Ein Familienroman über Konflikte, Probleme und Geheimnisse
Im idyllischen Sommerhaus in Maine beginnen die Fassaden der vier Frauen zu bröckeln. Alice, ihre Tochter Kathleen, Enkelin Meggie und die scheinbar perfekte Schwiegertochter Ann Marie habe Angst, dass ...
Im idyllischen Sommerhaus in Maine beginnen die Fassaden der vier Frauen zu bröckeln. Alice, ihre Tochter Kathleen, Enkelin Meggie und die scheinbar perfekte Schwiegertochter Ann Marie habe Angst, dass ihre Geheimnisse ans Licht kommen.
„Das Sommerhaus in Maine“ entpuppt sich als tiefgründiger Roman, als es der eher leichte Titel zunächst vermuten lässt. Die Geschichte wird aus den wechselnden Perspektiven der vier Frauen erzählt, was dem Leser Einblicke in ihre unterschiedlichen Leben und Probleme ermöglicht. Die Kapitel sind teils sehr lang, dabei gibt es sowohl Rückblenden in die Vergangenheit als auch Schilderungen aktueller Probleme.
Es dauert eine Weile, bis alle Figuren schließlich im Sommerhaus aufeinandertreffen. Die Frauen könnten unterschiedlicher in ihrem Verhalten kaum sein, stellenweise auch verletzend. Besonders zwischen Alice und ihrer Tochter Kathleen flammt immer wieder ein offener, scharfzüngiger Schlagabtausch auf, der die Brüche ihrer Beziehung deutlich macht.
Mir hat diese eindringliche Geschichte über drei Generationen von Frauen und ihre zerbrechlichen Beziehungen zueinander gefallen. Die Themen familiäre Erwartungen, Schuldgefühle, Geheimnisse wurden gut dargestellt. Dennoch war es mir an manchen Stellen zu ausführlich.