Zwei Generationen, ein Buch, null Langeweile
Also, wir zwei – Vater und Tochter, bewaffnet mit Knabbereien und einer sehr bequemen Couch – dachten: „Ach, lesen wir mal ein Kapitel vor dem Schlafengehen.“ Spoiler: Es wurden acht. Und wir sind immer ...
Also, wir zwei – Vater und Tochter, bewaffnet mit Knabbereien und einer sehr bequemen Couch – dachten: „Ach, lesen wir mal ein Kapitel vor dem Schlafengehen.“ Spoiler: Es wurden acht. Und wir sind immer noch nicht sicher, ob wir nicht selbst irgendwo magisch hineingezogen wurden.
Insel der Legenden hat uns komplett eingesogen wie ein Portal mit Sogwirkung. Mein Tochter-Komplize meinte nach Kapitel zwei: „Papa, der Alex ist cool, aber Aaron ist voll kompliziert.“ Ich konnte nur nicken – denn selten sind zwei Brüder so verschieden, so spannend und so dramatisch wie die beiden.
Was bei uns eigentlich als gemütlicher Leseabend geplant war, wurde zu einer emotionalen Achterbahnfahrt mit Nervenkitzel, Lachanfällen und mindestens drei Momenten, in denen wir gleichzeitig „Oha!“ gerufen haben.
Diese Herrscherin, die mit ihrer Flotte anrückt? Echt jetzt? Die ist so fies, dass wir überlegt haben, ob wir uns nicht vorsichtshalber Helme basteln sollten. Und Alex muss wieder alles retten – inklusive seiner Freunde, seiner Welt und wahrscheinlich auch seinen Nerven.
Besonders cool fanden wir, dass das Buch nicht einfach nur Magie-Kabumm macht, sondern auch tiefere Themen reinschmuggelt: Verantwortung, Freundschaft, Mut – alles drin, ohne dass es langweilig oder belehrend wird.
Wir haben während des Lesens eine Art geheime Buddy-Couch-Mission entwickelt: Wer zuerst den nächsten Plottwist errät, kriegt die letzte Schokowaffel. Spoiler: Sie gehört jetzt offiziell meiner Tochter.
Fazit von uns beiden: Mega spannend, super geschrieben, total mitreißend – und wir haben jetzt beide das Bedürfnis, in Artimé einzuziehen. Wenn das nicht geht, nehmen wir wenigstens Band 5.
Fünf von fünf Zauberbäumen – von zwei absolut begeisterten Leseratten.