Humorvolles Kinderbuch
„...Pippo ist mein kleiner Bruder. Er geht noch in den Kindergarten. Ich glaube, sein Sinn für Humor ist noch nicht so richtig entwickelt. Das ist bestimmt wie Lesen und Schreiben. Das muss man ja auch ...
„...Pippo ist mein kleiner Bruder. Er geht noch in den Kindergarten. Ich glaube, sein Sinn für Humor ist noch nicht so richtig entwickelt. Das ist bestimmt wie Lesen und Schreiben. Das muss man ja auch erst lernen…“
Der Autor hat ein humorvolles Kinderbuch geschrieben. In zwölf Geschichten lerne ich Juri und seine Freunde Kette und Quark kennen. Juri erzählt aus ihren Alltag.
Der Schriftstil ist kindgerecht und gut lesbar. Auf elf amüsante Geschichten folgt eine traurige. Bei der gefällt mir besonders, wie sensibel mit dem Thema umgegangen wird.
Wenn Juri, Kette und Quark zusammen sind, ist immer etwas los und ab und an geht das auch nach hinten los. Den Ernst des Lebens blenden sie gern aus. Was bei Erwachsenen makaber klingt, wirkt bei Juri ganz anders.
„...Wir rasten schnurgerade weiter. Unten am Park kam die große Straße. Und bestimmt würden wir da von einem Auto überfahren…“
So weit sollte es nicht kommen. Die Fahrt war vorher zu Ende, allerdings nicht ohne Blessuren. Die haben sie locker weggesteckt.
Nicht nur einmal bringen mich die Ansichten der Kinder zum Schmunzeln.
„...Pippo und ich schauten in unser Zimmer, das jetzt wieder ganz ordentlich und sauber war. Voll langweilig sah es aus. Ich frage mich wirklich, was die Erwachsenen am Aufräumen eigentlich immer so toll finden? Unaufgeräumt ist viel gemütlicher…“
Der Autor versteht es, die Befindlichkeiten der Kinder in Worte zu gleiten. Dass betroffene Erwachsene dies nicht immer lustig finden, ist logisch.
Gut gefällt mir, wie die Freunde zusammenhalten.
Das Buch hat mich köstlich unterhalten.