stimmt, dreht er durch und verwüstet zuerst die Wohnung der Nachbarin und dann die eigene Wohnung. Nach der Info der Polizei müssen sich die Nachbarn im Wohnblock fragen, wie sie Leo betreuen, bis Pina wieder nach Hause zurückkehren kann. Die Bewohner wachsen zu einer grossen Wohngemeinschaft zusammen, jeder versucht irgendwas zu machen und machen alles um Leo’s Vertrauen zu gewinnen. Keine einfache Situation für alle.

‘Pina fällt aus’ ist ein spannendes Buch über eine bunt zusammengewürfelte Nachbarschaft, die in der schweren Zeit zusammenhält und füreinander da ist. Anfangs zwar noch zögerlich, doch je länger Pina weg ist, wachsen alle zusammen und verstehen immer mehr wie Leo in seiner eigenen Welt lebt. Die Autorin zeigt auf, wie herausfordernd es ist, für andere Menschen da zu sein, diese in ihrem Leben zu betreuen und sich auf neue Begebenheiten einzustellen, wenn das eingespielte Betreuungsmuster nicht mehr funktioniert.

Die ältere Nachbarin Inge, die quirlige Zola oder der abwehrende Wotjek könnten unterschiedlicher nicht sein, haben aber ein grosses Herz. Leo mit seiner speziellen Art und seiner eigenen Welt, ist schwer durchschaubar und stellt die Nachbarn vor eine grosse Herausforderung. Pina’s Vater kommt sehr unsympathisch rüber, er möchte Leo abschieben. Doch ihm scheint nicht bewusst zu sein, wie Leo tickt und was er für das Leben in seiner eigenen Welt benötigt.

Ein spannender und bewegender Roman, der spannende Lesestunden verspricht

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Spannender Abschluss der Uhrmacherin-Reihe

Die Uhrmacherin – Tage voller Geheimnisse
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Sarah kann in ihrer Uhrmacher-Lehre auf eine Vielzahl von Möglichkeiten zählen. Zusammen mit ihrem Mitlehrling Fabrice bekommt sie die Chance ein Praktikum in Luzern zu machen. Die Rückkehr in ihre Heimatstadt ...

Sarah kann in ihrer Uhrmacher-Lehre auf eine Vielzahl von Möglichkeiten zählen. Zusammen mit ihrem Mitlehrling Fabrice bekommt sie die Chance ein Praktikum in Luzern zu machen. Die Rückkehr in ihre Heimatstadt freut sie, jedoch macht sie ihr auch Angst. Den der mysteriöse Tod ihres Verlobten vor einigen Jahren ist nach wie vor nicht geklärt und sie kann nicht mit der Thematik abschliessen. Während ihrem Praktikum bei Benedikt und Monique kann sie ihre guten mathematischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und die beiden sympathischen Menschen wachsen ihr sehr ans Herz. Die Luzerner Polizei ermittelt derweil weiter an den Mordfällen, wo sie auch Hannes-Mordfall miteinbeziehen. Sie erhalten dabei Unterstützung von Gideon Ringgenberg, der damit Sarah helfen möchte, das ganze Drama um ihren Verlobten hinter sich zu lassen. Doch für ihn passen der Mord an Hannes und der Angriff auf ihren Vater nicht in das Muster des Serientäters. Er und Sarah haben deshalb einen wüsten Streit und Sarah verfolgt ihre Spur auf eigene Faust. Dabei begibt sie sich selbst in grosse Gefahr.

Der Abschluss der Reihe lässt nochmals viel Spannung aufkommen. Die Spuren führen alle nach Luzern und doch ist es lange nicht ersichtlich was alles hinter den Morden und Anschlägen steckt. Die örtlichen Begebenheiten sind greifbar beschrieben und lassen den Leser ins Luzern um 1874 eintauchen. Neben den Ermittlungen spielen auch Versöhnung, eine Tragödie wie auch Geldgier eine Rolle und ergeben eine gute Mischung, um schnell durch die Seiten zu fliegen, um der Antwort auf alles auf die Spur zu kommen.

