Lebenswege, die sich immer wieder kreuzen
Frie und Robert sind beste Freunde zu Schulzeiten. Frie genießt das Leben und ihre ersten Erfahrungen mit Jungs. Robert stürzt sich ins Gitarre spielen und lenkt sich somit von seinen aufkeimenden Gefühlen ...
Frie und Robert sind beste Freunde zu Schulzeiten. Frie genießt das Leben und ihre ersten Erfahrungen mit Jungs. Robert stürzt sich ins Gitarre spielen und lenkt sich somit von seinen aufkeimenden Gefühlen für Frie ab. Zu spät erkennt sie, was er empfindet und sie eigentlich auch. Sie verlieren sich aus den Augen und leben weiter ihre Leben. Frie wird Mutter, Robert lebt seinen Musikertraum. Nach knapp 15 Jahren treffen die beiden wieder aufeinander. Können beide an die Freundschaft anknüpfen? Werden alte Wunden aufgerissen? Ein weiteres Mal verlieren sie sich aus den Augen und treffen 20 Jahre später erneut aufeinander. Inzwischen sind beide „gesetzt“, Fries Tochter erwachsen und beide Single.
Die Geschichte von Robert und Frie ist wunderbar geschrieben. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und innerhalb von 2 Tagen durchgeschmachtet. Die Geschichte hat mich berührt, sie war zart und gefühlvoll und gleichzeitig so real. Eine Liebe, die so viele Jahre braucht, bis sie gelebt werden darf, muss etwas besonderes sein. Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, das Erwachsensein, über Entscheidungen und über Gefühle. Ich habe Robert und Frie sehr gern dabei begleitet, wie sie älter wurden und in ihre Leben gefunden haben. Aus völlig verschiedenen Familien kommend, haben sich die Wege doch immer wieder gekreuzt. Besonders gefallen hat mir auch das Verhältnis von Robert zu seinem ehemaligen Senior, bei dem er Zivildienst geleistet hat. Pointiert und mi Humor hat der alte Herr och immer seinen Daumen drauf gehabt. Ein wirklich toller Roman, den ich gern noch einmal lesen würde.