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Veröffentlicht am 15.10.2019

Ein sehr guter Thriller

Rapunzel, mein
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Vor 20 Jahren verschwindet ihre Schwester spurlos. Jetzt wird eine Tote gefunden und endlich scheint es als hätte Rabea Wyler eine Spur die in Richtung ihrer Schwester weist. Doch was wird sie finden wenn ...

Vor 20 Jahren verschwindet ihre Schwester spurlos. Jetzt wird eine Tote gefunden und endlich scheint es als hätte Rabea Wyler eine Spur die in Richtung ihrer Schwester weist. Doch was wird sie finden wenn sie dieser Spur folgt?

Bibliographische Daten
Autor: Lars Schütz
Verlag: ullstein
ISBN: 9783548291758
Seitenzahl: 416
Preis (UVP): 9,99 [D] Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 27. September 2019

Rapunzel, mein ist der zweite Teil der Grall und Wyler Thrillerreihe von Lars Schütz. Es ist also möglich, dass die Rezension Spoiler enthält.

Mir wurde das Buch als Rezensionsexemplar von vorablesen.de zur Verfügung gestellt. #unbezhalteWerbung

Inhalt
Vor zwanzig Jahren verschwand die kleine Marie Wyler. Tief im Wald unter einer Schicht Laub wurde nur ihre linke Hand gefunden. Ihre große Schwester Rabea Wyler arbeitet beim LKA Reinland-Pfalz als Profilerin und hat die Suche nie aufgegeben. Dann macht ein grausames Verbrechen aus Essen Schlagzeilen. In einem Theater wird ein totes Mädchen gefunden, sie wurde mit einem Strick aus ihren eigenen Haaren erdrosselt und ihr wurden beide Hände amputiert. Rabea Wyler steht unter Schock und ist fest überzeugt das dieser Fall irgend etwas mit dem Verschwinden ihrer Schwester zu tun hat. Sie bittet ihren ehemaligen Partner Jan Grall um Hilfe, aber er will davon nichts wissen. Doch auch ohne Hilfe schafft sie es den Täter zu finden, dann wird aber klar der Mörder selbst ist nur eine Marionette. Sie alle sind Teil eines perfiden Spiels das gerade erst begonnen hat.

Meinung
Der Schreibstil war flüssig und spannend. Der Spannungsbogen ist eine Berg und Talfahrt, es gibt immer wieder kleinere Peaks im Spannungsbogen, der zum Ende hin konstant ansteigt. Es gibt immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit und wir verfolgen einerseits Rabeas Ermittlungen in Deutschland als auch eine zweite Spur in der Schweiz. So wird der Fall immer aus zwei Seiten beleuchtet denn die eine Spur folgt dem aktuellen Mord in Essen und die andere dem Verschwinden von Marie Wyler vor zwanzig Jahren. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Rabea Wyler und Jan Grall sind beide Profiler und interessante Persönlichkeiten. Beide haben in der Vergangenheit eine schlimme Erfahrung durchmachen müssen, die ihren Charakter nachträglich geprägt hat. Charaktere wie sie gibt es in vielen Thrillern aber ich mochte trotzdem beide sehr gerne. Mir hat auch gefallen wie am Anfang der Geschichte nochmal das Ende vom ersten Teil, Der Alphabetmörder, aufgegriffen wurde. Man kann aber trotzdem beide Bände unabhängig von einander lesen. Das Cover gefällt mir gut, ich bin deswegen auf dieses Buch aufmerksam geworden, allerdings verstehe ich nicht in welchem Zusammenhang es zur Geschichte steht.

Fazit
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich finde die Idee wurde großartig umgesetzt. Auch wenn Rapunzel, mein keine Neuerfindung des Rades ist habe ich es wirklich gerne gelesen. Es war spannend, es gab unerwartete Wendungen und hat mir im Grunde alles gegeben was ich von einem guten Thriller erwarte. Rapunzel, mein ist meiner Meinung nach ein absoluter Page Turner, der sich schnell lesen lässt und einfach nur Spaß macht, wenn man gerne Thriller liest. Deshalb bekommt es 4 Bücherdrachen von mir.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Ein großartiger Jugendthriller

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Inhalt

Mick findet seinen besten Freund Jerro bewusstlos auf dessen Bett. Sofort alarmiert er einen Krankenwagen. Jerro wird abgeholt, doch als Mick im Krankenhaus ankommt um ihn zu besuchen, sagt man ...

