Tolles Buch
Die Moritat der Organspenderin
Meinung: Zunächst möchte ich mich herzlich bei Wreaders für die Bereitstellung des Leseexemplars bedanken. Schon das Cover hat mich sofort angesprochen, und die Neugierde auf das Buch war geweckt. Die ...
Meinung: Zunächst möchte ich mich herzlich bei Wreaders für die Bereitstellung des Leseexemplars bedanken. Schon das Cover hat mich sofort angesprochen, und die Neugierde auf das Buch war geweckt. Die Autorin Tina Ariam war mir bislang unbekannt, doch ich entschied mich, ihr eine Chance zu geben – eine Entscheidung, die sich als absolut lohnenswert erwies.
Sobald man die ersten Seiten dieses Buches aufschlägt, wird man förmlich in die Geschichte hineingezogen und möchte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist leicht und fesselnd. Die Kapitel sind in ihrer Länge gut dosiert, was den Lesefluss angenehm gestaltet.
Im Zentrum der Handlung steht Henri, die den Leichen die Organe entnimmt, ohne zu wissen, wer auf ihrem Tisch liegt – die Identität bleibt durch unerkenntlich gemachte Gesichter unbekannt. Henri geht jedoch noch weiter und bedient auch Kunden, indem sie das Wissen der Toten für sie stiehlt. Die Brisanz der Situation steigt, als eines Tages der britische Thronfolger auf ihrem Operationstisch landet. Wie diese fesselnde Geschichte ihren Höhepunkt erreicht, bleibt dem Leser als Überraschung vorbehalten.
Das Buch begeistert durch unerwartete Wendungen und packende Kämpfe, die keine Raum für Langeweile lassen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und es fällt leicht, eine emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Für mich steht fest: Ich werde Tina Ariam definitiv im Auge behalten.
Eine Leseempfehlung meinerseits