Rasante Achterbahn
Was für ein rasantes Leben. Schon früh im Leben muss Bansi, der Erzähler, herbe Schicksalsschläge hinnehmen. Bei einem tragischen Unfall verliert er seinen Freund Roland. Sein Freund Dieter verbrachte ...
Was für ein rasantes Leben. Schon früh im Leben muss Bansi, der Erzähler, herbe Schicksalsschläge hinnehmen. Bei einem tragischen Unfall verliert er seinen Freund Roland. Sein Freund Dieter verbrachte bereits einige Monate im Knast. Als sein alter Freund Klaus zufällig wieder in sein Leben stolpert, nimmt dieses an Fahrt auf. Zunächst verdienen sich die jungen Männer etwas Geld über den Verkauf von Haschisch. Doch schnell möchten sie sich ein weiteres Standbein aufbauen und mit Koks dealen. Und auf dieser Reise Anfang der 90er Jahre begleiten wir beim Lesen den Autor. Es ist eine Berg-und Talfahrt, ein Leben am Limit. Durchfeierte Nächte, surreale Trips, Schmuggel neuer Ware, Frauen, Parties, Clubs - kaum vorstellbar. Immer wieder musste ich mir sagen, dass diese Geschichte autobiografisch ist und damit tatsächlich geschehen ist. Bansi nimmt uns auf knapp 270 Seiten mit auf einen Ausflug in seine Welt.
Das erste Drittel des Buches führt im Schnelldurchlauf durch Kindheit bis Ende der Ausbildungszeit, sehr deskriptiv. Aber dann nimmt es Fahrt auf und das Leben auf der Überholspur beginnt und damit eine Reise zu sich selbst, begleitet im Verborgenen von Zweifeln, Ängsten, Unsicherheiten; aber auch voller Leben und engster Freundschaft. 2 Jahre lang dauert diese Erfahrung, bevor der Autor dieses Leben hinter sich lässt.