Inhalt



Mick findet seinen besten Freund Jerro bewusstlos auf dessen Bett. Sofort alarmiert er einen Krankenwagen. Jerro wird abgeholt, doch als Mick im Krankenhaus ankommt um ihn zu besuchen, sagt man ihm das er nicht eingeliefert wurde. Wenig später ist er im Krankenhaus darf aber nicht besucht werden. Nach ein paar Tagen ist Jerro wieder Zuhause, eine harmlose Vergiftung. Doch die Symptome der angeblichen Vergiftung passen nicht zu Jerros tatsächlichen Symptomen und trotzdem beschreibt er die „falschen“ Symptome sehr treffen. Und bei dieser Merkwürdigkeit bleibt es nicht. Jerro hat auf einmal Gedächtnislücken. Bei manchen Themen kann er sich an jede Kleinigkeit erinnern von anderen scheint er noch nie gehört zu haben. Auch sein Charakter scheint verändert. Das alles vermittelt Mick den Eindruck sein Freund sei ausgetauscht worden wie in seinen geliebten Si-Fi-Filmen. Doch das ist nicht möglich, oder?
Mick beginnt Nachforschungen anzustellen, er will unbedingt herausfinden was mit seinem Freund passiert ist.

Meinung



Das Buch gliedert sich in 6 Teile, die ersten 3 werden aus Micks Sicht, der 4 aus der Sicht von Jerro und der nächste von einem anderen Jungen erzählt. Wer das ist müsst ihr selbst herausfinden und der letzte Teil von einem Mann der in die Geschichte verwickelt war, in diesem Teil erfährt man was nach dem eigentlichen Ende des Buchs geschehen ist. Mirjam Mous schreibt aber das ganze Buch über als personaler Erzähler. Wir wissen von unserem aktuellen Protagonisten was er denkt und fühlt, aber nicht was in anderen Personen vorgeht. Das erfahren wir nur von den beiden anderen Jungen, wenn aus deren Sicht erzählt wird. Wenn die Teile wechseln werden auch manche Ereignisse nochmal aus anderer Sicht dargestellt.

Mick kommt aus einfachen Verhältnissen, hat eine Schwester und seine Mutter ist alleinerziehend seit sein Vater gestorben ist. Über das Verhältnis zu seiner Familie erfährt man allerdings nur wenig. Im Laufe der Geschichte wird deutlich wie intelligent Mick ist. Er durchschaut Zusammenhänge die den Erwachsenen nicht mal auffallen und obwohl ihn alle als Spinner abstempeln hält er treu zu seinem Freund. Er will Jerro um jeden Preis helfen und lässt sich durch nichts davon abhalten.

Jerro kommt aus ganz anderen Verhältnissen als Mick. Er ist als Einzelkind in einem goldenen Käfig groß geworden. Niemals allein, selbst in die Schule wird er von seinem Bodyguard begleitet. Seine Mutter ist Anwältin und sein Vater einer der bekanntesten Spieleproduzenten des Landes, doch wirklich Zeit für ihren Sohn hat keiner von beiden. Warum er sich mit Mick angefreundet hat wird nicht ganz klar, aber das die beiden gut zusammenpassen.

Fazit



Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Es ist spannend und gutgeschrieben, ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Allerdings mochte ich den Cliffhanger am Ende nicht. Vor allem da das ein Einzelband ist. Ich werde nie erfahren wie es weitergegangen wäre. Das Buch bekommt von mir trotzdem 3 Bücherdrachen den bis zum letzten Satz fand ich es sehr spannend.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Selbst bei Band 4 bleibt das hohe Niveau erhalten

Talon - Drachenblut
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Inhalt

Garret lag leblos in Embers Armen, nachdem er von dem Patriarchen in den Rücken geschossen worden war. Während sein Blut den Boden tränkte, frage Ember sich ob er das wohl überleben würde oder ...

