Extrem faszinierendes Buch
Niemannswelt – Als ich mich verlor, habe ich dich gefundenZoe lebt in Alaska, im Jahr 2196, nach dem die Welt vor fast 200 Jahren untergegangen wäre. Durch die gefährlichsten Wesen überhaupt auf dem Planeten…den Männern. Zum Glück gibt es keine freien Männer ...
Zoe lebt in Alaska, im Jahr 2196, nach dem die Welt vor fast 200 Jahren untergegangen wäre. Durch die gefährlichsten Wesen überhaupt auf dem Planeten…den Männern. Zum Glück gibt es keine freien Männer mehr, man braucht sie inzwischen nur noch zur Reproduktion. Die Menschheit, also die Frauen, haben sich eine schöne, friedliche Ideologie aufgebaut.
Zoe arbeitet als Dozentin an der Universität und lehrt „Männliche Psychologie“. Sie hat aber in Wirklichkeit noch nie einen Mann gesehen und nur theoretisch Ahnung von der männlichen Psyche, aber das soll sich durch einen neuen Job bald ändern.
Dieses Buch ist genial geschrieben, gefühlt ist es beim Lesen eine ruhige Geschichte, aber zwischen den Zeilen geht es einem total unter die Haut.
Es ist zum einen total faszinierend und zum anderen macht es mir wahnsinnige Angst. Das Weltbild scheint auf den ersten Blick, eine heile Welt zu zeigen, aber bei genauerer Betrachtung zerfällt das Weltbild und man sieht das extreme schwarz-weiß denken der Frauen.
Ich bin fasziniert gewesen wie sich Zoe im Laufe der Geschichte entwickelt hat und mit wie viel Gefühl Fynn ihr seine Seite der Welt zeigt. Eine Welt ohne Rechte, ohne Zukunft und ohne Liebe.
Das Buch ist erst der erste Teil einer Reihe und es endet komplett offen, es endet nicht in einem bösen Cliffhanger. Aber es endet mit hunderten unbeantworteten Fragen in meinem Kopf, mit Sorgen um Fynn und Ängsten…das so oder so ähnlich mal die Zukunft aussehen könnte.
Von mir eine klare Leseempfehlung, für diese geniale Dystopie.