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Veröffentlicht am 28.01.2019

Viele unterschiedliche Frauen und ihre Geschichten

Vom Glück und den Tagen dazwischen
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Emmi, eine Grundschullehrerin die den Männern abschwört. Keine Dates mehr.
Sie denkt alle Männer sind von Grund auf schlecht und bei ihr könne der Fehler nicht liegen.
Durch einen Zufall landet sie mit ...

Emmi, eine Grundschullehrerin die den Männern abschwört. Keine Dates mehr.
Sie denkt alle Männer sind von Grund auf schlecht und bei ihr könne der Fehler nicht liegen.
Durch einen Zufall landet sie mit ihrer Vermieterin, deren Freundinnen und ihrer Nachbarin in der Normandie. Dort lernt sie viel über sich selbst kennen und reflektiert ihre früheren Beziehungen.


Das Buch lässt sich sehr gut lesen und hat ein schönes Cover. Es hat einen flüssigen Schreibstil und man kann sich am Anfang gut in die Geschichte einfinden. Die Figuren des Buches könnten unterschiedlicher nicht sein. Es prallen zwei Generationen aufeinander und jede der Frau hat ihre eigene Erfahrung mit dem männlichen Geschlecht gemacht, welche sich durch das ganze Buch ziehen. Die Freundschaft der Freundinnen ist am Anfang ein bisschen undurchsichtig und man muss fast bis zum Ende warten bis sich das aufklärt. Das Buch hat beim Lesen Spaß gemacht. Allerdings endet das Buch sehr abrupt. Die ständigen Wiederholungen das Emmi „den Männer abgeschworen“ hat war zeitweise sehr anstrengend und nervig.

Der Anfang des Buches lässt auf einen witzigen und unterhaltsames Buch schließen. Das ist es definitiv auch. Es ist sehr witzig geschrieben und leicht zu lesen. Das Buch ist schnell durchgelesen doch am Ende fehlt leider was. Ein etwas Ausgeschmückteres Ende sowie mehr Informationen zu Fritz wären toll gewesen.
Zudem lernt man gerade die Normandie nur „oberflächlich“ kennen. Die ständigen Streitereien sowie Emmi die immer wieder sagt sie wäre Geschäftsführerin ihres eigenen Lebens war ein bisschen anstrengend und nervig.