Cover-Bild Red River Lane Slate
Band 2 der Reihe "Red River Lane"
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15,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition Grace O`Malley
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 366
  • Ersterscheinung: 09.04.2025
  • ISBN: 9783689370183
  • Empfohlenes Alter: ab 18 Jahren
Jessica Baier, Marie Döling, Jennifer Ebbinghaus, C. Greene, Kate Jans, Sarah Koch, Anna Konelli, Nicolas Mueller, Steve Nolte, Justine Pust, Anika Sawatzki

Red River Lane Slate

Jennifer Ebbinghaus (Herausgeber), Anna Konelli (Herausgeber)

Klopf, klopf, kleines Schäfchen. Ich bin zurück.

Es ist der 31. Oktober 2023 -und etwas liegt in der Luft, das nicht süß, sondern sauer schmeckt. Denn die Stadt Bleak Pine versucht, die Sünden der vergangenen Dekaden mit einem Straßenfest zum Schweigen zu bringen. Aber selbst der Red River ist nicht tief genug, um all die Schuld in sich zu ertränken.

Eine Dokumentation soll die Wahrheit aus den Tiefen des Winsome Forest zerren, doch dabei legt sich eine Dunkelheit über die Straße, die alte Wunden nicht nur aufreißt - sie weidet sie aus. Die Uhr tickt: Sobald die Rache aus den Schatten kriecht, ist niemandem zu trauen. Nicht einmal dir selbst …

Hast du ernsthaft geglaubt, es wäre vorbei?

Eine Straße, 78 Namen, pure Finsternis.

Lauert das Böse auch in dir?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2025

Eine solide Horroranthologie

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Inhalt: Es ist der 31. Oktober 2023 - auf den Tag genau zwei Jahre, seit sich auf der Red River Lane eine Katastrophe zugetragen hat. Zeit, so die Bürger von Bleak Pine, in die Zukunft zu schauen: Mit ...

Inhalt: Es ist der 31. Oktober 2023 - auf den Tag genau zwei Jahre, seit sich auf der Red River Lane eine Katastrophe zugetragen hat. Zeit, so die Bürger von Bleak Pine, in die Zukunft zu schauen: Mit einem großen Straßenfest soll das dunkle Kapitel der Red River Lane endgültig geschlossen werden. Doch: Das Böse ist längst nicht gebannt…

Persönliche Meinung: “Red River Lane - Slate” ist eine Horror-Anthologie, an der elf Autor*innen mitgewirkt haben. Da “Slate” auf den Ereignissen des ersten Bandes aufbaut, ist es sinnvoll, zunächst den ersten Band zu lesen (zumal auch mehrere Protagonisten des ersten Bandes in “Slate” auftreten). Vom Vibe her handelt es sich um die perfekte Halloween-Lektüre: Wir bummeln mehrfach über einen Halloweenmarkt, auf dem es allerlei spooky Snacks gibt, begegnen unterschiedlichen Gruselwesen und betreten z. B. mit einem Mausoleum, einem Maislabyrinth, einer Kirche mit angrenzendem Mausoleum sowie der Kanalisation horrormäßige Handlungsorte. Inhaltlich sind die Kurzgeschichten vielfältig: Es gibt, um nur ein paar Kostproben zu geben, Geschichten um Stalker, Mutproben, Liebesbeziehungen und Verluste. Das Besondere an der Anthologie: Die Kurzgeschichten verweisen – auf unterschiedliche Arten – aufeinander. So begegnet man in den Kurzgeschichten Figuren oder Gegenständen, die man bereits aus einer vorherigen kennt bzw. in einer nachfolgenden noch kennenlernen wird. Die Suche nach diesen „Easter Eggs“ macht wirklich Spaß; zudem entstehen ein paar schöne „Aha“-Momente. Auch erzählen einige Geschichten vorherige zu Ende, was meist aus einer anderen Perspektive geschieht, wodurch ein schöner Spannungsbogen entsteht. Leider konnte “Red River Lane - Slate” mich insgesamt aber nicht so sehr abholen wie der Vorgänger, den ich grandios fand. Einerseits fehlte mir bei “Slate” die übergeordnete, strukturierende Klammer der Anthologie. Im ersten Band einte die einzelnen Geschichten das Rätsel um die Red River Lane (die Ausgangssperre am 31. Oktober), das mosaikartig von Geschichte zu Geschichte vervollständigt wurde; in “Slate” fehlte dieser rote Faden. Zwar findet sich in mehreren Geschichten eine ominöse Challenge, doch diese ist nicht ein so starkes (und spannendes/rätselhaftes) Strukturierungselement wie das Geheimnis um die Ausgangssperre in Band 1. Zudem fehlte mir in Bezug auf das Ende der Geschichten Varianz. Ohne zu viel verraten zu wollen: Die meisten der Geschichten enden ähnlich - in einer Sackgasse, die sich, je öfter man sie liest, umso mehr abnutzt. Trotzdem: Auch wenn “Slate” mich nicht so sehr wie der erste Band abholen konnte, handelt es sich um eine solide Horroranthologie, die ich - auch da die Erlöse der Anthologie der DKMS zugutekommen - ohne Einschränkung empfehlen möchte.

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