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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2020

Von Menschen und Katzen

My Roommate is a Cat 1
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Oh Gott, dieser Manga killt mich!
Ich liebe ihn, er ist so unglaublich toll und dann dieses Ende, ich halte es nicht aus noch so lange auf Band 2 warten zu müssen. Ganz im ernst das Ende bringt mich um. ...

Oh Gott, dieser Manga killt mich!
Ich liebe ihn, er ist so unglaublich toll und dann dieses Ende, ich halte es nicht aus noch so lange auf Band 2 warten zu müssen. Ganz im ernst das Ende bringt mich um.

In dieser Geschichte erlebt man das Geschehen aus zwei Blickwinkeln. Jedes Kapitel wird einmal aus der Sich von Subaru, dem Menschen, und von Haru, der Katze, erzählt. So bekommt man immer einen kompletten rundum Blick und eine tolle Einsicht in die Gedanken und Gefühle beider Figuren. Und es ist gar nicht mal so, dass es ausschließlich witzig ist, auch wenn es das durchaus ist, es ist so viel mehr und konnte mich an einigen Stellen sehr berühren. Einfach toll.
Und dann diese Sicht der Katze! Es ist einfach so wahr! Hier sieht man einfach, dass jemand selbst Katzen hat und weiß wovon er spricht. Jedenfalls bekommt man als Leser das Gefühl. Oft genug gibt es Momente in denen man einfach direkt selber Szenen aus dem Alltag erkennt und sich schief lacht. Dazu diese rührenden Einblicke in beider Charaktere Vergangenheit...

Ich habe mich grundlegend in diesen Manga verliebt und kann es kaum erwarten, nächsten Monat den zweiten Band in Händen zu halten. Einfach eine zu schöne Geschichte mit tollen Zeichnungen. Und selbst von außen weiß der Manga zu beeindrucken, der Umschlag fühlt sich vollkommen anders an, als andere Mangas und in der Innenseite sind selbst auch noch Panels abgedruckt, eine tolle Ausstattung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

Tolle Geschichte

Repeat This Love
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Ein tolles Buch mit einem Thema, bei dem man tatsächlich viel hätte falsch machen können. Ich hatte verschiedene Befürchtungen, was im Verlauf eintreten könnte und zum Glück ist keine davon wahr geworden. ...

Ein tolles Buch mit einem Thema, bei dem man tatsächlich viel hätte falsch machen können. Ich hatte verschiedene Befürchtungen, was im Verlauf eintreten könnte und zum Glück ist keine davon wahr geworden. Die Amnesie von Clem wird durchgehend gut dargestellt, es bleibt klar und nachvollziehbar und macht auf dem Gebiet keine großen unrealistischen Sprünge.

Das Buch liest sich von Anfang an wirklich toll und sehr flüssig. Ich mag den Schreibstil, aber auch die Charaktere sehr gern. Clem ist mir in ihrem 'neuen' Zustand eine sehr sympathische Figur, aber auch Ed ist ein toller Charakter. Keiner kommt jedoch an seinen Bruder Leif ran, der hier wirklich Lieblingscharakter-Potential hat und ein eigenes Buch verdient hätte. Ich mag die ganze Dynamik zwischen den Figuren und die Dialoge, die nicht selten durch Clem super witzig sein können und mich immer wieder zum Lachen brachten. Dieses Buch hat mir einfach Spaß gemacht, war es doch nicht ganz wie andere Bücher des Genres, denn es hatte sogar einen ganz leichten Einschub von Krimi. Zwar nicht richtig, aber man konnte einen Hauch davon wahrnehmen. So war immer eine leichte Spannung da, gerade in Bezug auf den Überfall und was hinter all dem steckt. Das hat dem Buch noch mal diese besondere Note verliehen.

So sehr mit das Buch gefallen hat, so ging es am Ende dann aber doch etwas schnell. Die erste Hälfte hatte alles noch ein angenehmes und nachvollziehbares Tempo, aber in der zweiten Hälfte passierte einiges dann leider ziemlich plötzlich und schnell, anstatt sich angemessen zu entwickeln. Gerade am Ende lief es dann ganz schnell, als es drei kurze Zeitsprünge gab, die aber nur knapp abgehandelt wurden und für mich teilweise auch einfach zu früh kamen. Man hätte die letzte Szene weglassen können und dafür andere ausarbeiten. Das Tempo der Geschichte hat sich nach der Hälfte einfach zu abrupt gesteigert, als müsse man nach einem langsamen Anfang aufs Gas drücken um es auf die richtige Seitenzahl zu drücken, oder endlich zum Abschluss zu kommen. Hier hätte ich mir wirklich mehr Entwicklung gewünscht, gerade auch zwischen Clem und Ed.

Dennoch war das Buch wirklich toll und hat mir sehr gefallen. Ich mag die gesamte Geschichte sehr gern und bin froh sie gelesen zu haben, kann da sogar über die angebrachte Kritik hinwegsehen. Es hat mir einfach trotzdem gut genug gefallen.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 27.06.2020

254 Tage...

254 Tage mit Jane Doe
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Ein tolles und besonderes Buch über eine Freundschaft und Liebe, über Depressionen und zu guter Letzt über Ray, Jane und Verschwörungstheorien und Geschichte.

