Es geht nur mit Vertrauen
Manche Frösche muss man zweimal küssenBarbara hat mal wieder alles versiebt. Sie hat ihre Arbeit verloren und dann auch noch ihren Verlobten mit einer anderen im Bett erwischt. Natürlich setzt er sie vor die Tür, weil der Mietvertrag auf seinen ...
Barbara hat mal wieder alles versiebt. Sie hat ihre Arbeit verloren und dann auch noch ihren Verlobten mit einer anderen im Bett erwischt. Natürlich setzt er sie vor die Tür, weil der Mietvertrag auf seinen Namen läuft. Bei ihrer Cousine gibt es ein Sommercamp für die Kinder des Ortes und dort ist Hilfe willkommen. Das kommt Barbara gerade recht und sie packt dort mit an. Eine besonders schwere Nuss hat sie bei Rancher Mark zu knacken, der nach einem schweren Unfall sehr zurückgezogen lebt und nicht eben freundlich zu seinen Mitmenschen ist. Aber Barbara möchte unbedingt erreichen, dass sein Sohn Tom auch ins Feriencamp kommt und dort Freunde findet. Dabei finden auch Barbara und Mark Gefallen aneinander. Aber wenn man das Vertrauen in die Mitmenschen verloren hat, ist es nicht so leicht, wieder einen Menschen an dich heranzulassen. Das merkt Barbara bei Mark sehr deutlich. Die Gefühlswelt der beiden ist ein ständiges auf und ab, wobei man sie als Leser begleitet. So sehr man gerade Mark beim Lesen auch mal schütteln möchte, so gut kann man ihn aber auch verstehen, weil die Gefühle gut beschrieben werden.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es Fans von Liebesgeschichten, gerade solchen, die an kleineren, beschaulichen Orten spielen, nur empfehlen.