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Veröffentlicht am 10.08.2025

Zeit für Bubu

Der kleine Bubu. Mittagsschlaf ganz schnell und fix? Der Bubu, der kennt alle Tricks!
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Wenn die Sonne am höchsten steht, ist es Zeit für den kleinen und den großen Bubu. Während der große Bubu es mit den Erwachsenen einfach hat, muss sich der kleine Bubu anstrengen um die Kinder zu ihrem ...

Wenn die Sonne am höchsten steht, ist es Zeit für den kleinen und den großen Bubu. Während der große Bubu es mit den Erwachsenen einfach hat, muss sich der kleine Bubu anstrengen um die Kinder zu ihrem Mittagsschlaf zu bringen.

Der kleine Bubu. Mittagsschlaf ganz schnell und fix? ist ein sehr niedliches Kinderbuch ab 3 Jahren. Treffend finde ich die Situation, dass wir Erwachsene gerne Mittagsschlaf machen würden, aber die Kinder so gar nicht. Die Geschichte ist sehr schön illustriert. Die Bubus richtig zum knuddeln. Es gibt viele zu entdecken, beispielsweise im gemütlichen Haus der Bubus. Auch eine putzige kleine Maus ist immer dabei. Der Text des Buches ist durchgehend gereimt. Nicht immer fand ich die Reime gelungen, zum Beispiel wenn ein Kind besiegt werden soll, um es ins Bett zu kriegen. Gerade zun Ende des Buches sieht man schön, dass der kleine Bubu auch noch ein Kind ist. Bei uns war im Alter von drei Jahren der Mittagsschlaf langsam am Auslaufen, zugunsten einer früheren Einschlafzeit am Abend. Ein Buch zum Mittagsschlaf hätte ich für dieses Alter nicht mehr zwingend gekauft. Deshalb vier Sterne für ein niedliches Buch über den Mittagsschlaf.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Unrealistische Vorstellung trifft auf Bindungsangst

Red Flags
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Die achtzehntenjährige Poppy hat eine ganz genaue Vorstellung von ihrem Traummann, die bisher keines ihrer Dates erfüllen konnte. Aufgrund ihrer riesigen Anzahl an "Red Flags" kommt es daher nie zu einem ...

Die achtzehntenjährige Poppy hat eine ganz genaue Vorstellung von ihrem Traummann, die bisher keines ihrer Dates erfüllen konnte. Aufgrund ihrer riesigen Anzahl an "Red Flags" kommt es daher nie zu einem zweiten Date. Cam bricht Beziehungen immer ab, bevor sie ernst werden. Als Poppy mit ihren Freundinnen beschließt, sich auf jemanden mindestens zwei Monate einzulassen, fällt ihre Wahl auf Cam. Dieser hat sich vorgenommen, diesmal nicht der erste zu sein, der sich trennen.

Red Flags von Sophie Jo ist eine locker, leichte, lustige Rom-Com. Modern und vorallem für die jüngere Zielgruppe. Am Rande werden auch ernste Themen, wie toxische Beziehung und zerrüttete Familienverhältnis angesprochen, aber ohne dem Buch die Leichtigkeit zu nehmen. Das Cover zeigt Poppy und Cam. Das Bild von ihnen passt recht gut zu der Beschreibung im Buch. Ich muss zugeben, dass ich Poppy zu Beginn mit ihrer total unrealistisch Vorstellung von einem Traummann sehr anstrengend fand. Selbst unbedeutende Kleinigkeiten werden bei ihr zu Red Flags. Cams Versuche Poppy beim ersten Date loszuwerden, sind daher sehr amüsant. Insgesamt fand ich das Buch sehr lustig und unterhaltsam, deshalb vergebe ich fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Zuckersüßer Dachs

Wer ist hier ein Frechdachs?
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Bereits das Cover mit dem kleinen Dachs, der frech seine Zunge herausstreckt, ist zuckersüß und konnte mich begeistert. Als Mitmachbuch ist das Buch für Kinder ab ca. 1,5 Jahre gedacht. Die Aufgaben sind ...

