Zwei Schicksale, miteinander verwoben
Die eine, Maria Callas, ist eine berühmte Opernsängerin. Die andere, Jackie Kennedy, die Frau eines der charismatischsten Präsidenten seiner Zeit. Ihre Schicksale verweben sich, weil Aristoteles Onassis ...
Die eine, Maria Callas, ist eine berühmte Opernsängerin. Die andere, Jackie Kennedy, die Frau eines der charismatischsten Präsidenten seiner Zeit. Ihre Schicksale verweben sich, weil Aristoteles Onassis sie beide liebt...
Auf dem Cover sieht man schwarz-Fotos der beiden Protagonistinnen, links Jackie, rechts Maria. Sie wenden sich den Rücken zu, sind jedoch durch eine lila- und einer orangefarbenen Blase miteinander verbunden. Subtil und trotzdem aussagekräftig, deshalb gefällt mir das sehr gut.
Gill Paul schreibt sachlich und gleichzeitig gefühlvoll, so dass man den Eindruck gewinnt, von außen auf Jackie und Maria zu blicken. Die Kapitel wechseln sich ab, mal wird von Jackie, mal von Maria erzählt. Meiner Meinung nach bleibt Jackie blass, während man mehr Einblick in Maria gewinnt. Eine spannende Buchidee, die beiden Lebensgeschichten separat und doch zusammen zu erzählen, da sie über Aristoteles Onassis miteinander verbunden waren und durch ihn erst aufeinander trafen. Man muss berücksichtigen, dass es sich um einen Roman und keine Biografie handelt, aber das Buch ist unterhaltsam und bringt nochmal ganz neue Einblicke in das Leben dieser beiden schillernden Persönlichkeiten.