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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2025

Viele Klischees - furchtbares Ende

Coast Road
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Zuerst die positiven Dinge: Das Cover der deutschen Ausgabe ist schlicht und ergreifend toll, ich liebe es ja schon sehr, wenn sich unter dem Schutzeinband nochmal ein schönes Cover befindet.
Der Schreibstil ...

Zuerst die positiven Dinge: Das Cover der deutschen Ausgabe ist schlicht und ergreifend toll, ich liebe es ja schon sehr, wenn sich unter dem Schutzeinband nochmal ein schönes Cover befindet.
Der Schreibstil war sehr ansprechend und es war schnell fertig gelesen.
Der Plot hätte mir an sich gut gefallen, ebenso das Setting (Irland geht immer)… doch da waren mir einfach zu viele Klischees und ProtagonistInnen, die mir nicht tief genug waren. Alle Männer sind böse und behandeln ihre Frauen wie den letzten Dreck, nur der Pfarrer ist toll.
Und beim Schluss blieb mir die Spucke weg, die Moral von der Geschichte gehört für mich einfach in die Restmülltonne.
Kein Buch für Frauen, die auch nur einen Hauch von Feminismus in sich tragen.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Sehr humorvoll

Greta & Valdin
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Ein Buch das mich so richtig unterhalten und begeistern konnte!
Ein richtiger Plot ist erst einmal nicht zu erkennen (was sich gegen Ende allerdings ändert), man folgt abwechselnd den Gedankengängen der ...

Ein Buch das mich so richtig unterhalten und begeistern konnte!
Ein richtiger Plot ist erst einmal nicht zu erkennen (was sich gegen Ende allerdings ändert), man folgt abwechselnd den Gedankengängen der Geschwister Greta und Valdin, beide in ihren Zwanzigern. Sie entstammen einer Maori-Russischen Familie und teilen sich eine Wohnung. Beide scheinen beziehungsgebeutelt zu sein und hangeln sich mehr schlecht als recht durch ihren Alltag. Nach und nach entstehen ihre Charaktere und man erhält tiefen Einblick in das gesamte Familiengeschehen.
Die Familie ist äußerst liebenswert und auch die Beziehungsgeschichten der beiden Geschwister, die im übrigen beide homosexuell sind, schaffen letztendlich ein wohliges Gefühl beim Lesen. Trotz der thematisierten Probleme rutscht das Buch nie in düstere Gefilde ab. Im Gegenteil, der sarkastische Humor schaffte es immer mich zum Lachen zu bringen.
Für mich war es die perfekte Lektüre.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Ein bewegendes Wiedersehen

Merci Agneta
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Ein bisschen Angst hatte ich ja vor der Fortsetzung von "Bonjour Agneta", dem ersten Teil, den ich sehr geliebt habe. Aber die Angst war unbegründet, es geht genauso humorvoll wie berührend weiter.
Das ...

Ein bisschen Angst hatte ich ja vor der Fortsetzung von "Bonjour Agneta", dem ersten Teil, den ich sehr geliebt habe. Aber die Angst war unbegründet, es geht genauso humorvoll wie berührend weiter.
Das Wiedersehen mit Agneta, Einar und den anderen wunderbaren Protagonisten war wunderbar - ein bisschen wie "nach Hause kommen". Es gab wieder einige Stellen zum Lachen, aber diesmal auch viele berührende Szenen, bei denen ich nah am Wasser gebaut hatte.
Nicht alle Seiten sind zum Wohlfühlen, ganz im Gegenteil. Wenn man denkt, man weiß eh wie es jetzt weitergehen wird, wird man eines besseren belehrt und alles kommt ganz anders und das Ende ist super, auch wenn man es sich ein wenig anders gewünscht hätte.
Eine ganz wunderbare Fortsetzung, und ich bin ganz ehrlich: ganz loslassen mag ich Annjeta noch nicht und ich hoffe auf einen dritten Teil.

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Veröffentlicht am 19.06.2025

Herzerwärmender Roadtrip

Tage wie Salzwasser
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Wow! Dieses Buch habe ich sogar während einer extremen Leseflaute sehr gerne gelesen.
Zwei unterschiedliche Frauen, beide mitten in der Trauer, laufen einander über den Weg und begeben sich auf einen Roadtrip ...

Wow! Dieses Buch habe ich sogar während einer extremen Leseflaute sehr gerne gelesen.
Zwei unterschiedliche Frauen, beide mitten in der Trauer, laufen einander über den Weg und begeben sich auf einen Roadtrip bis nach Sizilien. Dazwischen gehen sie getrennte Wege, lernen interessante Menschen kennen, finden einander wieder.
Soweit die Kurzfassung ohne Spoiler.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, der Schreibstil ist sehr ansprechend und der Text lässt sich fluffig weglesen. Die Ortsbeschreibungen wecken Fernweh! Der Plot ist so aussergewöhnlich, dass ich zwischendurch immer wieder daran gedacht habe, dass es vielleicht viel von der Autorin Selbsterlebtes enthält.
Die Protagonistinnen menscheln richtig, viele Aktionen sind vielleicht nicht nachvollziehbar, aber glaubwürdig, die Emotionen fühlen sich echt an.
Die Thematik der Trauerarbeit ist berührend und die entstehende Freundschaft herzerwärmend.
Dieses Buch kann ich guten Gewissens weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Wirr und abgehoben

Stromlinien
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Bei diesem Buch konnte ich die vielen positiven Rezensionen überhaupt nicht nachempfinden und so stehe ich wohl alleine mit meiner unpopulären Meinung da.
Der Schreibstil ist sehr abgehoben und wirkte ...

Bei diesem Buch konnte ich die vielen positiven Rezensionen überhaupt nicht nachempfinden und so stehe ich wohl alleine mit meiner unpopulären Meinung da.
Der Schreibstil ist sehr abgehoben und wirkte auf mich übertrieben gewollt... Naturbeschreibungen sind ja seit dem Gesang der Flusskrebse ziemlich angesagt, also kommt kaum noch ein Buch ohne aus.
Die Dialoge waren für mich eigentlich das Schlimmste, so redet einfach kein Mensch und schon gar nicht Großmütter mit ihren Enkelinnen oder gar Teenager untereinander.
Die Handlung ist teils ziemlich verwirrend, soll gegen Ende aber Sinn ergeben, soweit bin ich ehrlich gesagt nicht gekommen, da ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen habe.
Für mich ist es ein typisches "Trendbuch", ein Buch das Konzepte anderer erfolgreicher Bücher aufgreift und nachahmt... aber das scheint ja aufzugehen. Meines war es absolut nicht.

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