Das Buch ist wirklich toll Geschrieben. Nicht ...

Ein tolles und besonderes Buch über eine Freundschaft und Liebe, über Depressionen und zu guter Letzt über Ray, Jane und Verschwörungstheorien und Geschichte.

Das Buch ist wirklich toll Geschrieben. Nicht nur der Schreibstil gefiel mir gut, sondern auch die Tatsache, dass das Buch immer zwischen dem "Davor" und "Danach" schwebt. Es wird nicht stur chronologisch erst alles was davor spielt und dann alles danach abgehandelt, ist dabei aber nicht verwirrend, sondern gibt immer wieder verschiedene neue Eindrücke um sich selbst schließlich die gesamte Story zu erschließen. Alles ist immer mit der Tagesanzahl danach oder davor übertitelt, sodass es wirklich toll mit dem Titel des Buches passend abschließt und man eigentlich immer weiß in welcher "Zeitlinie" man sich befindet. Aber auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Zwar habe ich bei dem besten Freund von Ray immer mal das Gefühl, es mit einem sehr viel jüngeren Menschen zu tun zu haben, da er aber allgemein wirklich speziell sein kann passt es doch schon wieder sehr gut.

Trotz des ernsteren Themas ist das Buch nicht tragisch oder erdrückend geschrieben, nicht zu traurig oder zu düster. Es gibt viele humorvolle Stellen, aber auch einige voller Gefühl. Gerade die letzten 150 Seiten des Buches konnten mich noch mal so richtig mitreißen, auch emotional; waren so gefühlvoll gestaltet, dass es einen umhaut. Aber auch das ganze Buch gefiel mehr sehr gut, der Einstieg war wirklich toll, konnte mich direkt mitziehen und das setzte sich so auch ziemlich gut fort. Zwar gab es in der Mitte auch ein paar Stellen, an denen mich das Buch nicht ganz so fesseln konnte und manchmal hätte ich mir einen tieferen Einblick in Jane gewünscht, aber insgesamt war es dennoch wirklich gut und lesenswert und lässt doch auch Jane nicht platt oder eindimensional zurück.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2020

Tolle Fortsetzung!!

THIRDS - Vergessen & Vergeben
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Eine tolle Fortsetzung die direkt am ersten Band anknüpft und endlich mal eine Serie, in der die Protagonisten auch in der Fortsetzung noch die gleichen sind! Bei dieser Art Buch ist das ja eher selten ...

Eine tolle Fortsetzung die direkt am ersten Band anknüpft und endlich mal eine Serie, in der die Protagonisten auch in der Fortsetzung noch die gleichen sind! Bei dieser Art Buch ist das ja eher selten der Fall, so macht es das schon wieder besonders. Mich freut aber auch, wie alle anderen bekannten Charaktere immer eingebunden sind, sich entwickeln oder präsentieren. Es ist einfach sehr gelungen!

Im zweiten Band geht es spannend weiter. Zwar gibt es auch hier wieder ein paar sehr witzige Situationen, diese nehmen aber im Vergleich zu Band 1 etwas ab und lassen Ernst, Spannung und Gefühlen viel Platz. Es bleibt insgesamt aber immer noch in einem guten Gleichgewicht.
Man kann verfolgen wie Sloane innerlich zerrissen ist, und mit seinen Gefühlen für Dex und den toten Gabe kämpft, aber auch mit seiner Vergangenheit und dem, was Dex dazu meinen könnte. Dazu kommt dann noch Isaac mit seinen Psychopathischen Ansichten, der für viel Tumult sorgt. Ich hasse ihn abgrundtief, aber er sorgt definitiv für einige sehr, sehr spannende, tragische und schockierende Szenen, in denen man ihn am liebsten erschießen will und unendlich mitfiebert. Das Buch hat Stellenweise wirklich Herzinfarktpotential, kann aber auch so sehr ans Herz gehen!

Diese Buchreihe gefällt mir auch nach Band 2 immer noch super gut und ich bin schon sehr neugierig auf den dritten Band und was dort wohl passieren wird. Für Witz, Spannung und Action sorgt diese Reihe auf jeden Fall.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2020

Ganz interessant

Die Tribute von Panem X
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Die Vorgeschichte, Coriolanus Snow, die zehnten Hungerspiele..

Das hier ist wieder so ein Buch, bei dem es mir sehr schwer fällt herauszufinden, wie ich es eigentlich bewerten will oder was ich überhaupt ...

Die Vorgeschichte, Coriolanus Snow, die zehnten Hungerspiele..

Das hier ist wieder so ein Buch, bei dem es mir sehr schwer fällt herauszufinden, wie ich es eigentlich bewerten will oder was ich überhaupt schreiben soll. An sich würde ich sagen, hat mir das Buch schon gefallen, aber es hat durchaus auch seine Schwächen und kommt ganz sicher nicht an die Trilogie heran. Aber kann oder muss man das denn erwarten? Muss es an die Trilogie heranreichen? Ich denke bei dem Prequel hat man vor allem gewisse Erwartungen wenn man es liest, natürlich, und Erwartungen sind immer eine schwere Sache, da sie oft nicht erfüllt werden können. Nur fällt es schwer so ein Buch ohne eine gewisse Erwartungshaltung zu lesen.

