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Veröffentlicht am 01.04.2018

Wie ein Serienkiller geboren wird

Killer City
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Vorab: Als ich gelesen habe, dass man sich für diese Leserunde bewerben kann, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich liebe Wolfgang Hohlbein seit meiner Kindheit, ich mag seinen Schreibstil und seine Fantastischen ...

Vorab: Als ich gelesen habe, dass man sich für diese Leserunde bewerben kann, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich liebe Wolfgang Hohlbein seit meiner Kindheit, ich mag seinen Schreibstil und seine Fantastischen Geschichten und so hat mich die Leseprobe auch sehr gespannt gemacht auf dieses Buch und die Geschichte.

Das Cover

Das Cover war für mich sehr ansprechend. Es zeigt eine Großstadt mit viel Gewirr und verspricht viel zum Klappentext

Inhalt

Es geht um Thornhill, einem Serienkiller, der in Chicago im Jahre 1893 nach Rache strebt, während dort die Weltaustellung ist.

Meine Meinung

Ich tu mich schwer das Buch zu Rezensieren. Ich fand die Geschichte an sich gut. Allerdings tat ich mich beim lesen oft schwer. Die Zeitsprünge vom alten Thornhill und dem jungen Thornhill waren am Anfang nicht erkenntlich und so war ich bei Kapitel 2 erst mal am grübeln, wo wir denn eigentlich gerade sind. Zumal am Ende des Buches, die Zeitsprünge nicht mehr nach jedem Kapitel stattfanden, sondern es einfach so weiter ging.

Der Stil an sich war aber gut. Das Buch lies sich flüssig lesen, nur die Gedanken von Thornhill, seine ständigen Zweifel, seine Zwiegespräche, waren oft sehr zermürbend und langweilig, so dass ich mich durch viele Seiten quälen musste. Oft waren für mich die Schlüsse über sein Handeln auch nicht nachvollziehbar. Er tötete auch oft einfach unschuldige, obwohl er keine unschuldigen töten wollte. Es war für mich einfach schwer zu verstehen und so habe ich das Buch zwar nicht abbgebrochen, muss aber sagen, es wird mein erster Hohlbein, dem ich nicht ganz viel Lob geben kann.

Veröffentlicht am 01.04.2018

Toller Sprecher, allerdings leider fehlende Handlungen

Ich bin der Hass
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Cover

Das Cover ist wie gewohnt Schlicht. Bei diesem Band ist es in Silber und hätte ich das Taschenbuch gehabt, würden wahrscheinlich die Buchstaben wieder hervorstechen. Mich persönlich hat genau das ...

Cover

Das Cover ist wie gewohnt Schlicht. Bei diesem Band ist es in Silber und hätte ich das Taschenbuch gehabt, würden wahrscheinlich die Buchstaben wieder hervorstechen. Mich persönlich hat genau das angesprochen, dass es ein sclichtes, aber sehr einprägendes Cover für die Reihe ist.



Die Handlung

Die Story fängt da an, wo der letzte Teil endet. Der Schwerverbrecher Demon entkommt dem Shepard Team bei seiner Verhaftung auf dem Weg in ein Hochsicherheitsgefängnis. Was zuerst danach aussicht, als beginne eine spannede Verfolgsungsjagt nach Demon, endet damit, das Demon sich selbst stellt und Marcus Williams und sein Team bereits im Gefängnis erwartet. Wie er das geschafft hat, verrät er dem Team nicht, aber er bringt Marcus und Ackermann auf eine neue Spur: Dem Gladiator. Hier geht es um einen Serienkiller, den die Shepard Organisation aufspüren soll und so beginnt bald eine grandiose Schnitzeljagt, denn während sich das Team aufteilt um den Gladiator zu finden, muss Marcus sich mit einem alten und Korrupten Freund in Verbindung setzen, der Ihm die nötigen Kontakte zum King und somit zum Gladiator bringen soll, aber ihn auch gleichzeitig in Gefahr bringt.


Meine Meinung (nur Hörbuch gekürzt)


Für mich war es eine interssante Erahrung das Hörbuch zu hören, nachdem ich bisher nur die Bücher gelesen habe. Vorweg: Ich bin kein großer Freund der Reihe, aber ich verabscheue sie auch nicht. Ich finde die Reihe ist eine nette Unterhaltung, aber sie gehört nicht zu den Büchern, die ich mir sofort bei Erscheinungsdatum kaufen muss.

Der Sprecher Thomas Balou Martin ist großartig darin einen zu fesseln und auch wenn ich das Buch zum einschlafen hören wollte, hat es genau das Gegenteil gebracht. Diese markante Stimme, die es fertig bringt, jede Menge unterschiedliche Perspektiven und Personen so zu sprechen, als seien es zwei unterschiedliche Personen, machten es mir unmöglich sofort abzuschalten. Ich wollte weiterhören, wissen wie es weiter geht.

