Cover-Bild Die Raupenplage
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12,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Unionsverlag
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 29.09.2012
  • ISBN: 9783293205895
Nigel Barley

Die Raupenplage

Von einem, der auszog, Ethnologie zu betreiben

Für Ethnologen gibt es heute nicht mehr viel zu entdecken. Umso erfreuter war Nigel Barley, dass bei den Dowayos eine seltene, noch nie von Weißen beobachtete Beschneidungszeremonie stattfinden sollte. Also machte er sich auf nach Kamerun – und dieses Buch, eher Reisebericht als Sachbuch, ist sein Protokoll eines großen Scheiterns. Es macht klar, welch riesige Lücke zwischen den Träumen von der heilen Welt der »Primitiven« und der alltäglichen Wirklichkeit klafft. Keine fröhliche, aber eine unfreiwillig komische Wissenschaft wird hier betrieben. Ehrlicher und amüsanter hat wohl noch kein Ethnologe von seinem Tun und Treiben berichtet.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Zenzi in einem Regal.
  • Zenzi hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2020

auf nach Kamerun

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Ein sehr interessanter Reisebericht durch die Tiefen Afrikas mit seinen vielfältigen Eigenschaften, die ein Weißer kaum nachvollziehen kann.
Aber dem Autor Nigel Barley gelingt es sehr gut mit viel Humor ...

Ein sehr interessanter Reisebericht durch die Tiefen Afrikas mit seinen vielfältigen Eigenschaften, die ein Weißer kaum nachvollziehen kann.
Aber dem Autor Nigel Barley gelingt es sehr gut mit viel Humor und doch etwas persönlichem Abstand Situationen, Personen, Rituale, Gedanken eines afrikanischen Dorfes in Kamerum zu schildern und so eine sehr spannende Lesereise zu gestalten.
Man fiebert mit dem Forscher mit, dass er sein Projekt erreicht, das Beschneidungsritual der jungen Burschen aus der Umgebung zu dokumentieren. Die jungen Männer sind auch schon mit den Vorbereitungen beschäftigt. Aber die Regenzeit kommt und dann wird dieses Fest nicht mehr durchgeführt. Was ist los? Eine Raupenplage hat die Hirseernte vernichtet, sodass für das Fest kein Bier gebraut werden kann und die Zeremonie wird auf unbestimmte Zeit, etwa 2 Jahre, verschoben.
So muss der Forscher zwar mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause fahren, aber sein eigentliches Projet kann er nicht dokumentieren.

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