Ein toller Abschluss
Inhalt:
Der Sezessionskrieg nähert sich seinem Ende, wenn es auch einige Truppen nicht wahrhaben wollen und verbissen für den Erhalt ihrer bisherigen Lebensweise kämpfen. Auch die Südstaatenfrauen suchen ...
Inhalt:
Der Sezessionskrieg nähert sich seinem Ende, wenn es auch einige Truppen nicht wahrhaben wollen und verbissen für den Erhalt ihrer bisherigen Lebensweise kämpfen. Auch die Südstaatenfrauen suchen nach Orientierung in der neuen Welt, in die sie geworfen wurden. Manche gehen mit dem Wandel mit, passen sich an und denken um, andere nicht.
Die verschiedenen Erzählstränge um die Alleys und Tanners kommen zu plausiblen Enden und die Geschichte von Annie und David dominiert diesen Abschlussband.
Über die Protas:
Rebecca Sue ist wohl eine der größten Überraschungen. Erst mochte ich sie nicht, doch ihre Charakterentwicklung zeigt, dass ein Umdenken möglich ist. Sie zeigt, dass das Herz über den Verstand siegen kann. Eine schöne und nachvollziehbare Verwandlung.
Victoria bleibt bis zum Ende, wie sie war.
Sophia, Philipp, Marianna, die Soldaten, Susanna, Bella, Marcus und alle anderen haben ein passendes Ende bekommen.
Annie und David sind das Herzstück der Saga. Sie sind beide unkonventionell und passen nicht in die Gesellschaft, in der sie leben. Überzeugt von ihren Werten lassen sie sich nicht verbiegen oder unterkriegen, sondern kämpfen für Gerechtigkeit. Sie sind Rebellen, doch Rebellen mit Herz, die andere oftmals durch ihr selbstloses Handeln beschämen.
❤️ 𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵:
✅Schreibstil: Wie immer bildreich, wortgewaltig und fesselnd. Das Buch zur Seite legen: unmöglich!
✅Historische Genauigkeit: Ausführliche Truppenbewegungen, Einblicke in die Politik usw. zeichnen einen akkuraten Blick auf den Krieg und die damalige Zeit.
✅Infos über die damalige Zeit, die aufzeigen, dass manches auch nicht gut war: Abraham Lincoln wurde als Retter, gar schon als Messias, gesehen. Sein frühzeitiger Tod veränderte den Lauf der Geschichte.
✅Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählsträngen: Hielt die Spannung konstant hoch, weil man immer wissen wollte, wie es denn nun weitergeht.
✅Plottwists
💎 𝗗𝗮𝘀 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁𝗴𝗲𝗻𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻:
Was am Ende wirklich zählt, sind die Liebe, die Familie und die Hoffnung. Hoffnung auf einen neuen, besseren Tag, der neues Glück bereithält. Es lohnt sich, durchzuhalten!
💬𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘀𝗼:
❎Die kurzen Abschlüsse zu den Alleys und Tanners, die als eine Vorausblick geschrieben wurden.
Ich weiß, dass die Bücher sonst absolut den Rahmen gesprengt hätten, doch ich hätte die Charaktere einfach gerne noch länger begleitet. Auch wenn es noch 1000 Seiten mehr geworden wären 🤪 (Das ist Motzen auf hohem Niveau, kann also auch ignoriert werden )
🎯 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Nach acht Büchern, kommt die Saga tatsächlich zu ihrem Ende. Es war eine wilde Reise.
Annie Braun und die anderen sind wie Freunde für mich geworden, die ich in den letzten Jahren immer wieder besucht habe, und der Abschied von ihnen fiel mir sehr schwer. Mit einem Seufzen las ich die letzten Seiten und sagte leise: Ade!
Letztlich bleibt mir nur zu sagen: Die Fackeln des Glücks sind ein gelungener Abschluss!
Diese Saga ist eine absolute Leseempfehlung für alle Liebhaber von historischen Romanen.