Die Handlung selber vom Buch ist wie immer gut. Aber ich glaube es liegt an der gekürzen Fassung, dass ich oft nicht mitkam und vieles einfach nicht nachvollziehen konnte. Daher fällt es mir grad sehr schwer ein Urteil zu bilden. Ich find die Story gut, die Action auch, aber ohne zu Spoilern: Ich musste an vielen Stellen oft nochmal zurückspulen, 2x hören, um dann zu merken ich habe nichts verpasst, es kommt einfach nicht vor. Mir fehlen diesmal einfach viele Erklärungen, viele Hintergrundhandlungen, die auf ein schlüssiges Handeln der Personen deuten. Ich denke ich werde mir demnächst nochmal das Print Exemplar zulegen und vergleichen, wenn es die Zeit zulässt.

Im großen und ganzen kann ich aber sagen: Nette Unterhaltung und sicher auch noch besser, wenn ich die ungekürzte Fasstung gehabt hätte. Aber durch den Sprecher, hat es sich dennoch wieder gelohnt. Werde jetzt öfter nach Thomas Balou Martin ausschau halten, wenn ich Hörbücher runterlade.

Veröffentlicht am 02.01.2018

Die Zukunft - Zwischen Gut und Böse

Die Optimierer
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Cover
In gedruckter Form ist das Cover gelb und sehr futuristisch. Ich bin ein typischer Cover Leser. Wenn mir ein Cover zusagt, dann muss ich schauen und lesen. So auch in diesem Fall. Es passt auf jeden ...

Cover
In gedruckter Form ist das Cover gelb und sehr futuristisch. Ich bin ein typischer Cover Leser. Wenn mir ein Cover zusagt, dann muss ich schauen und lesen. So auch in diesem Fall. Es passt auf jeden Fall zur Story.

Die Handlung
Wir schreiben das Jahr 2052 und sind mitten in München. Samson Freitag ist Lebensberater. Zu vergleichen ist dies ein wenig mit den Berufsberatern in der heutigen Zeit, nur dass ein Lebensberater tatsächlich bestimmen kann, in welchen Beruf man kommt. Es geht nämlich nicht mehr nur darum Geld zu verdienen. Im Jahr 2052 geht es darum mit dem gewählten Beruf glücklich zu werden. Eine Bestimmung zu finden. Samson kann mithilfe einer im Auge befindlichen Linse alle Daten über seine Kunden abrufen. Diese sind in der Zukunft sehr umfangreich. Alles, wirklich alles wird gespeichert und überwacht. Wo wir sind, was wir lesen, was wir essen und womit wir uns beschäftigen. Die Behörde weiß alles und so ist es für einen Lebensberater ziemlich einfach eine Wahl zu treffen, wo der jeweilige Kunde hinpassen wird.

Samson ist glücklich mit seinem Leben und seiner Berufswahl. Er scheint erfolgreich zu sein, bis zu dem Tag an dem er Martina beraten soll. Die Junge Frau scheint auf den ersten Blick ein Fall von dem heutigen Hartz 4 zu sein. Für die Zukunft bedeutet dies, dass sie ihre Grundsicherung bekommt und sonst den ganzen Tag daheim bleiben darf. Eine gute Wahl wie Samson findet, Leider entsteht dadurch eine Kette unglücklicher Ereignisse, die dazu führen, dass Samson an dem System eines Optimierungswohlstandes zweifelt.

Denn Martina ist gar nicht glücklich mit der Wahl und begeht Selbstmord. Samson fängt an dem System zu zweifeln und erinnert sich an einen Politiker, den er beraten hat. Er zweifelt ob auch hier seine Beratung falsch war. Und währen alles um ihn herum zerfällt, seine Freundin ihn verlässt und Samson immer mehr im sozialen System abrutscht, wird dem Leser klar, was die absolute Kontrolle bedeutet: nämlich das freies Handeln nicht mehr möglich ist.

Meine Meinung

Ich habe das Buch verschlungen. Es war gut zu lesen und sehr flüssig. Die Leserunde war mit Autorenbegleitung und die Autorin kommt sehr nett und authentisch rüber.

Die Überlegungen für die Zukunft waren gut durchdacht. Viele Technologien kann man sich tatsächlich in so naher Zukunft vorstellen und sind ja auch bereits schon fertig. Autonome Autos, Linsen die man als Navi benutzt, die Kontrolle über unser Leben (siehe Facebook). Gleichzeitig beschreit Theresa Hannig ein München, das zwar futuristisch ist, aber gleichzeitig am alten festhält. Viele Sachen kommen einem bekannt vor als Münchner.

Alles in allem fand ich das Buch sehr gut gelungen. Es regt zum Nachdenken an. Über das eigene Verhalten im Internet, das Urteilen über andere Menschen und vor allem welche Freiheiten man eigentlich hat.