Inhalt



Garret lag leblos in Embers Armen, nachdem er von dem Patriarchen in den Rücken geschossen worden war. Während sein Blut den Boden tränkte, frage Ember sich ob er das wohl überleben würde oder ob sie ihn schon verloren hatte.
Riley hat dieselbe Blutgruppe wie Garret und um ihn am Leben zu halten spendet er ihm Blut bis er selbst fast zusammenbricht. Die Drachen verstecken sich um die Zeit zugewinnen das Garret sich erholen kann. Drei Tage lang wacht Ember an seinem Bett in der Hoffnung das er aus seiner Bewusstlosigkeit wiedererwacht.
In den Nachrichten erfahren sie von einem Flugzeugabsturz, der ein ganzes Dorf vernichtet hat. Als wäre das nicht schon seltsam genug taucht auf einer Pressekonferenz auf einmal Miranda auf, das beste Chamäleon von Talon. Sie alle sind sich sicher, dieser Absturz war kein Unfall, wenn es überhaupt ein Absturz war. Doch was hat Talon vor? Warum vernichten sie ein ganzes Dorf? Sonst bleiben sie doch immer im Hintergrund.
In einer höchst gefährlichen Aktion dringen Ember, Garret und Riley in Dantes Versteck ein um herauszufinden was Talon plant. Doch Dante hat seine eigenen Ziele und Methoden. Er schreckt auch nicht davor zurück Garret und Riley als Druckmittel zu benutzen. Ihm ist bewusst das Ember sich dann seinem Willen beugen wird.

Meinung



Der Schreibstil ist war sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Spannung war das ganze Buch über sehr hoch und trotzdem gab es immer wieder Steigungen im Spannungsbogen. Das hat es leicht gemacht das Buch schnell zu lesen ich bin nur so durch die Seiten geflogen und dann auf einmal war das Buch zu Ende. Der Cliffhanger war echt richtig fies.
Auch im vierten Teil wechselt die Erzählperspektive zwischen Ember, Garret, Riley und Dante und es werden ebenfalls manche Kapitel aus zwei Sichten, also doppelt, erzählt.

Embers Gefühlswelt ist noch immer sehr zerrissen, doch die Tatsache das sie Garret fast verloren hätte macht ihr bewusst wie sehr sie ihn liebt. Als sie ihrem Bruder wieder gegen übersteht erkennt sie er sich nicht ändern wird, er weiß was Talon getan hat und will sich trotzdem nicht von ihnen abwenden. Das zerreißt Ember noch mehr, dachte sie doch immer Dante nur zeigen zu müssen welche Verbrechen Talon begangen hat, dass er sich ebenfalls von ihnen abwendet.

Garret bemerkt Veränderungen an sich seit ihm das Drachenblut injiziert wurde und niemand weiß wie sich das auf seinen Körper auswirken wird. Sicher ist jedoch das seine Verletzungen viel schneller Heilen als sie es bei einem Menschen tun sollten, so schnell wie bei einem Drachen. In diesem Buch festigt er nochmals seine Allianz mit den Drachen, indem er Ember noch näherkommt.

Riley hat Garret nur ungern gerettet, doch ist ihm klar, dass er Ember für immer verloren hätte, hätte er ihm nicht geholfen. Riley sagt zwar das er die Verbindung zwischen Ember und Garret akzeptiert, aber Cobalt akzeptiert sie nicht. Ember ist seine Seelenverwandte und er will sie für sich allein. Doch erstmal haben sie dringendere Probleme als das. Solange sie nicht wissen was Talon plant kann er das verdrängen. Doch was passiert danach?

Dante ist dem großen Wyrm, seiner Mutter, nun direkt unterstellt. Er soll ihr Nachfolger werden, wenn sie einmal sterben sollte. Seit er weiß wer seine Mutter ist, ist es ihm noch wichtiger geworden Ember zu Talon zurück zu holen, denn er glaubt, wenn er ihr begreiflich machen kann wer sie ist und was sie für Möglichkeiten haben werden als Erben des großen Wyrm, dann würde sie wieder zurückkommen. Zu Talon und vor allem zu ihm. Denn er weiß was Talon plant und das Ember sterben wird, wenn sie nicht zurückkommt. Doch Dante liebt seine Schwerster und fühlt sich ihr stark verbunden. Er hat schon immer auf sie aufgepasst. Deshalb will er unbedingt verhindern das sie stirbt. Außerdem meint er zu wissen wie wichtig es dem großen Wyrm ist seine Tochter zurück zu bekommen.

Fazit



Ich war begeistert von dem Weg den die Geschichte in diesem Band nimmt und konnte es nicht fassen als es auf einmal zu Ende war. Cliffhanger scheinen Julie Kagawas Spezialität zu sein, endete doch bis jetzt jeder Band mit einem für den man sie schon fast hassen kann. Ich mag auch die Perspektivwechsel sehr, weil man dadurch erfährt was die anderen Hauptcharaktere denken. Allerdings ist alles aus der ich-Perspektive heraus erzählt, deshalb habe ich manchmal vergessen wer „ich“ den gerade ist und musste zurückblättern und nachschauen. Doch meistens geht aus den Gedanken und Gefühlen eindeutig hervor wer gerade erzählt.

Von mir bekommt dieses Buch fünf Bücherdrachen, ich habe es geliebt und warte schon sehnsüchtig auf Band 5.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Das Vorlesen von Büchern ist eine Kunst

Tintenherz
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Inhalt

Eines Nachts steht ein seltsamer Mann vor dem alten Haus in dem Meggie mit ihrem Vater Mo lebt. Er unterhält sich mit dem Mann als würde er ihn schon lange kennen. Sein Name ist Staubfinger und ...

Inhalt

Eines Nachts steht ein seltsamer Mann vor dem alten Haus in dem Meggie mit ihrem Vater Mo lebt. Er unterhält sich mit dem Mann als würde er ihn schon lange kennen. Sein Name ist Staubfinger und er warnt Mo vor Capricorn. Keiner der Namen kommt Meggie bekannt vor. Doch noch in der selben Nacht fliegen die drei nach Italien. Als Mo verschwindet erfährt Meggie nach und nach der er einige Geheimnisse vor ihr verborgen hat. Zum Beispiel warum er ihr nie vorgelesen hat oder was wirklich mit ihrer Mutter geschah die verschwand als Meggie drei Jahre alt war.

Auf der Suche nach Mo wird Meggie von dem grausamen Capricorn gefangen genommen. Da bekommt sie erste Antworten auf ihre Fragen, auch auf die Frage warum Mo gefangen genommen wurde. Capricorn möchte etwas von ihm. Ein Buch. Ein ganz besonders Buch, "Tintenherz". Es dauert eine Weile bis Meggie erfährt was an diesem eigenlich normalen Buch so besonders ist. Vor vielen Jahren hat Mo Capricorn und Staubfinger aus dem Buch "herausgelesen".  Doch Capricorn will nicht nur das Buch, er will auch Mo den er "Zauberzunge" nennt. Ein wahrgewordener Albtraum, ein zum Leben erwachtes Buch. In einem dunklen Kampf zwischen Realität und allzu realer Fiktion wird Meggie zur Schlüsselfigur.

Meinung

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen. Man merk der Wortwahl an das das Buch für Kinder geschrieben wurde, das finde ich aber nicht schlimm. Die Geschichte war etwas vollkommen neues. Ich habe noch nie zuvor etwas ähnliches gelesen. Figuren die durch das Vorlesen einer Geschichte aus dem Buch in diese Welt kommen, Vorlesen wird zur Magie. Es war unglaublich spannend und die Ereignisse überschlagen sich nur so. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl das etwas fehlt oder das das Tempo zu schnell wird.

Fazit

Ich habe das Buch bereits mehrfach gelesen, ich hab als Kind den Film gesehen und insgeheim hatte ich mir auch immer gewünscht Figuren aus meinen Lieblingsbüchern zu holen. Mit ihnen befreundet zu sein. Auch wenn es ein Kinderbuch ist, kann man es auch gut lesen wenn man schon Erwachsen ist. Eine Gesichte die den Leser so in ihren Bann zieht und ihn nicht mehr los lässt muss man einfach gelesen haben, oder? Ich finde an diesem Buch nur kleine Kritikpunkte, deshalb bekommt es 3 Bücherdrachen.

Veröffentlicht am 04.06.2019

Auch der dritte Band ist wieder sehr gelungen

Talon - Drachennacht
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Inhalt
Garret hat Ember seine Gefühle für sie gestanden und verlangt das sie sich zu den ihren bekennt. Aber Ember meinte so menschliche Gefühle nicht haben zu dürfen.Außerdem fühlt sie, beziehungsweise ...

Inhalt


Garret hat Ember seine Gefühle für sie gestanden und verlangt das sie sich zu den ihren bekennt. Aber Ember meinte so menschliche Gefühle nicht haben zu dürfen.Außerdem fühlt sie, beziehungsweise ihr Drache, sich zu Riley hingezogen.
Durch diese Aussage tief verletzt reist Garret nach London, ins Hauptquartier des St. Georg Ordens. Mit dem Ziel mehr über die aktuellen Beweggründe des Ordens herauszufinden und vielleicht auch warum sie scheinbar gezielt Einzelgänger angreifen.
Unterdes hat Ember sich endgültig von Talon losgesagt und ist damit zur Einzelgängerin geworden. Immer in Gefahr und immer auf der Flucht.
Sie und Riley machen sich auf den Weg nach West Virginia, einem Tipp zufolge, soll sich dort eine der geheimen Brutanstalten von Talon befinden. In denen rebellische Drachenweibchen zur Zucht missbraucht werden.
Garret macht in London erschreckende Entdeckungen und erfährt dabei das Ember geradewegs in eine tödliche Falle läuft. So fasst er den Entschluss zurück zu kehren. Sehr zum Unmut von Riley, der die Verbindung die er zu Ember fühlt immer mysteriöser findet, sie aber gerne für sich allein hätte. Allerdings weiß er das Garret ein wertvoller Mitstreiter ist nicht nur aufgrund seines Wissens über den Orden des St. Georg.
Natürlich ist auch Dante wieder mit von der Partie. Er erarbeitet sich eine sehr wichtige Stellung bei Talon und bekommt die Anerkennung nach der er sich so sehnte. Noch immer hat er den Auftrag seine Schwester zurück zu Talon zu holen. Wird es ihm gelingen?

Meinung


Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Wie schon in Teil eins und zwei erleben wir die Geschichte aus mehreren Perspektiven. Ember, Garret, Riley und Dante. Teilweise werden auch Teile der Geschichte doppelt aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Mich haben diese Perspektivwechsel auch nicht gestört, obwohl ich ein paarmal zurückblättern musste. Den es wird immer aus der Ich-Perspektive erzählt und manchmal hatte ich vergessen wer „ich“ gerade ist.
Ember fühlt sich noch immer total zerrissen zwischen ihren Gefühlen für Riley und denen für Garret. Denn obwohl sie eine Entscheidung getroffen hat ist sie damit nicht wirklich glücklich. In diesem Teil erfahren wir auch warum Talon so sehr versucht sie wieder zurück zu holen, denn sie ist nicht irgendein Nestling.
Anfangs ist Riley glücklich darüber das Ember Garret weggeschickt hat, auch wenn der Krieger sich im Kampf als nützlicher Gefährte entpuppt hat. Und durch sein Insider Wissen beim St. Georg Orden wirklich nützlich ist. Gefällt es ihm nicht einen Konkurrenten um Embers Herz zu haben. Verständlicher Weise ist er da erst mal nicht begeistert als Garret zurück kommt.
Zu tiefst Gekränkt durch Embers Zurückweisung fliegt Garret nach London um eigene Ermittlungen zu den Machenschaften des Ordens anzustellen. Dabei deckt er ein Geheimnis auf das sich bis in die höchsten Machtkreise bei dem Orden zieht und nicht nur für den Orden sondern auch für die Drachen Gefahren birgt. Seine Gefühle hält er sehr bedeckt, doch allein die Tatsache das er Ember zu Hilfe eilt sobald er Hinweise hat das sie in Gefahr ist, gibt  Aufschluss über seine wahren Gefühle.
Durch Dantes Sicht der Dinge erfahren wir mehr aus dem inneren von Talon. Vieles davon wissen unsere Einzelgänger auch gar nicht. Sodass der Leser mehr Hintergrundwissen hat als die Protagonisten.

Fazit


Diese Frau ist echt der absolute Wahnsinn. Hatte ich bei Teil zwei schon Angst enttäuscht zu werden hatte ich bei diesem Band noch viel mehr.
Aber ich wurde nicht enttäuscht. Irgendwie scheint sich alles von Band zu Band immer weiter zu steigern und ich war schon von dem ersten Band so unglaublich begeistert, das ich nicht gedacht hätte das eine Steigerung in diesem Maß überhaupt möglich ist.
Denn trotzdem das der Leser mehr von dem weis was bei Talon passiert als die Einzelgänger, wird der Spannungsbogen sehr hochgehalten. Mir ist es nämlich bei anderen Büchern schon so gegangen, dass man die ganze Zeit nur dachte, „Man bist du doof, warum kommst du denn da nicht drauf.“ Nur weil wir als Leser mehr Infos hatten. Das war bei diesem Buch aber nicht der Fall. Allerdings ist der Cliffhanger am Ende tödlich. Schon Teil 1 und 2 endeten mit einem Cliffhanger jedoch hatte ich den Folgeband immer schon und konnte sofort weiter lesen, vermutlich kamen sie mir deshalb nicht so schlimm vor. Der von Teil 3 ist aber richtig fies.
Dieser Band bekommt von mir, genau wie die Vorgänger, fünf Bücherdrachen.
Am 25.9. erscheint Band Nummer vier und ich bin so voller Hoffnung und Sorge was Julie Kagawa da wohl gezaubert hat.