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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2024

Gemeindeleben in Alpen

Vielleicht hat das Leben Besseres vor
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In diesem Buch begleitet man Anna von Betteray mit ihrer Familie und ihren Freunden in ihrem Alltag in Alpen, einer Gemeinde am Niederrhein. Aber so ganz alltäglich ist die Geschichte dann auch nicht, ...

In diesem Buch begleitet man Anna von Betteray mit ihrer Familie und ihren Freunden in ihrem Alltag in Alpen, einer Gemeinde am Niederrhein. Aber so ganz alltäglich ist die Geschichte dann auch nicht, denn man lernt auch Heike kennen, deren Tochter Raffaela nach einem Unfall geistig behindert ist. Nun hatte Raffaella einen Unfall und liegt im Koma. Anna ist als Pastorin sehr in das Leben in der Gemeinde eingebunden und weiß auch, dass die Gerüchteküche bei solchen Themen überläuft. So ist es natürlich auch dieses Mal. Immer mehr Menschen fragen sich, ob es wirklich ein Unfall war, oder wer dem Mädchen etwas angetan hat. Das bringt einige wirklich absurde Thesen auf den Plan, über die sich die Bewohner von Alpen die Köpfe zerbrechen. Aber zum Glück gibt es auch noch andere Themen, über die getratscht werden kann.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich muss sagen, dass ich das vorhergehende Buch nicht kenne und an manchen Stellen hatte ich schon das Gefühl, dass ich es besser erst gelesen hätte. Aber allgemein konnte ich das Buch auch ohne die Vorkenntnisse problemlos lesen und war schnell in der Geschichte drin. Auch die vielen Charaktere machten mir keine Probleme, da sie sehr verschieden und gut zu unterscheiden waren. Die Autorin kannte ich bislang nur aus dem Fernsehen, aber der Schreibstil gefällt mir unheimlich gut und mit Sicherheit war das nicht das letzte Buch, das ich von ihr gelesen habe.

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Veröffentlicht am 01.11.2024

Zurück nach Green Valley

New Dreams
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Elara hat auf dem Weg zu ihrer Großmutter einen Unfall mit dem Auto. Sie wird von Noah aufgelesen und mit nach Green Valley genommen, wo auch ihre Großmutter lebt. Diese weiß noch nicht, dass sie Besuch ...

Elara hat auf dem Weg zu ihrer Großmutter einen Unfall mit dem Auto. Sie wird von Noah aufgelesen und mit nach Green Valley genommen, wo auch ihre Großmutter lebt. Diese weiß noch nicht, dass sie Besuch von ihrer Enkelin bekommt. Elara ist nach einem Streit mit ihrer Mutter von Zuhause abgehauen. Ihre Mutter möchte, dass Elara Medizin studiert, doch diese möchte lieber Lehrerin werden. Um die Reparatur ihres Autos bezahlen zu können, fängt sie an, in der örtlichen Tankstelle zu arbeiten. Dabei sieht sie Noah wieder, der nebenan in der Werkstatt arbeitet. Die beiden können nicht verhindern, dass bald zwischen ihnen die Funken fliegen. Aber Noah ist nicht bereit für eine Beziehung. Seine Ex-Freundin liegt im Koma und er wechselt sich mit ihrem Vater bei den Besuchen im Krankenhaus ab.
Mir hat das Buch gut gefallen. Es war schön, wieder nach Green Valley zu kommen und über bekannte Personen etwas zu lesen. Auch die beiden Protagonisten in diesem Buch fand ich sehr sympathisch. Beide hatten ihre Probleme zu stemmen und die Handlungen waren nachvollziehbar und gut beschrieben. Wenn man gerne etwas über Romanzen in der Kleinstadt liest, dann kann ich die Reihe bislang auf jeden Fall empfehlen.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Auf nach Granada

Die Mondschwester
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In diesem Buch begleitet man nun Tiggy, die fünfte der sechs Schwestern. Sie ist auf einem Anwesen in Schottland, wo sie Wildkatzen versorgt. Dort lernt sie einen Spanier kennen, der etwas über ihre richtige ...

In diesem Buch begleitet man nun Tiggy, die fünfte der sechs Schwestern. Sie ist auf einem Anwesen in Schottland, wo sie Wildkatzen versorgt. Dort lernt sie einen Spanier kennen, der etwas über ihre richtige Familie zu wissen scheint. Schließlich bricht Tiggy nach Granada auf, um dort etwas über ihre Familie zu erfahren und zu sehen, wie sie gelebt haben.
Auch wenn das Buch wieder sehr gut recherchiert schien, konnte es mich leider nicht ganz so sehr packen, wie die Vorgänger es getan haben. Das lag vermutlich am Thema, denn mit Tanz im Allgemeinen und Flamenco im Speziellen kann ich nicht so viel anfangen. Trotzdem war es ein gutes Buch und ich bin natürlich auch gespannt, wie es weiter geht. Im Abspann erfährt man ja schon ein wenig über Electra, die letzte der bekannten Schwestern.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Mein absolutes Highlight des Jahres

Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte
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Linus Baker ist ein sehr objektiver Beobachter in seinem Beruf Darum wird er von seinen Vorgesetzten aufgefordert, sich ein Heim auf einer interessanten Insel anzuschauen. Er schaut sich Kinderheime an, ...

Linus Baker ist ein sehr objektiver Beobachter in seinem Beruf Darum wird er von seinen Vorgesetzten aufgefordert, sich ein Heim auf einer interessanten Insel anzuschauen. Er schaut sich Kinderheime an, in denen Kinder mit magischen Fähigkeiten leben. Aber in diesem besonderen Heim sind es nicht irgendwelche Kinder, sondern unter anderem Lucifer persönlich. Gut, dass Linus das erst nach seiner Ankunft in dem Ort vor der Insel erfährt. Aber auch der Leiter des Heimes, Arthur Parnassus ist sehr besonders. Im Laufe des Buches merkt man immer mehr, wie Linus sich verändert. Erst ist er noch besessen von seinem Regelbuch, nach dem er arbeitet, aber immer mehr schaffen es die Kinder und auch Arthur, sich in sein Herz zu arbeiten.
Dieses Buch war auf jeden Fall mein Highlight des Jahres und ich frage mich, warum ich es nicht schon früher gelesen habe. Es war so toll geschrieben und neben ganz besonderen Momenten hatte ich auch viel Spaß dabei zu lesen, wie Linus sich in dieser Zeit auf der Insel entwickelt hat und auch die Bewohner der Insel sich verändert haben. Es ist ein absolut tolles Buch und ich freue mich schon, weitere Bücher des Autors zu lesen, nachdem ich ihn nun entdeckt habe.

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Veröffentlicht am 24.10.2024

Ein wichtiges Thema unserer Zeit

Empathie und Widerstand
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Ich muss zugeben, dass vor der Lektüre dieses Buches für mich Empathie und Widerstand zwei Worte waren, die ich nicht unbedingt gemeinsam verwendet hätte. Aber die Autorin schafft es in ihrem Buch gut, ...

Ich muss zugeben, dass vor der Lektüre dieses Buches für mich Empathie und Widerstand zwei Worte waren, die ich nicht unbedingt gemeinsam verwendet hätte. Aber die Autorin schafft es in ihrem Buch gut, diese beiden verschiedenen Begrifflichkeiten miteinander zu kombinieren.
Das fängt bei mir schon bei der Empathie an, bei der ich die Definition der Autorin sehr spannend fand. Wenn man einer Person gegenüber empathisch ist, schließt man schnell auch andere Menschen aus, was ich vorher nicht so bedacht hatte. Und der Widerstand ist natürlich auch wichtig und hier bleibt mir wohl vor allem der folgende Satz in Erinnerung: "wenn du in Situationen von Ungerechtigkeit neutral bleibst, hast du die Seite des Unterdrückers gewählt ".
Ich fand das Buch sehr spannend zu lesen, auch wenn ich nicht in allen Dingen mit der Autorin einer Meinung war. Aber das wird wohl auch nicht zu erwarten sein.

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