Habe mir mehr erhofft (2,5 Sterne)
Goldcrest Manor - Velvet MeadowsLeider konnte mich Goldcrest Manor nicht wirklich abholen und begeistern.
Worum gehts? Mackenzie bekommt nach einem Reitunfall die Diagnose Epilepsie. Ihr Leben verändert sich auf einen Schlag und das ...
Leider konnte mich Goldcrest Manor nicht wirklich abholen und begeistern.
Worum gehts? Mackenzie bekommt nach einem Reitunfall die Diagnose Epilepsie. Ihr Leben verändert sich auf einen Schlag und das schlimmste ist, dass sie aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr reiten darf und sich dann auch noch ihr Kindheitsfreund Julian von ihr abwendet. Mackenzie flieht nach London, um dort ihr Studium zu absolvieren und kehrt erst danach nach Goldcrest zurück. In ihrer Abwesenheit hat sich einges verändert, außer Julian, der sich noch immer so gut es geht von ihr fernhält. Doch seine Maske bekommt allmählich Risse, als er und Mackenzie zusammenarbeiten müssen.
Ich komme erstmal zu dem, was mir gefallen hat. Das ist zum einen der Schreibstil der Autorin, der sehr flüssig und leicht zu lesen ist und zum anderen, die Atmosphäre, die in dem Buch geschaffen wurde. Da ich selbst ein Dorfkind bin und Pferde liebe, hat sich die Atmosphäre schon fast heimelig angefühlt. Leider ist das auch schon alles, was mir an dem Buch gefallen hat. Denn leider war die Geschichte recht langatmig, zäh und teilweise langweilig. Hier und da gab es leider auch Dinge, die ich sehr unrealistisch fand, die ich hier aber nicht nennen kann, ohne zu spoilern. Des weiteren haben mir oft mehr Tiefe und Emotionen gefehlt, sodass ich mich nicht wirklich in die Protagonisten hineinversetzen konnte. Mag vielleicht auch daran liegen, dass das Buch vielleicht eher für Leser*innen gedacht ist, die jünger sind als ich.
Alles in allem habe ich mir von dem Buch mehr erhofft und würde es eher nicht weiterempfehlen, außer man ist vielleicht etwas jünger (vielleicht so 16 bis 22 Jahre).