Cover-Bild Edith Meyer von Kamptz (1884-1969). Eine Malerin auf dem Weg in die Moderne

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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Igel
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 168
  • Ersterscheinung: 16.11.2018
  • ISBN: 9783868157291
Hartmut Vollmer

Edith Meyer von Kamptz (1884-1969). Eine Malerin auf dem Weg in die Moderne

Minden – Berlin – Stuttgart – Berlin – Uchte
Die 1884 im westfälischen Minden geborene und 1969 in Uchte, im niedersächsischen Landkreis Nienburg/Weser, verstorbene Edith Meyer von Kamptz zählt zu jenen bildenden Künstlerinnen der ‚klassischen Moderne‘, die in den letzten Jahren in Publikationen und Ausstellungen zunehmende Beachtung gefunden haben, von denen einige bedeutende und interessante allerdings noch zu entdecken sind. Die Erforschung dieser zu Unrecht wenig oder unbeachtet gebliebenen und in Vergessenheit geratenen Künstlerinnen ist eine wichtige kulturelle, kunsthistorische Aufgabe und Verpflichtung.
Der vorliegende Band will dieser Aufgabe und Verpflichtung nachkommen. Erstmals in einer größeren Sammlung stellt das Buch die künstlerischen Werke Edith Meyer von Kamptz’ vor und dokumentiert das spannende und bewegte Leben einer mutigen Frau, die sich als Tochter einer angesehenen, gut situierten Mindener Fabrikantenfamilie schon früh für eine freie künstlerische Existenz entschied und später auch als Offiziersgattin und Mutter dreier Kinder ihren engagierten und emanzipierten Weg unbeirrt weiter fortsetzte.
Als Schülerin William Straubes, Dora Hitz’, Max Pechsteins und Willy Jaeckels gelangte sie mit farbkräftigen, ausdrucksstarken Bildern im Umfeld der modernen Kunstströmungen des Impressionismus, Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit zu eigenen, individuellen ästhetischen Gestaltungen.
Gemeinsam mit ihrem zweiten Mann, dem Zweigleiter der Anthroposophischen Gesellschaft in Berlin und Goethe-Forscher Rudolf Meyer, gründete Edith Meyer von Kamptz nach dem Zweiten Weltkrieg am beschaulichen Hammerberg in Uchte mit dem ‚Studienhaus‘, dessen großen Wohnraum sie mit farbenprächtigen allegorischen Wandbildern ausstattete, eine bedeutende und anregende Begegnungsstätte des fortschrittlichen freien Geistes.
Die zu erwartende Neueröffnung des ‚Studienhauses‘ und die vorliegende Publikation ermöglichen die Neuentdeckung einer beachtlichen Künstlerin ‚auf dem Weg in die Moderne‘.

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