Cover-Bild Dunkelheit
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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Haymon Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Umwelt
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Ersterscheinung: 13.03.2025
  • ISBN: 9783709984499
Lisa-Viktoria Niederberger

Dunkelheit

Ein Plädoyer
INTO THE DARK
Über die Bedeutung der Dunkelheit – Warum wir sie verloren haben und doch nicht ohne sie leben können
Mit Dunkelheit verbinden wir Gefahr, Angst und Einsamkeit. Das Bild einer Frau, die mit dem Pfefferspray in der Hand nach Hause eilt. Die Monster unter dem Bett, die sich zeigen, sobald das Licht erlischt. Der Tod, vor dem wir uns fürchten. Gleichzeitig ziehen uns das Finstere und die Nacht an, sie faszinieren uns, waren schon immer Teil der (Pop-)Kultur und Kunst. Das Spiel von Schatten und Licht gehört seit jeher dazu. Dunkelheit bedeutet Schrecken und Schönheit.
Doch nach und nach haben wir die Dunkelheit aus unseren Leben, unseren Städten verdrängt. Lichtverschmutzung, Umweltzerstörung, der Skyglow, der uns den Schlaf raubt: Zu viel künstliches Licht wirkt sich katastrophal auf ganze Ökosysteme, Tiere und Menschen aus. Die Lösung: Es braucht positive Ansätze und eine reelle Gesetzgebung, um unsere Natur zu schützen.
Das Potenzial der Dunkelheit:
Lisa-Viktoria Niederberger fragt sich in ihrem sprachgewaltigen Essayband: Wie kann ein Leben aussehen, in dem wir der Dunkelheit wieder mehr Raum erlauben? Sie beschäftigt sich mit Dunkelheit und Machtverhältnissen, mit verborgenen Klassenunterschieden, Patriarchatskritik, mit dem Himmel und den Sternen als Kulturgut, mit Naturschutz, Arbeitsschutz, feministischen und politischen Fragestellungen. 
"Dunkelheit" ist eine literarische Spurensuche nach Ambivalenzen und Kontinuitäten rund um das Dunkle. Ein Plädoyer für die Rückkehr zu finsteren Nächten. 

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2025

Bedeutung der Dunkelheit

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Meine Meinung

Dunkelheit war für mich nie ein besonders bedeutendes Thema. Ich habe sie eher als etwas Nebensächliches gesehen, als etwas, das einfach da ist, wenn es Nacht wird oder man das Licht ausschaltet ...

Meine Meinung

Dunkelheit war für mich nie ein besonders bedeutendes Thema. Ich habe sie eher als etwas Nebensächliches gesehen, als etwas, das einfach da ist, wenn es Nacht wird oder man das Licht ausschaltet in einem Raum ohne Fenster. Das Buch "Dunkelheit" bringt einen dazu, diese Selbstverständlichkeit zu hinterfragen. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht.

Die Autorin schreibt sachlich und ohne unnötiges Pathos. Sie zeigt, wie stark unser Verhältnis zur Dunkelheit von Kultur, Technik und gesellschaftlichen Strukturen geprägt ist. Dabei geht es nicht nur um Lichtverschmutzung oder Umweltaspekte, sondern auch um Sicherheit, Kontrolle und Machtverhältnisse. Die Argumentation ist meist nachvollziehbar, manche Abschnitte haben für mich aber etwas sprunghaft gewirkt. Der Text ist eher essayistisch aufgebaut, was gut zum Thema passt, aber nicht immer ganz klar strukturiert ist.Es gibt keine fertigen Antworten, eher Beobachtungen, Denkanstöße und Perspektivwechsel. Das Buch fordert keine bestimmte Haltung ein, sondern legt Zusammenhänge offen und überlässt die Bewertung den Lesenden selbst....

Was ich mitnehme, ist ein nüchterneres Bewusstsein dafür, wie selbstverständlich Dauerbeleuchtung geworden ist und welche Folgen daovon (möglicherweise). Nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Rhythmus und das Erleben von Zeit und Raum. Das Buch hat keine großen emotionalen Spuren hinterlassen, aber es hat meinen Blick auf ein alltägliches Thema geschärft.


Klappentext

Mit Dunkelheit verbinden wir Gefahr, Angst und Einsamkeit. Das Bild einer Frau, die mit dem Pfefferspray in der Hand nach Hause eilt. Die Monster unter dem Bett, die sich zeigen, sobald das Licht erlischt. Der Tod, vor dem wir uns fürchten. Gleichzeitig ziehen uns das Finstere und die Nacht an, sie faszinieren uns, waren schon immer Teil der (Pop-)Kultur und Kunst. Das Spiel von Schatten und Licht gehört seit jeher dazu. Dunkelheit bedeutet Schrecken und Schönheit.
Doch nach und nach haben wir die Dunkelheit aus unseren Leben, unseren Städten verdrängt. Lichtverschmutzung, Umweltzerstörung, der Skyglow, der uns den Schlaf raubt: Zu viel künstliches Licht wirkt sich katastrophal auf ganze Ökosysteme, Tiere und Menschen aus. Die Lösung: Es braucht positive Ansätze und eine reelle Gesetzgebung, um unsere Natur zu schützen.


Über die Autorin

Lisa-Viktoria Niederberger lebt als Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin in Linz. Sie schreibt Prosa, Essays und Texte für Kinder, u. a. über Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit.

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