Cover-Bild About a boy
(1)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,50
inkl. MwSt
  • Verlag: Spaß am Lesen
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 136
  • Ersterscheinung: 25.05.2020
  • ISBN: 9783947185405
Nick Hornby

About a boy

in Einfacher Sprache
Sonja Markowski (Übersetzer)

Dies ist die Geschichte von Will und Marcus.
Marcus und seine Mutter Fiona sind neu in London. Fiona will ein neues Leben anfangen. Aber in der neuen Schule will keiner etwas mit Marcus zu tun haben. Denn Marcus hat komische Haare, trägt komische Klamotten und liest Bücher. Manchmal singt er sogar vor sich hin und merkt das nicht mal.
Will ist 36 Jahre alt und lebt schon lange in London. Er ist reich, arbeitet nicht und hat ein verdammt cooles Leben. Er hat teure Sachen und genießt sein Leben allein. Und er trifft sich oft mit Frauen. Sein neuester Trick dabei: Er erzählt Frauen mit Kindern von seinem Leben als alleinerziehender Vater. Dabei hat Will gar kein Kind – und er will auch keins.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2025

authentische Entwicklung der Charaktere

0

Nick Hornbys "About a Boy" ist eine brillante Mischung aus Humor und Tiefgang, die einen zum Lachen bringt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Die Geschichte um Will Freeman, einen oberflächlichen ...

Nick Hornbys "About a Boy" ist eine brillante Mischung aus Humor und Tiefgang, die einen zum Lachen bringt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Die Geschichte um Will Freeman, einen oberflächlichen Mittdreißiger, der durch die Bekanntschaft mit dem zwölfjährigen Marcus unfreiwillig erwachsen wird, ist meisterhaft erzählt.


Was diesen Roman besonders auszeichnet, ist die authentische Entwicklung der Charaktere. Will wandelt sich von einem selbstbezogenen Einzelgänger zu jemandem, der echte Verantwortung übernimmt. Marcus hingegen muss viel zu früh erwachsen sein und lernt durch Will, auch mal Kind sein zu dürfen. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren ist wunderbar ausgearbeitet und ihre ungewöhnliche Freundschaft berührt, ohne jemals kitschig zu werden.


Hornby gelingt es perfekt, ernste Themen wie Depression, Einsamkeit und die Suche nach Identität mit britischem Humor zu verbinden. Der Schreibstil ist leicht und zugänglich, dabei aber nie oberflächlich. Die Dialoge sind pointiert und authentisch, die Situationskomik ergibt sich organisch aus den Charakteren.


Besonders gelungen:



Die realistische Darstellung der Charakterentwicklung

Die Balance zwischen Humor und ernsten Themen

Die vielschichtigen Beziehungen zwischen den Figuren

Die zeitlose Botschaft über das Erwachsenwerden und echte Verbindungen


Fazit: Ein Roman, der unterhält und gleichzeitig berührt. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass Familie nicht unbedingt etwas mit Blutsverwandtschaft zu tun haben muss und dass manchmal die ungewöhnlichsten Freundschaften die wertvollsten sind. Ein absoluter Klassiker der modernen Literatur, den man immer wieder lesen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere