Düster, bewegend und hoffnungsvoll – mit einem etwas abrupten Ende
Zeig mir, wie ich überlebe von Lea-Sophie Schwarzat ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die mit einer düsteren, bedrückenden Atmosphäre beginnt und den Leser langsam auf eine Reise voller Schmerz, Heilung ...
Zeig mir, wie ich überlebe von Lea-Sophie Schwarzat ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die mit einer düsteren, bedrückenden Atmosphäre beginnt und den Leser langsam auf eine Reise voller Schmerz, Heilung und Hoffnung mitnimmt. Die Geschichte überzeugt durch authentische Charaktere, ehrliche Emotionen und eine realistische Darstellung von Trauma und persönlichem Wachstum.
Besonders beeindruckend ist die Art, wie das Buch mit schweren Themen umgeht, ohne sie zu romantisieren. Stattdessen wird der Kampf der Protagonistin einfühlsam und nachvollziehbar erzählt. Mit jeder Seite wächst das Licht der Hoffnung, was die Entwicklung der Geschichte umso berührender macht.
Ein kleiner Kritikpunkt ist das Ende: Das "Happy End" fühlt sich ein wenig zu kurz an, als hätte die Geschichte an diesem Punkt noch mehr Raum gebraucht. Nach all der Dunkelheit hätte es gutgetan, die Hoffnung und den Frieden der Charaktere ausführlicher zu erleben.
Ein intensives und bewegendes Buch, das schwere Themen mit Feingefühl behandelt und eine Geschichte über Überleben, Heilung und Hoffnung erzählt. Trotz des etwas abrupten Endes eine lesenswerte Empfehlung für alle, die emotionale, tiefgehende Romane mögen.