Cover-Bild C. S. Lewis: Überrascht von Gott
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19,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Fontis
  • Themenbereich: Philosophie und Religion - Religion und Glaube …
  • Genre: Sachbücher / Religion & Philosophie
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 01.04.2023
  • ISBN: 9783038482567
Norbert Feinendegen

C. S. Lewis: Überrascht von Gott

Wie der große christliche Denker zum Glauben fand
Der renommierte Lewis-Fachmann Norbert Feinendegen zeichnet in diesem Buch den Glaubensweg von C. S. Lewis in einer bislang unerreichten Genauigkeit und Tiefe nach. Lewis’ Weg von Atheismus über Pantheismus und Theismus bis hin zum Christentum ist dabei von bleibender Aktualität: Er zeigt in exemplarischer Weise, was es heißt, sich als moderner Mensch auf die Frage nach Gott einzulassen. Feinendegen legt mit "C. S. Lewis: Überrascht von Gott" eine packende Biografie vor – und greift dabei zurück auf Originaldokumente aus der Feder von Lewis, welche erst in den letzten Jahren zugänglich wurden.

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2023

Keine leichte Lektüre

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„...Ich werde daher im Folgenden diese und weitere Texte aus der ersten Hälfte seines Lebens heranziehen, um seinen faszinierenden Weg vom überzeugten Atheisten zum gläubigen Christen in einer bisher nicht ...

„...Ich werde daher im Folgenden diese und weitere Texte aus der ersten Hälfte seines Lebens heranziehen, um seinen faszinierenden Weg vom überzeugten Atheisten zum gläubigen Christen in einer bisher nicht für möglich gehaltenen Genauigkeit und Tiefe nachzuzeichnen...“

Bei den genannten Texten handelt es sich vor allem um die Veröffentlichungen aus der Zeit, bevor Lewis den Weg zum Christentum gefunden hat. Dieser Satz aus dem Vorwort des Autors beschreibt außerdem den Inhalt des Buches wesentlich realistischer als der Klappentext. Dort ist von einer packenden Biografie die Rede. Na gut, was packend ist, liegt im Auge des Betrachters. Mit dem Begriff Biografie aber wäre ich vorsichtig. Zum einen endet das Buch im 33. Lebensjahr des Autors, zum anderen sind die biografischen Daten nur eine Rahmenhandlung zum eigentlichen Inhalt.
Im Mittelpunkt der Analyse steht eine besondere Form des Verlangens, die Lewis selbst als Joy bezeichnet. Das zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Es prägt sein Leben und seine Sehnsucht.
Der Autor analysiert nicht nur Lewis` frühe Werke, sondern zeigt auf, wie gewisse Bücher seine Gedankenwelt beeinflusst haben. Dabei werde ich als Leser in die Tiefen der Psychologie, Philosophie und Philologie geführt. Man sollte als die wesentlichsten Fachbegriffe beherrschen, denn sie tauchen im Buch immer wieder auf. Außerdem sind Kenntnisse dieser Wissenschaften von Vorteil. Der Autor versucht, die Zusammenhänge allgemeinverständlich darzustellen. Das gelingt nicht in jedem Fall. Ein positives Beispiel zeigt das folgende Zitat:

„...Echte, authentische Erfahrung lässt sich niemals erzwingen: Die Erwartung, eine Wiederholung der Dinge, die uns beim ersten Mal überwältigt haben, müsse uns beim nächsten Mal genauso wieder überwältigen, nimmt uns unweigerlich die Offenheit für das, was dann tatsächlich passiert...“

Einige Stationen in seinen Lebenslauf haben ihn besonders geprägt. Das war der Tod der Mutter, Machtmissbrauch der Lehrer im Internat und die Bekanntschaft mit den Werken von Richard Wagner. Im Philosophiestudium geht er den Weg vom Materialismus zum Naturalismus und weiter zum Realismus.

„...Es gibt keine geistige Welt, die unabhängig von der natürlichen Welt existiert und kausal mit ihr interagieren könnte; die Welt der Natur ist kausal geschlossen...“

Die Erkenntnisse Freuds, die Philosophie Kants und Lenins Staatstheorie sind weiter Werke, die er sich erschlossen hat.
Mit der Bekennnis von Lewis zu Christus schließt der Autor die Biografie ab. Hier habe ich mich allerdings gefragt, ob das wirklich wichtig ist, das mit einem bestimmten Tag festzumachen.
Eine Zeittafel und Literaturhinweise ergänzen das Buch.
Das Buch hat mir gut gefallen. An einigen Stellen wäre aber weniger Mehr gewesen, zumal wenn nicht nur Fachleute Zugang zu dem Werk finden sollen..

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