Veröffentlicht am 27.11.2017

Tolle Idee, aber leider nicht ganz ausgerift

Die Burg am Mondsee
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Cover

Das Cover hat mich als erstes angesprochen. Ich hatte mich gerade bei der Lesejury angemeldet und mir keine großen Hoffnungen gemacht, als ich mich für diese Leserunde beworben habe. Ich habe das ...

Cover

Das Cover hat mich als erstes angesprochen. Ich hatte mich gerade bei der Lesejury angemeldet und mir keine großen Hoffnungen gemacht, als ich mich für diese Leserunde beworben habe. Ich habe das Cover gesehen und fand die Burg einfach sehr schön und auch den Titel.

Es war einfach ein schönes Motiv, das mich hat Träumen lassen und das einfach zu dem Klappentext passte: Eine geheimnisvolle Geschichte auf einer Burg

Die Handlung

Erzählt werden hier zwei Handlungen. Die erste Handlung findet im hier und jetzt statt und erzählt von Tessa. Frisch verheiratet zieht sie auf die Burg Weidenau in die Nähe des Mondsees. Sie ist verliebt in den älteren, erfolgreichen Burghardt. Kaum angekommen, verliert sie ihren Ehemann bei einem Flugzeugabsturz. Am gleichen Tag erleidet sie eine Fehlgeburt und verliert ihr Kind.

Zwei Jahre später: Tessa verliert sich immer noch in ihrer Trauer. Will alleine sein und bekommt vom Leben auf der Burg wenig mit. Während sich sehr zurückzieht kümmert sich ihre Angestellte Valerie um die geschäftlichen Belange auf der Burg und beherbergt eine größere Gruppe. Durch Zufall gelingt es nun genau einem Teilnehmer dieser Gruppe zu Tessa durchzuringen und mit ihr gemeinsam eine Ausstellung des Fotografen Jan zu besuchen. Als Tessa auf Jan trifft verändert sich alles. Sie beginnt wieder am Leben teilzunehmen und stößt auf ein Geheimnis, dass von Ihrer Familie jahrelang gut gehütet und verschwiegen wurde: Raquel.

Raquel ist die zweite Handlung in diesem Buch. Raquel wird von einem Wissenschaftler im 19. Jahrhundert im brasilianischen Dschungel aufgegriffen und als "wildes Kind" nach Deutschland gebracht. Dort soll bewiesen werden, wie schwer es ist ein "wildes Kind" zu zähmen. Doch die wilde Raquel erweist sich als weniger wild als erhofft und so lebt Raquel zuerst mit dem Wissenschaftler, der sie adoptiert hat, in einer Nervenheilanstalt und wird später dann als Gesellschafterin nach Burg Weidenau geschickt. Dort soll sie der Frau des Burgherrn Gesellschaft leisten und kommt wie es kommen soll, eine Verbotene Liebe beginnt.

Meine Meinung

Ich fand die Idee interessant, dass die Geschichte auf einer geheimnisvollen Burg stattfinden soll und war ehrlich gesagt etwas enttäuscht, dass die Burg gar nicht so geheimnisvoll ist. Der Mondsee rückt absolut in den Hintergrund und die Burg in der heutigen Zeit ist bei weitem nicht so interessant, wie es der Titel vermuten lässt.

Dennoch spielt die Burg eine große Rolle, denn erst durch die Burg stößt und löst Tessa das Familiengeheimnis.

Die Geschichte wird parallel erzählt. Immer erst eine Geschichte von Tessa, dann eine über Raquel. An sich haben mich beide Geschichten sehr bewegt, aber ich hätte mir mehr Tiefe erhofft. Viele Handlungen waren sehr abgehakt und kurz und es blieben sehr viele Fragen offen. Man hatte das Gefühl, die Autorin hätte einfach einen Abgabetermin, müsse hetzen. Dabei hätte es eine sehr geheimnisvolle Geschichte werden können.

Daher kann mich dieser Roman nicht ganz überzeugen. Ich fand ihn eine nette Abwechslung für zwischendurch, aber dadurch, dass die Geschichten sehr flach geblieben sind kann ich keine großen lobenden Worte finden.

Tessa ist außerdem nicht sehr authentisch in ihrem Handeln. Erst trauert sie 2 Jahre um ihren Verstobenen Ehemann um sich dann Hals über Kopf in eine neue Liebe zu stürzen. Ich habe da ein wenig mehr Herzschmerz, inneren Kampf mit dem verstorbenen Mann vermisst. Stattdessen kämpft sie um ihren Ruf und das war für mich nicht wirklich nachvollziehbar.

Ich werde sicher nochmal was von Carolin Rath lesen, denn ansich war die Idee gut. Aber eben nicht ganz ausgereift.