Die familiären Beziehungen der Familie Siegwart sind turbulent. Sarah hat mit dem Werdegang ihrer Schwester Hanna ihre Mühe, die erst durch ein intensives Gespräch der beiden aus dem Weg geräumt wird. Die Beziehung zwischen Sarah und Gideon ist von Überraschungen geprägt. Mal harmonieren sie gut miteinander und dann sind sie wieder in einen grossen Streit verwickelt. Mit den beiden wird es sicherlich nie langweilig.

Ein spannende Abschluss, der geprägt ist von den Ermittlungen und familiären Versöhnungen.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Lehre, Aufstand und Entführungen – spannende Fortsetzung

Die Uhrmacherin − Schicksalsstunden
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Der Beginn ihrer Lehre als Uhrmacherin bringt Sarah näher an ihren grossen Traum. Doch die Zusammenarbeit mit ihrem Mitlehrling empfindet sie als mühsam und lässt bei ihr das Gefühl aufkommen, das sie ...

Der Beginn ihrer Lehre als Uhrmacherin bringt Sarah näher an ihren grossen Traum. Doch die Zusammenarbeit mit ihrem Mitlehrling empfindet sie als mühsam und lässt bei ihr das Gefühl aufkommen, das sie nie so gut sein wird wie Fabrice. Ihr Lehrmeister Flury empfindet das nicht so und will sie fördern. Um ihre Französisch-Kenntnisse zu verbessern und noch mehr über die Uhrmacherei zu erfahren, möchte er Sarah ins jurassische Bonfol schicken. Sarah ist begeistert von der Idee und freut sich, doch das ist leider nicht bei allen so. Ihr Freund Paul, der sie bisher in ihrem Traum immer unterstützt hat, scheint nur noch seine eigenen Träume zu verfolgen und möchte das Sarah ihren Traum aufgibt. Die Beziehung zwischen den beiden gerät ins Wanken. Und wäre das nicht alles schon Trubel genug, wird im Internat Breidenstein ein Junge tot aufgefunden, der zuvor entführt wurde. Sarah und ihre Freundinnen können es nicht lassen, auf eigene Faust zu ermitteln, vor allem als noch ein zweiter Junge entführt wurde. Zudem gibt es in der Uhrenfabrik plötzlich viele Reklamationen, die darauf schliessen lassen, das Glassteine anstelle von Edelsteinen verbaut wurden. Doch wie kann das sein? Damit sie ihre Uhrmacher-Lehre sichern kann, widmet sich Sarah auch dieser Thematik und begibt sich bei ihren Ermittlungen selbst in grosse Gefahr.

‘Die Uhrmacherin – Schicksalsstunden’ ist der zweite Band der Reihe rund um die junge Uhrmacherin Sarah Siegwart. Den Leser erwartet eine spannende Fortsetzung und man erlebt Sarah in ihrer Uhrmacher-Lehre, die sehr fordernd ist. Die Autorin hat wiederum den historischen Hintergrund mit einem Krimi ergänzt, was ihr gelungen ist. Ein spannender Roman mit viel Spannung, lässt den Leser viel über die Uhrmacherei erfahren, lädt ihn jedoch auch dazu ein, mitzuraten.

Sarah versucht ihren grossen Traum zu verwirklichen, wird aber auch immer wieder von Zweifeln geplagt. Doch sie überdenkt immer alles und gibt nicht so schnell auf. Neue Abenteuer geht sie immer offen an und versucht alles neue aufzusaugen. Eine sympathische Persönlichkeit, die an ihren Traum glaubt. Ihre Freundinnen unterstützen sie dabei als sehr wichtige Stützen. Das Verhalten von Paul lässt ihn unsympathisch erscheinen, da er nur noch an sich denkt und alle seine Meinung teilen sollen. Gidéon scheint seinen Fokus nicht auf die Ermittlungen zu haben, er lässt sich rasch ablenken, was ihm fast zum Verhängnis wird. Ich bin gespannt, wie sich die beiden Charaktere Sarah und Gidéon weiterentwickeln.

Ein spannender Roman mit viel historischem Hintergrundwissen und viel Spannung durch die Vorkommnisse im Internat. Spannende Lesestunden sind garantiert.

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