Cover-Bild Sanssouci war nicht mehr frei
(1)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 02.09.2024
  • ISBN: 9783426448861
Liane Kirchner

Sanssouci war nicht mehr frei

Roman | Mit einem Vorwort von Hera Lind - »Mir hatte beim Lesen der Atem gestockt.«
Bewegender Tatsachenroman mit einem Vorwort von Hera Lind
Der biografische Roman »Sanssouci war nicht mehr frei« erzählt die wahre Geschichte einer spektakulären Flucht aus einem DDR-Gefängnis.
1961 trennt der Bau der Berliner Mauer mehr als 13.000 Familien – auch die von Liane Kirchner. Dieter Hötger, der Ehemann ihrer Großmutter, gräbt zusammen mit einem Freund 1962 einen Tunnel vom Westen in den Osten Berlins. Sie wollen beide ihre Familien zu sich holen, doch ihr Plan wird verraten: Am Tunnelausgang erwartet sie eine Maschinengewehr-Salve der Stasi.
Der Freund ist sofort tot, Dieter Hötger überlebt schwer verletzt und landet schließlich im berüchtigten DDR-Gefängnis Bautzen II. Seine Frau Brigitte steckt man ins Frauengefängnis Hoheneck, ihren kleinen Sohn Axel in ein Kinderheim. Nach jahrelanger Einzelhaft gelingt dem willensstarken Dieter als einzigem Insassen in der Geschichte von Bautzen II. die Flucht …
Familiendrama und Zeitzeugnis – zu Herzen gehend offen erzählt
Liane Kirchner erzählt tief bewegend von dem Trauma, das Gewalt und Willkür des DDR-Regimes ihrer Familie zugefügt haben. Und sie erzählt von Willenskraft, vom Sich-nicht-unterkriegen-lassen und dem Mut zu lieben.

Weitere Formate

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Shilo_ in einem Regal.
  • Shilo_ hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2024

Eine sehr bewegende wahre Geschichte

0

Durch den Bau der Berliner Mauer wird Dieter Hötger 1961 von seiner Frau Bettina und seinem kleinen Sohn Axel getrennt. Ein Jahr später gräbt er zusammen mit einem Freund einen Tunnel zu einem Ostberliner ...

Durch den Bau der Berliner Mauer wird Dieter Hötger 1961 von seiner Frau Bettina und seinem kleinen Sohn Axel getrennt. Ein Jahr später gräbt er zusammen mit einem Freund einen Tunnel zu einem Ostberliner Keller, um Frau und Kind in den Westen zu holen. Durch Verrat erwartet sie jedoch die Staatssicherheit am Ende des Tunnels. Dieter Hötger landet im DDR-Gefängnis Bautzen II, während seine Frau in das Frauengefängnis Hoheneck gebracht wird. Beide bekommen eine lange Haftstrafe. Trotz Einzelhaft gelingt Dieter nach Jahren die Flucht.
Liane Kirchner, die Enkelin des Protagonisten, beschreibt in diesem Buch die Geschichte ihrer Familie. Sie erzählt, wie durch den Tunnelbau das Leben ihrer Großmutter und ihrer Mutter mit weitreichenden Folgen aus den Fugen gerät. Und auch Axel wird nicht verschont und hat darunter zu leiden. Die Unmenschlichkeit des Staates und seiner getreuen Schergen hat die Autorin bildgewaltig in Szene gesetzt. Mehr als einmal erfasste mich das Grauen über die menschenverachtenden Methoden der Stasi.
Dieser bewegende Roman beruht auf wahren Begebenheiten und beschreibt die Willkür des DDR-Regimes und seine Folgen. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere