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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2020

Eine märchenhafte Erzählung in einem gelungenen Setting

Drachendunkel. Die Legende von Illestia
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Dieses Buch hat mich sofort angesprochen und ich habe mich sehr darauf gefreut.

Der Einstieg in diese faszinierende Geschichte erinnerte mich ein wenig an "die Schöne und das Biest", doch ändert sich ...

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen und ich habe mich sehr darauf gefreut.

Der Einstieg in diese faszinierende Geschichte erinnerte mich ein wenig an "die Schöne und das Biest", doch ändert sich dann der Verlauf. Die Atmosphäre aus klirrender Winterkälte und düsteren Wäldern hat mich sofort mitgerissen.

Die beiden Protagonisten gewinnen schnell an Sympathie. Ella, mit ihrem durch und durch gutem Herzen, enzspricht einer märchenhaften Heldin, ohne überzogen zu wirken und schnell mehr Schultern muss als erwartet. Razul der Drachenwandler kämpft gegen die Zwänge an, denen sein Drache unterworfen wurde. Ella ist ihm hierbei eine große Hilfe und gleichzeitig seine größte Sorge.

Die Liebesgeschichte in diesem Buch ist etwas Besonderes. Zur Abwechslung werden keine Geheimnisse vorenthalten und es gibt kein hin und her aus Zurückweisungen und gegenseitigen Verletzungen. Beide sind sich schnell ihre Gefühle bewusst und nehmen diese auch an. Dies mag etwas schnell wirken, doch werden die Emotionen so schön in die Geschichte gewoben, dass man die Liebe und Anziehung spüren kann. Dies ist umso beachtlicher, da das Buch völlig ohne erotische Szenen auskommt, um die Anziehung zusätzlich zu untermauern. Mit berührenden Worten, die außerhalb dieses märchenhaften Settings vielleicht etwas kitschig wirken (hier aber unglaublich gut passen) schafft Eyrisha Summers eine ganz besondere Stimmung.

Die Haupthandlung dreht sich um die Bekämpfung eines bedrohlichen Feindes. Der Verlauf dieser Geschichte wartet mit stetig steigender Spannung auf und bringt die ein oder andere unerwartete Entwicklung.

Die märchenhafte Erzählung ist klar in Gut und Böse getrennt, durch den leicht düsteren Hauch, der auf dem ganzen Setting liegt, ist dieses Buch nicht nur für jugendliche Leser/innen interessant

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2020

Eine turbulente Fortsetzung mit einer einzigartigen Hintergrundgeschichte zu den Belles

The Belles (2)
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Mir hat die Welt aus den ersten Band sehr gut gefallen, leider hat es mir stellenweise an Spannung gefehlt. Doch war das Ende sehr vielversprechend und ich habe mich auf die Fortsetzung gefreut.
Der Einstieg ...

Mir hat die Welt aus den ersten Band sehr gut gefallen, leider hat es mir stellenweise an Spannung gefehlt. Doch war das Ende sehr vielversprechend und ich habe mich auf die Fortsetzung gefreut.
Der Einstieg fiel mir ungewöhnlich schwer. Dies lag daran, dass Band eins schon ein ganzes Jahr zurück liegt und die entstandenen Wissenslücken erst nach und nach aufgefüllt werden. Ein Personenregister wäre extrem nützlich gewesen, denn viele Nebencharaktere und Namen tauchen aus dem ersten Teil wieder auf. Außerdem hätte ich mir noch eine Karte gewünscht, um mir die Vorstellung der ganzen Reisen und besuchten Orte zu erleichtern.
Das Setting ist weiterhin etwas ganz besonderes und absolut mitreißend. Ganz besonders angetan war ich von der Hintergrundgeschichte zu den Belles selbst.
Camelias Charakterentwicklung hat mir ebenfalls gefallen, die aufkommende Wut war gut dargestellt. Die Freundschaft mit Edel ist ebenfalls richtig schön. Die beiden ergänzen sich auf eine interessante Weise.
Romantisch wird es auch, Rémy hat mir von Anfang an gut gefallen. Dazwischen blitzen die von Auguste verletzten Gefühle auf. Doch gerade diese Verletzungen kann man hervorragend nachspüren.
Verglichen mit dem ersten Teil ist dieser hier sehr spannungsgeladen. Der Schreibstil hat mir wieder sehr zugesagt und ich finde Dhonielle Clayton hat eine tolle Art die Dinge auszuschmücken. Ich bin gespannt darauf weitere ihrer Bücher zu lesen.
Abschließend möchte ich noch das sehr schöne Cover erwähnen. Dies beziehe ich zwar nicht in die Bewertung ein, doch es passt perfekt und übertrifft sogar das Cover der englischen Originalversion.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2020

Kill the Queen

Kill the Queen
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Seit ich dieses Buch unter den Neuerscheinungen entdeckt habe, habe ich mich darauf gefreut. Klappentext und Cover allein haben mich schon sehr angesprochen.
Der Einstig ist leicht, innerhalb der ersten ...

Seit ich dieses Buch unter den Neuerscheinungen entdeckt habe, habe ich mich darauf gefreut. Klappentext und Cover allein haben mich schon sehr angesprochen.
Der Einstig ist leicht, innerhalb der ersten Seiten wird man in die Geschichte gezogen. Die Protagonistin hat in einer Welt von Magiebegabten nicht gerade die besten Karten gezogen und ist mit einer sehr empfindlichen Nase gesegnet, nicht gerade etwas um mit Blitzmagie zu konkurrieren. Daher wird das Setting und die Emotionen oft zusätzlich mit Geruchsnoten beschrieben, zwar keine völlig neue Komponente doch in diesem Buch richtig toll umgesetzt.
Everleigh ist ein Hauptcharakter nach meinem Geschmack. Nachdem sie viel mitmachen musste und oft zurück gesteckt hat, fängt sie an ihre innere Stärke zuzulassen und zeigt immer mehr von sich nach außen. Vielleicht mag der ein oder andere die Entwicklung als etwas schnell empfinden, doch kratzten die ganzen Gefühle so nah an der Oberfläche, dass dieser Schub für mich völlig nachvollziehbar war. Die Nebencharaktere haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht. Diese sind individuell - doch nicht überdreht - gestaltet. Die Antagonistin, mit ihrer narzisstischen Persönlichkeit, wird durch eine interessante Vorgeschichte mit Everleigh verbunden.
Die Romantik kommt, für Jennifer Estep, ungewohnt kurz. Doch muss man nicht gänzlich auf das Bauchprickeln verzichten.
Die Spannung wächst von Seite zu Seite und man fiebert mit Everleigh und ihren Freunden mit.

Dies alles ist in einem gekonnt flüssigen Schreibstil gehalten, sprachlich stellenweise ungewohnt modern für einen Fantasyroman, doch hat es mich nicht gestört.

Bei den meisten Büchern von Jennifer Estep gab es einzelne Punkte, die mir persönlich nicht so ganz gefallen haben, doch dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende überzeugt und ist, meiner Meinung nach, die beste Serie der Autorin bisher.

Band 2 und 3 sind bereits auf Englisch erschienen, daher hoffe ich auf Teil 2 "Protect the Prince" keine neun Monate (wie die englischen Leser/innen) warten zu müssen. Doch konnte ich bisher noch keine Terminankündigung finden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2020

Es war völlig anders als erwartet. Mit der Protagonistin konnte ich nicht warm werden

Das Licht von tausend Sternen
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Dies ist eines der wenigen Bücher, die ich aufgrund des Klappentextes sofort lesen wollte. Nach der Leseprobe war ich regelrecht angefixt und habe mich sehr auf das Buch gefreut.
Da ich mich meist nur ...

Dies ist eines der wenigen Bücher, die ich aufgrund des Klappentextes sofort lesen wollte. Nach der Leseprobe war ich regelrecht angefixt und habe mich sehr auf das Buch gefreut.
Da ich mich meist nur über ein Cover äußere, wenn dieses extrem misslungen ist, muss ich hier zur Abwechslung betonen wie toll und ansprechend das Buch gestaltet ist.
Der Anfang war richtig schön: Harper's Leben mit ihrem Bruder Ben, die Balance Leben zu wollen und Verantwortung zu tragen war grandios.
Die Handlung war völlig anders als ich erwartet hatte, denn es geht hauptsächlich darum wie Harper ihr Leben gegenüber Ash verschweigt. Obwohl er ihr Vertrauen zeigt und viele seiner Probleme mit ihr bespricht, schweigt sie eisern, aus Angst ihn zu verlieren. Die Angst ist weitgehend erklärt, auch wenn es mich eher mit den Augen rollen lässt. Vielleicht ist meine Meinung da auch etwas zu erwachsen, doch mich hat das Verhalten von Harper einfach nur genervt. Zumal es keine Vorgeschichte in Harper's Leben gibt, die diese Entscheidung untermauert.
Ash war zu Beginn etwas seltsam. Seine sofortige Fixierung auf Harper konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Doch nach und nach ist er mir ans Herz gewachsen. Seine Geschichte hat mir persönlich richtig gut gefallen.
Die Erotik ist hier ein Thema für sich. Da nicht weiter auf vorherige Beziehungen eingegangen wird (die ich mir mit der Hintergrundgeschichte auch schwer vorstellen kann), hat es mich sehr überrascht wie leicht Harper sich sexuell auf Ash einlässt und auch mal den verführenden Part übernimmt. Diese Szenen sind detailliert und prickelnd beschrieben. Die Autorin geht auf mehr ein, als die rein körperliche Anziehung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2020

Wenn ein einzelner Test deine komplette Zukunft bestimmt.

Blackcoat Rebellion - Das Los der Drei
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Eher zufällig bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, der Klappentext und Cover haben mich sofort angesprochen.

Sehr schnell wird man mit dem Setting und der Hintergrundgeschichte vertraut. Die ...

Eher zufällig bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, der Klappentext und Cover haben mich sofort angesprochen.

Sehr schnell wird man mit dem Setting und der Hintergrundgeschichte vertraut. Die gnadenlose Gesellschaft ist gelungen dargestellt. Ein Test entscheidet über die Nützlichkeit für die Gesellschaft, das Ergebnis bestimmt wie man eingestuft wird und die entsprechende Zahl wird tätowiert. Die wachsende Hinterfragung des Systems war besonders gut in die Erzählung eingearbeitet. Stellenweise war das Buch unerwartet brutal, Szenen die unter die Haut gehen, obwohl sie nicht bis ins letzte Detail ausformuliert sind.

Kitty konnte ich leicht ins Herz schließen, obwohl mir ihre Entscheidung am Anfang bezüglich ihrer Zukunft nicht gefallen hat. Ihre Liebe mit Benjy war erfrischend anders, ein festes Pärchen zu Beginn der Geschichte, ohne "düstere" Geheimnisse. Auf der Basis sich gegenseitig zu beschützen werden viele Entscheidungen nachvollziehbar getroffen.

Auf die weiteren Charaktere einzugehen würde vielleicht schon etwas zu viel verraten, doch in dem Leben, welches Kitty angeboten wird, spielt jeder sein eigenes Spiel. In dieser untereinander kämpfenden Gesellschaft muss Kitty genau überlegen, auf wessen Worte sie vertraut und wessen Worte und Motive sie hinterfragen sollte. Zunehmend gewinnt die Geschichte an Spannung und endet in einem gelungen Showdown.

Insgesamt ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe. Auch wenn man nicht mit einem gemeinen Cliffhanger zurückgelassen wird, freue ich mich bereits auf die Fortsetzung. Band 2 "Blackcoat Rebellion - Die Bürde der Sieben" ist bereits für Ende Mai 2020 angedacht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere