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Veröffentlicht am 01.10.2018

Nah am Originalmärchen!

Schneewittchen
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Jeder kennt das Märchen von Schneewittchen, wir wissen wie es ausgeht und manch einer kann es reibungslos nacherzählen. Also wieso es dann als Comic lesen?
Weil Märchen uns immer noch, egal wie alt wir ...

Jeder kennt das Märchen von Schneewittchen, wir wissen wie es ausgeht und manch einer kann es reibungslos nacherzählen. Also wieso es dann als Comic lesen?
Weil Märchen uns immer noch, egal wie alt wir sind faszinieren und uns ein wohliges Gefühl geben, denn auch wenn es Trist für die Helden aussieht, am Ende kommt das Happy End.
Mit diesem Comic haben wir eine Nacherzählung von Schneewittchen der Geschichte der Gebrüder Grimm über eine schönes Prinzessin und einer eifersüchtigen Stiefmutter mit fabelhaften Illustrationen, die den schicken Band abrunden.

Diese Adaption hält sich, ganz zu meiner Freude, sehr nah an die Originalgeschichte von Schneewittchen und der Schreibstil von ihm ist auch sehr passend märchenhaft. Das was wir öfters hören, als das Märchen von Schneewittchen, ist die Disney Version und die eigentliche Erzählung beinhaltet noch andere Teile, wobei sie auch grausamer ist. Der Autor Lylian ändert nur kleinere Dinge und sein Stil hat mir schon nach dem ersten Satz (und den zweiten Satz) gefallen:

Es war einmal ein prachtvolles Königreich. Die Schneeflöckchen tanzten anmutig im Wind, und der Schnee, in seiner lautlosen Schönheit, umhüllte die Herzen mit all seiner eisigen und stillen Wehmut.

Auch in seiner Sprache finden sich viele stark ähnliche Sätze, wie wir sie aus dem Originalmärchen kennen (“Hätte ich ein Kind so weiß wie Schnee….”) und mir gefällt es sehr, wie leicht er es geschafft hat das alles für einen Comic umzusetzen.

Kommen wir nun zu dem faszinierendsten an dem Comic, der Zeichenstil und die Aufmachung. Zuerst zur Aufmachung, es ist ein großes Hardcover und mit knapp 80 Seiten auch nicht allzu schmal für einen Comic. Ich habe ihn in ungefähr einer Stunde gelesen, aber noch einige Zeit darin geschmöckert, weil solche Bücher einfach dazu einladen. Auf der Vorderseite wurden kleine Verzierungen, wie auch die Überschrift in einer goldenen, glänzenden Farbe eingedruckt. Der Zeichenstil selbst ist, wie schon oben erwähnt einfach fabelhaft. Zuerst hat er mich an die klassichen Märchenbücher von früher erinnert. Es sieht auf den ersten Blick aus, wie Farbstiftzeichnungen mit Wassermalerei und die Künstlerin hat einen sehr eigenen Stil mit hohen Wiedererkennungswert.

Wo das Cover vom Comic noch zauberhaft und mysteriös aussieht, ist der Inhalt wiederum viel bunter und es wird auch viel mit Farbe gearbeitet um die passende Atmosphäre zu schaffen, so sind die Szenen mit der bösen Königin überwiegend dunkel gehalten, wobei Schneewittchen in farbenfrohen Bildern herumläuft.
Der Comic ist durch und durch märchenhaft und es gibt viele Szenen, wie die Vorstellung der 7 Zwerge, das Auftreten vom Wesen aus dem Spiegelbild der bösen Königin und die Lieder (!) – die werden dort gesungen – die einen so richtig wieder zeigen, warum wir Märchen lieben. Die beiden haben auch viele Dinge auf ihre Art umgesetzt, was ihn auch noch sehr interessant gemacht hat, so wird der Prinz aus dem fernen Königreich wirklich, wie ein Prinz aus einer anderen Kultur dargestellt (nicht, wie sich jeder einen x-beliebigen Märchenprinzen vorstellt) und mit anderen Dingen wurde ebenso gespielt – sehr einfallsreich!
Meiner Meinung nach kann man dieses Buch als Erwachsener lesen, aber auch Kindern zeigen, man darf nur nicht vergessen, dass die echte Geschichte von Schneewittchen grausamer ist und besonders die Szene, wo die böse Königin ihre Strafe bekommt nicht ganz ohne ist.

“Was für ein schöner Comic.” – war mein erster Gedanke, als ich ihn aufgemacht habe und es ist nicht nur, immer noch, eine wunderbare Geschichte, sondern auch durch und durch mit Hingabe illustriet und fabelhaft umgesetzt. Die Geschichte von Schneewittchen auf diese Art zu lesen, war eine wunderbare Zeit und leider viel zu kurz, jetzt werde ich nicht die Disney Bilder mehr im Kopf haben, sondern die von Vessillier und Lylian Hoffentlich bleibt es nicht die letzte Adaption von dem Duo, das wäre viel zu schade und es eignet sich auch richtig gut, als ein besonderes und kunstvolles Geschenk!

Veröffentlicht am 24.09.2018

Wunderbare Atmosphäre!

Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern
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Wenn man mit dem Buch anfängt, denkt man die ganze Zeit darüber nach, wie viel 10 Jahre bloß sind! Überlegt mal was ihr alles in 10 Jahren tun könnt und dann müsst ihr die Zeit als Sklave verbringen, wobei ...

Wenn man mit dem Buch anfängt, denkt man die ganze Zeit darüber nach, wie viel 10 Jahre bloß sind! Überlegt mal was ihr alles in 10 Jahren tun könnt und dann müsst ihr die Zeit als Sklave verbringen, wobei viele als kaputte Menschen wieder kommen. Auch Luke kann sich gut vorstellen, was er lieber machen möchte in seinen 10 Jahren und als er von seiner Familie getrennt wird und in einer Fabrik landet, ist es die Hölle.
Seine Schwestern und Eltern dagegen müssen ihre 10 Jahre in einer Herrscherfamilie verbringen. Die Mächtigen, die über eine gewisse Magie verfügen sind aber definitiv keine guten Menschen und Abi verstrickt sich schnell in Familienangelegenheiten.

In Dark Palace gibt es zwei Arten von Menschen: die mit Geschick und die ohne Geschick. Es sind die privilegierten Menschen aus der Oberklasse, die diese Gabe besitzen und die sich in verschiedene Richtungen entwickeln kann. Auch ist das fiktive England, in dem wir uns befinden, eines der wenigen Länder, wo die Sklavenarbeit existiert und es noch keine Revolution der einfacheren Bevölkerung gab. Ihr könnt euch schon denken, dass das nicht mehr lange so bleiben wird! Es bahnt sich was an, aber weder Luke noch Abi ahnen irgendwas davon, als sie ihren Dienst antreten.
Schon nach den ersten Seiten war ich mittendrin in der Geschichte, wobei der Anfang auch sehr mysteriös war und schon mein ganzes Interesse geweckt hatte. Danach gibt es einen Sprung und wir befinden uns bei einer netten, normalen Familie, die sich auf ihre Sklavenarbeit vorbereitet. Aus der Sicht der Kinder Luke und Abi verfolgen wir das Geschehen bei den Jardines und das Leben in einer Fabrik – sehr unterschiedlich, und es kommen noch weitere Sichtweisen hinzu, die nicht nur für Abwechslung sorgen, sondern auch die Spannung anziehen.

Langsam aber stetig steigt die Spannung in Dark Palace und durch den lockeren, doch schönen Schreibstil liest man immer weiter und weiter… und dann kommt das Ende mit einem heftigen Cliffhanger. Nach vielen Seiten Intrigen, politischen Machtverhältnissen und purer Ungerechtigkeit war der Cliffhanger nicht leicht zu ertragen und ich hoffe, dass der zweite Band nicht lange auf sich warten lässt.
Das Buch hat seine phantastischen Elemente, aber eigentlich stehen die Charaktere viel mehr im Vordergrund und die Umwälzungen im Land, die sich anfängt in den Köpfen der Menschen festzusetzen. Mir hat es richtig gut gefallen, dass das Augemerk der Geschichte weg von der Magie ging und sich mehr auf die Strukturen konzentrierte. Versteht es nicht falsch, ich liebe phantastische Romane, aber eine gut ausgebaut Welt und vielschichtige Charaktere, die sind einfach ein “Muss”. So gibt es neben unseren Helden, viele weitere Personen, die nicht leicht zu durchblicken sind und die ganze Politik und Machtverhältnisse im Land nimmt einen wichtigen lenkenden Stellenwert in der Geschichte ein.

Dark Palace – 10 Jahre musst du opfern, ist der Start einer dystopischen Jugendreihe mit vielen Gesichtern und dunklen Stimmung, die mich gleich packen konnte und das bis zur letzten Seite! Von reicher Herrenfamilie, unerlaubter Liebe bis hin zu schwerster Sklavenarbeit, Unterdrückung und das aufkeimen einer Revolution – es ist so vieles dabei, dass es eine klare Leseempfehlung von mir ist.

Veröffentlicht am 11.09.2018

Richtig lustig!

Yunas Geisterhaus 01
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An den Manga ging ich mit wenig Erwartungen ran und es kam eine witzige, unterhaltsame Story raus mit viel Ecchi, Comedy und Fantasy!
Der Protagonist Kogarashi, unser Held, kann Geister sehen und kennt ...

An den Manga ging ich mit wenig Erwartungen ran und es kam eine witzige, unterhaltsame Story raus mit viel Ecchi, Comedy und Fantasy!
Der Protagonist Kogarashi, unser Held, kann Geister sehen und kennt genau eine Attacke um sie sich vom Leib zu halten: fest zuhauen. Doch als er in seine neue Mietwohnung kommt in einem Onsen-Hotel, bekannt als Geisterhaus, stellt sich heraus, dass der Geist in seinem Zimmer ein sexy Mädchen ist. Wie kann er da zuschlagen? Kurzerhand wird daraus eine WG! Und auch die anderen Bewohnerinnen sind nicht das, was man zunächst denkt…ihn erwarten noch einige Überraschungen.


Schnell wird dem Leser klar, dass Kogarashi sich mitten in einem Harem befindet mit den unterschiedlichsten Typen von Frauen und man muss nicht lange warten bis die ersten freizügigen Szenen aufkommen gepaart mit viel Humor und Schmunzeln meinerseits. Diese Szenen sind alle sehr Genretypisch, wie “die Hände landen aus Versehen auf den Brüsten”; Panty-Blitzer und dergleichen lustigen Unfälle. Kurzum, alles was man von Ecchi erwartet ist drin.

Kogarashi wäre kein Held, wenn er sich nicht gleich ein heldenhaftes Ziel zulegt: Yunas letzten Willen erfüllen. Doch auf dem Weg dahin begegnen ihm nicht nur neue Personen, sondern Yuna bringt sein Leben ständig durcheinander, sei es ein Besuch in der Schule oder das morgendliche Aufwachen mit ihr. Die anderen Bewohner tragen alle ebenfalls noch viel zur Story bei, wobei der erste Band sich stark auf Yuna fokussiert.
Yuna ist herzallerliebst. Auch wenn sie bereits seit einiger Zeit als Geist wandelt, ist sie immer noch ein junges Mädchen und ist komplett aus dem Häuschen, dass es endlich einen Menschen gibt der sie sieht! Wirklich sieht – nicht wie einen Spukgeist, sondern in ihrer richtigen Gestalt.

In dem Manga gibt es nicht nur Geister, sondern auch andere Gestalten der japanischen Mythologie und schon im ersten Band werden wir mit einigen konfrontiert, was die Handlung viel voller macht und die Charaktere sind alle auf ihre Art echt interessant! So ist es eine bunte Mischung aus Schulalltag, Fantasy, Harem und Ecchi mit wunderbaren klaren Zeichnungen! Klar, die Proportionen der Mädchen sind nicht gerade realistisch, aber davon abgesehen, liefert der Mangaka sehr gute Zeichnungen, sei es Charakter oder Hintergrund, wir haben immer ein üppiges Bild! (Haha.)

Zum Abschluss lässt sich noch sagen, dass es sich hierbei um einen super Start handelt mit viel (schlüpfrigen) Humor und bunten Charakteren! Auch wenn der erste Band sich so einigen Klischees bedient hat, freue ich mich auf die Fortsetzung, weil mir einfach die Mädchen und ihre Art gefallen!

Veröffentlicht am 11.09.2018

Es wird immer besser!

Zur Hölle mit Enra 02
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Nachdem der erste Band an einer sehr heiklen und spannenden Stelle aufgehört hat, geht es im zweiten Band nahtlos mit der Handlung weiter. Am Anfang gibt es eine schöne Farbseite von Komachi und Enra, ...

Nachdem der erste Band an einer sehr heiklen und spannenden Stelle aufgehört hat, geht es im zweiten Band nahtlos mit der Handlung weiter. Am Anfang gibt es eine schöne Farbseite von Komachi und Enra, dann noch mehrere Charaktervorstellungen und ein “Was bisher geschah” mit kurzer Auffrischung.
Am Ende vom zweiten Band erschien ein neuer Charakter, der jetzt für viel Trubel sorgt – Enras großer Bruder und neuer Lehrer an der Schule. Außerdem bringt er Komachi richtig durcheinander mit seiner ehrbaren Art und es stellt sich die Frage: Was hat er vor?

Doch Enra lässt sich nicht so schnell die Show stellen und als noch ein weiterer Bruder auftaucht, ist das Chaos perfekt. Neben dem ganzen Brüderchaos hat Komachi wieder einen “Sünderfall” und diese Geschichte nimmt neben den anderen Turbulenzen, den ganzen zweiten Band ein. Der Sündenfall hat mir sehr gut gefallen und es war lange nicht klar, wie er genau ablaufen wird, bis zum Ende hat sich die Situation zugespitzt und toll aufgelöst.

Zu Komachi und Enra: die beiden kommen sich näher!
Ganz langsam natürlich und es ist mehr Herzbeben, obwohl doch ein Kuss fällt und mir gefällt das Tempo der beiden, es ist nicht zu schnell und der Manga bringt so viele Momente zum schwärmen! Besonders der zweite Bruder, Rokuzan ist ein Charakter zum schmunzeln. Er hat nämlich ein gewisses Problem, dass ihn den Job, bzw. den Wettlauf um die Position seines Vaters, sehr erschwert…
Zu den Brüdern, bis jetzt wurden zwei eingeführt und sie sind alle sehr unterschiedlich. In ihrem Aussehen ähneln sie sich minimal, manchmal etwas mehr, aber so dass man noch deutlich den Unterschied sehen kann. Aus dem bunten Bild von Band 1 wissen wir, da kommen noch mehr Charaktere auf uns zu und wenn sie ebenfalls so gut eingeführt werden, versprechen die nächsten Bände viel Spaß.

Die Reihe ist leider bald abgeschlossen, es werden 4 Bände und ich bin jetzt schon etwas enttäuscht darüber Enra so schnell gehen zu lassen. Kurzum, auf jeden Fall ein lesenswerter und amüsanter Manga! Wird fortgesetzt!

Veröffentlicht am 11.09.2018

Rasant und neu!

Immerwelt - Der Anfang
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Tenley sitzt in der Psychatrie. Nicht weil sie geisteskrank ist oder irgendein Problem in die Richtung hat und eigentlich ist es keine Psychatrie im eigentlichen Sinne. Sie sitzt dort, weil sie sich nicht ...

