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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2020

Schwerfällig und langatmig

Die verschwundene Braut
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Leider konnte mich das Buch nicht für sich einnehmen. Ich muss zugeben, dass ich nicht über die ersten dreißig Seiten hinweg gekommen bin, was schlichtweg an dem langatmigen und schwülstigen Schreibstil ...

Leider konnte mich das Buch nicht für sich einnehmen. Ich muss zugeben, dass ich nicht über die ersten dreißig Seiten hinweg gekommen bin, was schlichtweg an dem langatmigen und schwülstigen Schreibstil lag. Die Beschreibungen sind unsagbar lang, vollgepackt mit unwichtigen Details und keinerlei Handlung. Nach zweieinhalb Seiten saß Charlotte lediglich am Tisch und hat nachgedacht, wobei ihre Gedanken sich immer um dasselbe drehten und sich wiederholten. Später wurde der Tisch nur allzu deutlich ins Visier genommen, eine unerwiderte Liebe zu einem verheirateten Mann dagegen mit wenigen Zeilen abgespeist, das gerade als ich dachte, dass Spannung und Handlung reinkommt.
Über den Tatort konnte ich auch nur meinen Kopf schütteln. Zunächst wird breit dargelegt, dass sie Sonne noch nicht aufgegangen ist, dann aber ist das Blut sehr deutlich zu sehen. Der Tatort selbst wird nicht einmal richtig beschrieben, wohingegen alles Unwichtige hervorgeholt wird.
Aber abgesehen von den unendlichen Beschreibungen mit ihren vielen Nebensätzen und Adjektiven, kamen auch immer wieder Kommas an den falschen Stellen vor und Adverbien an Satzanfängen, die mich sogleich an Yoda denken ließen. Damit hätte ich noch leben können, da aber die Handlung keinerlei Spannung aufbaute - Ich würde nicht einmal sagen, dass es Handlung gab - habe ich das Buch weggelegt. Somit kann ich es leider keinem empfehlen, der eine auf eine spannende und abenteuerliche Geschichte hofft.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Kunst in 21 Katzen

Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen
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Als ich das Buch „Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen“ gesehen habe, wollte ich es sofort haben. Doch schon nach wenigen Seiten wurde ich enttäuscht. Dabei ist die Idee hinter dem Buch wirklich toll: ...

Als ich das Buch „Eine Geschichte der Kunst in 21 Katzen“ gesehen habe, wollte ich es sofort haben. Doch schon nach wenigen Seiten wurde ich enttäuscht. Dabei ist die Idee hinter dem Buch wirklich toll: Die Geschichte der Kunst wird in kurzen Erklärtexten zusammengefasst und die wichtigsten Merkmale werden mit Hilfe von Bildern dargestellt. Und natürlich dürfen die bekanntesten Maler der Epochen nicht fehlen.

Aber was hat mich nun gestört?
Die Erwähnung der wichtigsten Maler setzt für mich voraus, dass auch ihre Bilder präsentiert werden. Wenn die Rede von Munks Seerosen ist, müssen diese auch gezeigt werden. Aber das geschah sehr selten und wenn diese gezeigt wurden, dann stammen sie aus der Feder der Autorin, was meiner Meinung nach nicht der Sinn der Sache ist. Ich will die Originale sehen, um mir ein richtiges Bild machen zu können.
Die Bilder der Autorin sind mal gelungen und mal nicht. Meinen Kunstgeschmack hat sie jedenfalls nicht getroffen. Und meiner Meinung nach hat sie auch nicht immer im vorgestellten Stil gemalt. So auch die Erklärtexte, mal fand ich sie gelungen, dann wiederrum zu kurz und eindimensional. Die Witze konnten mich nicht immer erheitern, lieber hätte ich mehr Infos geliefert bekommen.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Kurzweilig

Chasing Darkness. Das Herz eines Dämons
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"Chasing Darkness" ist eine kurzweilige Fantasy-Romanze, die mich leider nicht vollends von sich überzeugen konnte.

Der Roman fällt sehr kurz aus, was sich auch in den Szenen widerspiegelt. Oftmals hat ...

"Chasing Darkness" ist eine kurzweilige Fantasy-Romanze, die mich leider nicht vollends von sich überzeugen konnte.

Der Roman fällt sehr kurz aus, was sich auch in den Szenen widerspiegelt. Oftmals hat es mir an Tiefe, Emotionen und Beschreibungen gefehlt. So wirkten auch die Handlungen überstürzt, naiv und keineswegs überraschend.

Die Liebe zwischen den Protagonisten kam aus dem Nichts und baute sich nicht erst im Laufe der Geschichte auf, obwohl sie eine treibende Kraft der Handlung war.


Ebenfalls nicht ganz gelungen ist der Schreibstil, das jedoch nicht an allen Stellen. Ab und an waren die Sätze zu lang und zum Ende hin nahmen die "und"-Reihungen zu, was ich persönlich nicht mag.

Die Idee hinter dem Roman hingegen ist wirklich toll.

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Veröffentlicht am 19.04.2020

Nicht meins

Bin hexen
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Ich bin wohl eine der wenigen, der dieses Buch nicht gefallen hat. Hier kann ich auch nichts schön reden, es konnte mich einfach nicht packen. Immer wieder habe ich es zur Seite gelegt, dann wieder ein ...

Ich bin wohl eine der wenigen, der dieses Buch nicht gefallen hat. Hier kann ich auch nichts schön reden, es konnte mich einfach nicht packen. Immer wieder habe ich es zur Seite gelegt, dann wieder ein Kapitel gelesen und es erneut aus der Hand gelegt. Ich weiß gar nicht, wie viele Male sich das wiederholt hat. Und das hatte sehr viele Gründe.
Zum einen fand ich es nicht lustig. Es war gerade zu gespickt mit „humorvollen“ Worten und Handlungen, die aber waren zu überspitzt und nach einiger Zeit so nervig. Allein der Name „Primadonna Nimbifera“ war zu viel des Guten. Gut die Tatsache, dass Prim Magie hasst, aber dazu gezwungen ist zu zu benutzten, ist ein kreativer Einfall, der so einiges an Potential bietet.
Aber gerade die Magie kommt zu kurz. Gerade wenn es spannend und magisch wurde, war es auch schon wieder vorbei. Prim hätte auch eine Nicht-Begabte sein können.
Stattdessen wurde sich zu sehr auf die Zwillingssache fokussiert. Dabei ist Prim naiv vorgegangen wie auch beim der Geschichte mit Liam. Erklärt wurde auch fast gar nichts, was ich sehr schade finde, schließlich lebt Fantasy von Hintergrundgeschichten. Immer wieder habe ich mich „Warum? Wieso? Wie kommt das?“ und vieles mehr gefragt, aber nie eine Antwort erhalten oder eine nur sehr notdürftige.
Und was sollte das mit den Katzen? Wenn ich auf dem Cover eine süße Katze sehe, nehme ich an, dass eine Katze eine tragende Rolle spielt. Aber auf was treffe ich hier? Katzen als Suchtiere für Magier? Die auch noch in Anbetracht einer Herde Katze wegrennen … da dachte ich mir nur, wenn ich eine Katzenhaarallergie hätte, würde ich auch vor ihnen wegrennen.

Ich könnte nun so weiter schreiben und jedes Kapitel auseinander nehmen, jedoch würde das zu nichts führen. Mir war das Buch leider zu seicht, zu oberflächlich und langweilig. Es kam keine Spannung auf, auch keine Romantik und kein Grinsen.

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Veröffentlicht am 19.04.2020

Ein wenig zu viel des Guten

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
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Start Turtons Krimi hat mir zwar gefallen, dennoch: der Anfang war langatmig. Das lag vor allem am Schreibstil, denn die Geschichte ist nicht nur in der Ich-Form geschrieben, sondern auch im Präsens. Im ...

Start Turtons Krimi hat mir zwar gefallen, dennoch: der Anfang war langatmig. Das lag vor allem am Schreibstil, denn die Geschichte ist nicht nur in der Ich-Form geschrieben, sondern auch im Präsens. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass das zu der Geschichte passt, aber den Einstieg hat es ziemlich erschwert. Nachdem ich mich jedoch durch das erste Drittel gequält habe, wurde es zunehmend spannender. Zum Ende hin wollte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, was hinter allem steckt.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet und bergen einige Geheimnisse. So lernt man die positiven und negativen Seiten der Menschen kennen, kann ihnen gut folgen und sich in sie hineinversetzten. Aber dank der vielen Beschreibungen – auch der Umgebung – habe ich mich schnell verloren. Es wurde schwer, sich ganz dem eigentlichen Rätsel zu widmen. Abgesehen davon, dass ich das Ende nicht sehr naheliegend fand. Es war ein wenig abstrus und wirkte geradezu konstruiert. Auch war mir die Liebesgeschichte eins zu viel.

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