Cover-Bild Es war einmal ein Land
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Politik und Staat
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 263
  • Ersterscheinung: 11.02.2026
  • ISBN: 9783351042882
Jana Hensel

Es war einmal ein Land

Warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet

»Das Ende der Demokratie in Ostdeutschland wird kommen. Vielleicht ist es schon da. Wir sollten vorbereitet sein!«

In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun von immer mehr Ostdeutschen mächtig in Zweifel gezogen und droht damit, zu Ende zu gehen – die Demokratie in Ostdeutschland. Scharfsinnig beschreibt Hensel den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einmal links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die gerade selbst in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt. Hensel scheut dabei nicht vor harten Wahrheiten zurück, reiht sich nicht in gängige Narrative über den Osten ein und zeigt einmal mehr, dass sie sich seit ihrem Spiegel-Bestseller »Zonenkinder« eine ganz eigene Perspektive und einen unverwechselbaren erzählerischen Ton bewahrt hat. Geschockt von der eigenen Erkenntnis nimmt sie uns mit auf eine Reise, an deren Ende sie eine Erklärung dafür zu finden hofft, wie es dazu kommen konnte, dass Demokratie für viele Ostdeutsche keine Option mehr ist.

Erscheint im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Alrik in einem Regal.
  • Alrik hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2026

Zwischen Analyse und Wirklichkeit

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Man schlägt dieses Buch auf und merkt ziemlich schnell, dass es kein gemütlicher Lesestoff für zwischendurch ist. Hier geht es um große Fragen, um Enttäuschung, um Politik und um die Stimmung in einem ...

Man schlägt dieses Buch auf und merkt ziemlich schnell, dass es kein gemütlicher Lesestoff für zwischendurch ist. Hier geht es um große Fragen, um Enttäuschung, um Politik und um die Stimmung in einem Teil des Landes, der sich seit der Wende irgendwie nie ganz angekommen fühlt.

Jana Hensel versucht zu erklären, warum viele Menschen in Ostdeutschland heute so skeptisch auf die Demokratie schauen. Dabei blickt sie zurück auf den großen Aufbruch nach der Wende, auf Hoffnungen, Erwartungen und auf das, was davon übrig geblieben ist. Beim Lesen hatte ich öfter diesen Gedanken im Kopf: Ja, das ist interessant, aber irgendwie greift es nicht immer ganz.

Hensel schreibt klug und reflektiert, keine Frage. Man merkt, dass sie sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat und dass sie selbst Teil dieser Geschichte ist. Genau das macht viele Passagen stark, weil persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Beobachtungen zusammenkommen.

Trotzdem hat mich das Buch nicht komplett gepackt. An manchen Stellen wirkt es eher wie eine lange Analyse als wie eine wirklich packende Erzählung. Ich hätte mir mehr konkrete Geschichten gewünscht, mehr Stimmen, mehr Leben zwischen all den Gedanken.

Unterm Strich bleibt ein Buch, das wichtige Fragen stellt und zum Nachdenken anregt, aber nicht immer die Tiefe oder Kraft entwickelt, die man sich bei so einem großen Thema vielleicht erhofft. Interessant zu lesen ist es trotzdem, nur eben kein Titel, der einen komplett umhaut.

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