Als erstes muss man sich natürlich im Klaren darüber sein, dass man hier Snow als Protagonisten hat und die Erzählperspektive, entgegen der Trilogie, aus Sicht eines Erzählers ist. Aber auch die gesamte Stimmung ist natürlich völlig anders als in den Panem Büchern, was für mich aber von Anfang an klar war, denn es sind nunmal 64 Jahre dazwischen, der Krieg ist noch (überraschend) viel näher, es ist alles noch in den Anfängen. Überraschungen gibt es in diesem Buch allerdings viele, genauso Verbindungen zur Trilogie und zu bekannten Figuren, Dinge die man so nicht wusste oder erwartet hat. Doch ist die Art Spannung hier eine völlig andere. So würde ich das Buch tatsächlich nicht als spannend beschreiben, sondern viel mehr als interessant, da man ein paar Hintergrundinformationen bekommt. Es war einfach nicht so, als hätte es mir den Atem geraubt, oder als hätte es mich so sehr gefesselt, dass ich unbedingt weiterlesen muss - hat es nicht. Aber ich finde diese ganze Hintergrundgeschichte zu Panem und zu Snow wirklich sehr interessant, sodass ich trotzdem meine Freude daran hatte, die verschiedenen Informationen zusammenzusetzen. Das alles soll natürlich nicht heißen, dass es durchweg langweilig war. Es hatte zwar wirklich ein paar Längen, aber es war dennoch kein schlechtes Buch. Es konnte mich schlussendlich nur nicht komplett von sich überzeugen, dabei hat mir vor allem der Anfang des Buches sehr gut gefallen. Zur Mitte hin kamen dann nur leider die eben schon erwähnten Längen immer mal wieder dazwischen.

Die Charaktere sind da schon wieder eine ganz andere Sache. Man lern Coriolanus gut kennen, aber sympathisieren kann ich tatsächlich auch hier nicht mit ihm. Er war einfach nie ein wirklich sympathischer Charakter, aber damit muss man rechnen - man kennt ihn ja. Gestört hat mich das überhaupt nicht, denn es war so oder so faszinierend zu lesen wie er innerlich noch etwas "zerrissen" war. Was mich dagegen viel mehr überrascht hat war, dass der Großteil der Charaktere im Buch einfach blöd ist. Fies, eklig, unsympathisch oder bösartig. Dass fast durchgehend nur Charaktere existieren, die ich nicht leiden kann. Die einzig sympathischen Figuren waren für mich Tigris und Ma Plinth, alle anderen mochte ich einfach nicht, oder kannte ich zu wenig. Lucy Gray zum Beispiel kenne ich nach diesem Buch, wo sie neben Snow doch eine große Rolle hat, kaum. Ich kann nicht sagen ob ich sie mag oder nicht, weil ich eigentlich so gut wie nichts über sie weiß und ihre Szenen in mir nichts berührt hätten, was einen Ausschlag für Sympathie gegeben hätte. Genauso die Covey, sie kommen zu kurz vor um ein Urteil fällen zu können. Da kann ich höchstens die kleine Maude Ivory als einen tollen Charakter bezeichnen, da man von ihr noch am meisten erfährt und sie ein fröhliches, liebes Mädchen ist. Natürlich kommt auch noch ein Charakter vor, der gut ist, einer der wohl als Sympathieträger dienen soll und so ein kleiner Lichtblick in Sachen nette Charaktere ist - aber auch für ihn hatte ich absolut nichts übrig, ich fand ihn nur nervig. Er handelte mir zu dumm und unüberlegt. Seine Meinung und Einstellung ist toll - nur benimmt er sich einfach permanent zu naiv und dumm.

Kurz und Knapp

Abschließend bleibt mir hier nur zu sagen, dass man das Buch zwar durchaus lesen kann, ich aber nicht das Gefühl habe, als müsse ich es zwingend noch ein weiteres Mal lesen. Ich habe hier jetzt einige Kritikpunkte genannt, es klingt vielleicht im Gesamten auch etwas negativ, daher will ich nochmal sagen: Es ist kein schlechtes Buch! Es ist nur einfach nicht ganz das, was ich erwartet habe und bot mir dann doch zu wenig das mich gefesselt oder zum weiterlesen motiviert hat. Gerade nach dem sehr guten Anfang hätte ich mir einfach noch mehr gewünscht.

Noch eine Anmerkung zum Design: Diese Klappe am Buchschnitt ist, so hübsch sie auch ist und so toll das Gesamtbild wirkt, ja wohl das nervigste was es gibt. Man muss dauernd aufpassen und hat Angst, dass man sie beim Lesen beschädigt. Super störend. Ich schätze ein farbiger Buchschnitt hätte es auch getan und wäre deutlich leserfreundlicher gewesen. So dient es zwar als Schmuckstück im Regal, aber ist in der Handhabung einfach unpraktisch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere