Cover-Bild Leichtgewichte
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 124
  • Ersterscheinung: 08.08.2017
  • ISBN: 9783745009620
Martina Berscheid

Leichtgewichte

Erzählungen
Martina Berscheid erzählt von Kontrollverlust, Wendungen und Umbrüchen. Für alle ihre Figuren steht etwas auf dem Spiel: eine Illusion, Selbstachtung, eine Beziehung oder gar das eigene Leben.

Da ist zum Beispiel Sonja, deren Streit mit ihrem Freund in einer unfreiwilligen Nachtwanderung mit einem Fremden endet – auf dem schmalen Grat zwischen Angst und Vertrauen.
Für den gerade gefeuerten Tom entwickelt sich ein Unfall zur einmaligen Chance.
Helen kauft sich Schuhe, die sie mit Wehmut an frühere Zeiten erinnern – und muss sich doch eingestehen, dass diese längst vorbei sind.
Louis stempelt einen alten Mann als Nazi, stolpert über seine Vorurteile und setzt dabei seine große Liebe aufs Spiel.
Ines wurde überfallen und gibt ihrem Mann die Schuld daran - eine Auseinandersetzung, die beinahe in Gewalt eskaliert.
Theo kann sich nicht zwischen zwei Frauen entscheiden und steht plötzlich selbst vor vollendeten Tatsachen.
Stefan verabschiedet sich von einem falschen Traum und tritt eine Reise an, die sich seine verstorbene Frau gewünscht hat.
Und die alleinerziehende Nina kämpft um jedes Gramm Körpergewicht, vor allem aber um Selbstbehauptung. Trotz schwieriger Umstände gelingt es ihr, dem Leben ein Quäntchen Glück abzugewinnen.

Acht Geschichten über Menschen, deren Leben eine plötzliche Wendung nimmt. Die Hoffnungen verlieren, aber auch Vertrauen wagen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2025

Die besten Geschichten schreibt das Leben

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»Traurigkeit packt mich. Dass ich keinen Job habe und ständig sparen muss und zu dünn bin und in einer schäbigen Wohnung lebe, das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass es niemanden gibt, ...

»Traurigkeit packt mich. Dass ich keinen Job habe und ständig sparen muss und zu dünn bin und in einer schäbigen Wohnung lebe, das ist nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass es niemanden gibt, der sich wirklich um uns Sorgen macht.« (Seite 114)

In diesem schmalen Bändchen sind insgesamt acht Kurzgeschichten versammelt, die unterschiedlich lang und auch sehr verschieden sind. Es geht um verschiedene Themen; ob Armut, Einsamkeit oder eine unheimliche Situation voller Angst, jede Erzählung entwickelt einen Sog, der durch die schöne Sprache der Autorin, die mich bereits in den letzten beiden Büchern, die ich von ihr lesen durfte, begeistert hat, untermalt wird. Beim Lesen entstehen so Bilder vor meinen Augen sowie eine passende Atmosphäre, die eine Vielzahl unterschiedlicher Gefühle bei mir erzeugt. Das erwarte ich von Kurzgeschichten und Martina Berscheid hat das passende Talent dazu. Hierfür bedanke ich mich. Lesen!

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