Bereits das Cover mit dem kleinen Dachs, der frech seine Zunge herausstreckt, ist zuckersüß und konnte mich begeistert. Als Mitmachbuch ist das Buch für Kinder ab ca. 1,5 Jahre gedacht. Die Aufgaben sind nicht allzu schwer und eignen sich für dieses Alter. Ich finde Mitmachbücher sowieso toll, vorallem wegen der Interaktion, dass dies etwas zu Lasten der Geschichte geht, finde ich nicht schlimm. Leider fand ich die Seite, auf der die Bienen am Po geschubst werden müssen, damit der Dachs nicht gestochen wird, nicht gut gelungen. Wenn Kinder daraus lernen und diese im echten Leben anfassen wollen, wird dies sehr schmerzhaft. Als Elternteil muss man hier, entgegen der Aufgabe, vermitteln, dass man Bienen und Wespen auf gar keinen Fall berührt. Leider ist auch der Dachs öfter sauer und wütend als frech. Dies drübt etwas den Lesespaß. Ganz wundervoll finde ich die bunten und bezaubernden Illustrationen. Insgesamt ein schönes Mitmachbuch für kleine Kinder.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Suche nach dem Grüffelo

Grüffelo, wo bist du?
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Ich finde die Bücher über den Grüffelo und das Grüffelokind eigentlich richtig toll. Das Pappbilderbuch "Grüffelo, wo bis du?" richtet sich nochmal an kleinere Kinder ab ca. 1 Jahr. Unter fünf Filzklappen ...

Ich finde die Bücher über den Grüffelo und das Grüffelokind eigentlich richtig toll. Das Pappbilderbuch "Grüffelo, wo bis du?" richtet sich nochmal an kleinere Kinder ab ca. 1 Jahr. Unter fünf Filzklappen kann man Maus, Fuchs, Eule, Schlange und schließlich auch den Grüffelo finden. Die Zeichnungen sind gut gemacht und entsprechen die Figuren in den bekannten Büchern. Leider gibt es sonst sehr wenig entdecken. Der Text ist sehr einfach gehalten. Der gereimte Charme der Original und ihre Cleverness fehlt. Ich würde daher dieses Buch eher allen empfehlen, die bereits Fans des Grüffelos sind und ihre Sammlung ergänzen wollen.

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Veröffentlicht am 08.08.2025

Sechs Wochen Alptraumkur

Der Sommer am Ende der Welt
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Journalistin Hanna recherchiert auf Borkum zu einem sehr persönlichen Thema, den traumatischen Erfahrungen der Verschickungskindern. Auch ihr Mutter wurde als kleines Kind dorthin zu einer sechswöchigen ...

Journalistin Hanna recherchiert auf Borkum zu einem sehr persönlichen Thema, den traumatischen Erfahrungen der Verschickungskindern. Auch ihr Mutter wurde als kleines Kind dorthin zu einer sechswöchigen Kur geschickt. Direkt bei Ankunft lernt sie Inselarzt Ole kennen und verliebt sich in ihn. Doch ein dunkles Geheimnis seines Großvaters könnte die Beziehung gefährden.

Ich fand die Thematik rund um die Aufarbeitung der traumatischen Vergangenheit der Verschickungskinder erschreckend aber auch interessant und wichtig. Physische und körperliche Misshandlungen, Strafen, Zwangsernährung, vorgegebene Toilettenzeiten und Heimweh, die armen Kinder mussten viel in der Kur durchmachen, somit kein einfaches Thema. Aus dem Nachwort erfährt man, das es auch für die Autorin ein persönliches Anliegen ist. Die Abschnitte, die in der Vergangenheit spielen, fand ich auch gut gelungen. Leider geht das Thema der Verschickungskinder, durch die Liebesgeschichten und die Vergangenheit von Oles Großvater zu sehr unter. Hannas Recherchen beschränken sich fast nur auf das Durchlesen eines alten Tagebuchs und auf Online-Interviews mit einer Betroffenen. Ansonsten wirkt sie eher wie im Urlaub. Hier hätte ich mir mehr erwartet. Leider widmet sich das Buch vielen unterschiedlichen Thematiken inklusive gehäufter De-javue Erlebnissen der Hauptprotagonistin und Krimi/Thrillerelemente, sodass die Verschickungskinder eher Nebensache bleiben. Auch Charaktere und Schreibstil haben mich nicht ganz erreicht, weshalb es für mich ein eher durchschnittlicher Roman blieb.

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