Und weiter geht's mit unseren Krav Maga Fightern
Band 2 der Dilogie spielt weniger im Dojo, sondern wird viel mehr von Falks Familiensituation getragen, in die Jake in Band 1 unwissend hineingestolpert ist. Es fliegen weniger Fäuste, dafür Worte, denn ...
Band 2 der Dilogie spielt weniger im Dojo, sondern wird viel mehr von Falks Familiensituation getragen, in die Jake in Band 1 unwissend hineingestolpert ist. Es fliegen weniger Fäuste, dafür Worte, denn wir setzen uns hier mit Jugendamt und A-loch-Vätern auseinander.
Damit sind wir bei den Charakteren und ich muss gleich sagen: Falks Vater Jürgen regt mich so auf, dass ich beinahe das Buch beschimpft hätte. Chapeau, Lauri, Chapeau. (Ich habe trotzdem weitergelesen, aber mein Kopf rauchte!)
Schöner ist definitiv die Darstellung, wie sich Jake und Falk ihren Gefühlen klar werden und sich mit ihnen auseinander setzen. Es ist wunderbar, dass sich beide klar sind, dass ihre potenzielle Beziehung nicht so einfach ist mit Falks Situation. Und gelöst wird es diesmal mit Kommunikation, was die beiden gar nicht so gewohnt zu sein scheinen.
Falks Geschwister haben in diesem Band eine tragendere Rolle, allen voran Mo, der mit seinen 18 Jahren zu schnell erwachsen werden musste. Er sticht heraus, da er sehr realistisch dargestellt ist: Er trägt einen Teil der Verantwortung und das sehr gut, macht aber auch Fehler. Und eine Szene brach mir fast das Herz, als ihm klar wird, dass Falk vielleicht doch nicht so ganz hetero ist wie er dachte. Taschentücher bereit halten! (Ich hasse Jürgen!)
Auch dieser Band ist wieder super spicy und auch dieses Mal empfand ich das nicht schlimm. Wir haben ein perfekt kitschiges wholesome Romance Ende - wer hätte gedacht, dass Krav Maga Fighter so sweet sind, was?
Ich vergebe das größte Lob einer Deutschen: Da kann man nicht Meckern und auch für Band 2 volle 5 Sterne