Cover-Bild Vaters Kiste
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12,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon Digital
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 08.02.2023
  • ISBN: 9783732407972
Lukas Bärfuss

Vaters Kiste

Eine Geschichte über das Erben
Lukas Bärfuss (Sprecher)

Das Erbe seines Vaters hat Lukas Bärfuss ausgeschlagen: Es waren vor allem Schulden. Die markante Nase seines Vaters hat er dagegen schon an seinen eigenen Sohn weitervererbt. Den Genen entkommen wir nicht, doch wie steht es um ein auf Privatvermögen zielendes Erbrecht, das uns, obwohl kaum hundert Jahre alt, wie ein Naturgesetz vorkommt? Wie steht es um die Verantwortlichkeit jenseits der familiären Bindung, wie steht es um die Teilhabe der Nachgeborenen, deren Schicksal wir bestimmen mit dem, was wir ihnen hinterlassen, unser Erbe, unseren Müll? Antworten werden sich nicht finden lassen, solange das planende Denken vor dem Wegfall aller Selbstverständlichkeiten die Augen verschließt, solange es sich einer Enttäuschung verweigert, die uns die wichtigen Fragen erst ermöglichen würde: Wollen wir weiter so leben wie bisher? Und wenn nicht: wie dann?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2026

Stark irreführend (Hörbuchrezension)

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Ich habe Lukas Bärfuss' "Vaters Kiste" als Hörbuch gehört. Dieses wird mit deutlichem schweizerischem Einschlag vom Autor selbst gelesen. Das Thema und den Titel fand ich sehr interessant, doch dann wurde ...

Ich habe Lukas Bärfuss' "Vaters Kiste" als Hörbuch gehört. Dieses wird mit deutlichem schweizerischem Einschlag vom Autor selbst gelesen. Das Thema und den Titel fand ich sehr interessant, doch dann wurde ich komplett enttäuscht. Die Handlung (man muss das Buch allerdings eher als Sachbuch bezeichnen) entspannt sich um das Erbe des Autors, das quasi nur aus einer Kiste besteht, der Rest besteht wohl nur aus Schulden.

Während es anfangs noch um das Leben des Autors und die Kiste geht, driftet dann die Handlung/der Inhalt komplett ab. Es geht ohne Übergang um alles, was der Autor mal loswerden möchte, ein roter Faden ist nicht zu finden. Eine Geschichte des Erbens ist dies auch nicht. Und ja, die Idee, das Erbe in Zukunft in Allgemeineigentum umzuwandeln, kann ein Autor, der selbst nichts geerbt hat, natürlich gut äußern.

Ich vergebe noch zwei Sterne, weil ich das Hörbuch nicht abgebrochen habe. Ich habe bisher nichts vom Autor gelesen oder gehört, aber er versteht leider hier nicht den Aufbau von Literatur. Man kann sich nicht einfach treiben lassen, wenn man nicht gerade nur Tagebuch schreibt. Insgesamt ist dies hier altes Männergeschwätz, das mit "Vaters Kiste" leider nichts zu tun hat. Schade.

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