Cover-Bild Eiswelt

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11,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 12.11.2018
  • ISBN: 9783641233570
Jasper Fforde

Eiswelt

Roman
Kirsten Borchardt (Übersetzer)

In einer Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist, hat die Eiszeit nie aufgehört. Jedes Jahr versinkt während der Wintermonate alles in Eis, Schnee und Dunkelheit. Selbst die Menschen ziehen sich zurück und halten Winterschlaf – außer die Winterkonsuln. Sie wachen über den Schlaf der Menschen, denn draußen in der Dunkelheit treiben heulende Bestien ihr Unwesen. Hier tritt der junge Charlie seine erste Arbeitsstelle an, und sie entwickelt sich schon bald zu einem Albtraum. Denn wenn Charlie diesen Winter überleben will, muss er wach bleiben. Um jeden Preis …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2018

Interessantes Setting - Leseempfehlung

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Stell dir eine Welt wie die unsere vor - mit einem Unterschied: Die Winter sind wirklich, wirklich arktisch. Deshalb hat die Evolution für die Menschen etwas vorgesehen: Den Winterschlaf. Ca 4 Monate im ...

Stell dir eine Welt wie die unsere vor - mit einem Unterschied: Die Winter sind wirklich, wirklich arktisch. Deshalb hat die Evolution für die Menschen etwas vorgesehen: Den Winterschlaf. Ca 4 Monate im Jahr schlafen die (meisten) Menschen in Pulverturmähnlichen Gebäuden, und wenn Sie Glück haben, wachen Sie im Frühjahr wieder auf.

Vor dem Winterschlaf wird sich genug Speck angegessen, denn ansonsten verhungert man.
Vor dem Winterschlaf muss der Wohnort gut eingerichtet werden - wenn z.B. die Heizung ausfällt erfriert man.
Träumt man zu viel, ist das zu energiezehrend - man verhungert.

Genau gegen den letzten Punkt gibt es ein neues Medikament: Es lässt dich durchschlafen. Allerdings bleibt einer von 2000 Schläfern in einem Wachkoma hängen.

Wir begleiten Charlie bei seiner ersten Überwinterung: Er wird diesen Winter nicht schlafen und stattdessen den Gesetzeshütern helfen, damit die Schlafenden sicher sind.

Knapp vor dem Wintereinbruch muss er noch in Sektor 12 etwas erledigen und den letzten Zug zurück nehmen.


Ich muss sagen, das Setting verdient 5 Sonderpunkte. Durch die sowieso recht hohen Verlustraten des Winters ist die Gesellschaft im Buch recht abgestumpt was den Tod des Einzelnen angeht. Wer im Winter ohne Schutz nach draußen geht, ist nach 5-10 Minuten tot und wird dann im Frühjahr nach dem Auftauen beseitigt.

Der weitere Verlauf der Story gibt 1 Punkt Abzug. Zu wirr sind einige Personalkonstellationen. Allerdings ist der Spannungsbogen bis zum Ende ansprechend gespannt.