Tenley sitzt in der Psychatrie. Nicht weil sie geisteskrank ist oder irgendein Problem in die Richtung hat und eigentlich ist es keine Psychatrie im eigentlichen Sinne. Sie sitzt dort, weil sie sich nicht für eine Seite entscheiden möchte: Myriad oder Troika?
Der Ort wo sie festgehalten wird, auf Wunsch ihrer Eltern, ist dafür bekannt, dass man sich früher oder später entscheidet um den Qualen, die einem dort beigebracht werden, zu entfliehen. Sie ist eine von vielen Jugendlichen dort und sie hat nicht vor einzuknicken. Doch es stellt sich die Frage, wie lange kann sich noch durchhalten?
Hinzu kommt, dass beide Seiten sie nicht in Ruhe lassen und auf ihre Weise versuchen sie zu manipulieren. Doch die Situation spitzt sich zu und es kommen Dinge ans Licht, die beide Seiten nicht gerade attraktiv erscheinen lassen.

Erstmal muss ich sagen, das Buch hat schon seine brutalen Stellen und die ganze Situation in der Tenley am Anfang steckt ist nicht gerade ohne. Aber die Szenen sind so geschrieben, dass mich die Grausamkeit eher erschrocken und angestachelt hat weiter zu lesen. Sie war jetzt nicht in dem Sinne grausig, dass ich das Buch zuschlagen wollte.
Außerdem ist die Geschichte doch viel komplexer, als man zunächst erwartet und auch das war für mich ein Punkt, weswegen ich nicht aufhören konnte zu lesen. Eine Welt nach dem Leben? Troika oder Myriad? Diesseits als Sprungbrett?
Die Autorin hat da was Neues und Interessantes geschaffen, wie ich es bis jetzt nicht kannte und es ist am Anfang sehr schwer durchzublicken, welche Seite die Richtige ist, wenn es überhaupt eine gibt und auch viele Charaktere bleiben bis zu einem gewissen Punkt im Buch undurchsichtig. Die Umsetzung der ganzen Welt und vom System finde ich richtig gelungen und es ist mal wieder eine Dystopie, die sich deutlich abhebt durch ihre Welt und heftigeren Szenen.

Tenley ist durch und durch eine Rebellin. Eine Rebellin mit Herz, die es nicht leicht hatte und für beide Seiten ein wichtiger Faktor zum Sieg darstellt. Sie selbst will nichts mit alldem zu tun haben, sondern nur für sich leben und irgendwann eine Entscheidung von selbst fällen, doch wird sie von allen Seiten her manipuliert. Auch besitzt sie ein paar reizende Macken, die sie als Charakter greifbarer machen, doch das hat nicht so ganz gereicht. Für mich blieb sie bis zum Schluss ein netter Charakter, passend, aber nicht mehr, wie auch die anderen im Buch.

Ein großer Pluspunkt hier ist definitiv das Tempo! Von Anfang bis Ende läuft alles sehr rasant ab, ohne eine wirkliche Verschnaufpause für Tenley, sei es die Jungs, die Jagd auf sie, ein Mordanschlag, ein plötzliches Familiengeheimnis oder eine Rettungsaktion – ihr bleibt nicht viel Zeit um all das zu lösen. Und es passiert wirklich viel im ersten Band, die Autorin spart nicht einen Moment an der Handlung und ich bin schon sehr gespannt, was die anderen Teile der Reihe wohl bieten werden.

Der Auftakt der Everlife Trilogie konnte mich einerseits überzeugen, durch eine füllige Handlung, dem rasanten Tempo und neuen Idee für eine Dystopie! Anderseits waren die Charaktere eher nette Komparsen für das ganze Setting und ich werde auf jeden Fall die Reihe weiter verfolgen und bin sehr gespannt, was die Autorin noch so auf Lager hat!

ANMERKUNG: Die Autorin ist bekannt für ihre Reihe “Herren der Unterwelt”, eine sehr sexy Romantasy Reihe, die in den Kreisen auch sehr beliebt ist. Wer sie von dieser Reihe kennt, der wird hier sehr wenig Verbindungen finden. Natürlich ist einer der Jungs düster und gutaussehend, aber er hat nicht den gewissen Charme, den ihre andere männlichen Charaktere haben oder bzw. für den sie bekannt ist. Es sind hier eher solide Charaktere, doch was ich wieder finden konnte, das ist der Humor! Da ist sie wieder ganz sie selbst!