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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2023

Bitte nicht

Teatime mit Lilibet
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Nein, nein! NEIN!
Ich hätte es besser wissen müssen, ich hatte schon mal ein Buch der Autorin gelesen, über Wallis Simpson, das bereits unakkurat war, beschrieb sie doch darin Wallis und Edward als antifaschistisch ...

Nein, nein! NEIN!
Ich hätte es besser wissen müssen, ich hatte schon mal ein Buch der Autorin gelesen, über Wallis Simpson, das bereits unakkurat war, beschrieb sie doch darin Wallis und Edward als antifaschistisch (hysterisches Kichern). Allerdings war ich damals großzügig darüber hinweggegangen, da mich das Buch ansonsten gut unterhalten hatte.
Aber das hier ist ein schlechter Witz: sprachlich, inhaltlich und ganz besonders im historischen Kontext.
Ich hab irgendwann in der Mitte aufgegeben die historischen Fehler zu zählen (hab jetzt herbe Falten am Mund vor Verbitterung) und da blieb dann irgendwie nichts mehr übrig, was sich zu lesen gelohnt hätte.
Schade, ich wollte dieses Buch so gerne mögen, aber wenn man tatsächlich neugierig auf die Gouvernante Queen Elizabeth‘ ist und der englischen Sprache mächtig, ist es wohl ratsamer das Buch von Marion Crawford selbst zu lesen „Little princess“.
Den Namen der Autorin merke ich mir jetzt, damit ich nie mehr nach ihrem Geschreibsel greife.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Gelungene Fortsetzung

Der Salon
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Die Fortsetzung hat gehalten, was der erste Band verspricht: gewohnt detailverliebt, informativ, super recherchiert und das liebevolle und charmante Setting in und um München. Aber wir begleiten Leni diesmal ...

Die Fortsetzung hat gehalten, was der erste Band verspricht: gewohnt detailverliebt, informativ, super recherchiert und das liebevolle und charmante Setting in und um München. Aber wir begleiten Leni diesmal sogar nach London, wo die swingin‘ Sixties lebendig werden - Nostalgie pur!
Das Wiedersehen mit den liebevoll charakterisierten Protagonisten war einfach wunderbar und ich bin jetzt traurig, dass ich schon wieder fertig mit dem Lesen bin.
Eine ganz großartige Dilogie, die ich absolut weiterempfehlen kann!

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Düster und spannend bis zum Schluss

Wolfskinder
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Was für ein schönes Buchcover!
Was für ein gelungenes Thriller-Debüt!
Wobei... so ein klassischer Thriller ist es ja eigentlich nicht, was ich persönlich ja sowieso besser finde. Also wer so ein Vermittler-Duo-Ding ...

Was für ein schönes Buchcover!
Was für ein gelungenes Thriller-Debüt!
Wobei... so ein klassischer Thriller ist es ja eigentlich nicht, was ich persönlich ja sowieso besser finde. Also wer so ein Vermittler-Duo-Ding braucht: nope hier nicht.

Es brauchte keine 10 Seiten um völlig in den Bann gezogen zu werden. Es kommen viele Personen zu Wort und jedes Kapitel ist aus einem anderen Blickwinkel, was aber nicht lange verwirrend ist, man bekommt bald einen guten Überblick wer wer ist. Diese extrem düstere Stimmung ist es, was mich von Anfang an völlig einnimmt. Und obwohl es irgendwann klar ist, dass es wohl in Deutschland spielt, ist das Setting so vage, dass es irgendwo in den Bergen der USA genauso spielen könnte, wie in Skandinavien, in der Schweiz oder sonstwo.
Jede der Figuren ist gut herausgearbeitet und handelt und spricht authentisch, das habe ich besonders gemocht, da man zu keinem Zeitpunkt aus dem Lesefluss gerät und der Roman sich zum absoluten Pageturner entwickelt und spannend bis zur letzten Seite bleibt.

Bravo! Ich freue mich schon auf mehr Lesestoff von Vera Buck!

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Veröffentlicht am 09.03.2023

Die Spannung in Haskins Hollow geht weiter

Nachtflamme
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Eines Tages im Hause Blanvalet:
Würfelgeklapoer
„Nacht! Ich habe Nacht gewürfelt! Ich nenne es Nachtflamme!“
„Ja klingt gut, worum geht es denn?“
„Keine Ahnung, ist Nora Roberts also irgendwas mit Liebe ...

Eines Tages im Hause Blanvalet:
Würfelgeklapoer
„Nacht! Ich habe Nacht gewürfelt! Ich nenne es Nachtflamme!“
„Ja klingt gut, worum geht es denn?“
„Keine Ahnung, ist Nora Roberts also irgendwas mit Liebe und so.“
„Aber ist das nicht der zweite Teil einer Fantasy Trilogie?“
„…. Ist es?“
„Ich glaube schon!“
„Egal, kauft ja sonst keiner wenn wir den Original Titel übersetzen. Und die Teile kann man sicher auch alle für sich allein lesen.“

Nein! Kann man nicht! Und eine deutlichere Kennzeichnung, dass dies Band zwei von drei ist, wäre sicher Leserinnenfreundlich gewesen.
Wie schon Band eins, hat auch dieser einen trotteligen deutschen Titel erhalten, im englischen heißt er The Hollow (Sign of seven 02).
Und weiter ging es in der Story um die sechs Protagonisten kurz vor dem Kampf gegen das Böse in der Kleinstadt Hawkins Hollow. Wir erfahren ein wenig mehr über die Vorgeschichte und beobachten wie die Bande zwischen den Protagonisten immer stärker werden.
Wie gewohnt fluffig zu lesen, gespickt mit ein wenig Erotik und Humor.
Gute Unterhaltung für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 07.03.2023

Super recherchiert, liebenswerte Protagonisten und charmant geschrieben

Der Salon. Wunder einer neuen Zeit
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Hui, da habe ich aber in letzter Zeit massives Glück bei historischen Büchern, denn auch dieses war exzellent und ein absoluter Pageturner.
Diesmal befand ich mich in den 50er Jahren in München und der ...

Hui, da habe ich aber in letzter Zeit massives Glück bei historischen Büchern, denn auch dieses war exzellent und ein absoluter Pageturner.
Diesmal befand ich mich in den 50er Jahren in München und der Arbeitsplatz dieser Hauptprotagonistin ist ein Friseursalon.
Natürlich gibt es auch hier eine Familiengeschichte, aber eigentlich stehen in dieser Story eine Gruppe junger Menschen, unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Problemen und Anliegen im Fokus.
Wir befinden uns zwar in den 50er Jahren, aber ganz ohne Pferdeschwanz-Petticoat-Rock‘n Roll Kitsch. Wiederaufbau, Kriegsschuld, Besatzungszeit, ländliche Frömmelei, Burschenschaften und die unterdrückte Frau sind Themen, die Julia Fischer unter anderem in diesem Roman unterbringt. Viel Zeitgeschehen, kulturell wie politisch, lässt sie elegant in die Salonklatschgespräche einfließen und formt ein perfektes atmosphärisches Bild dieser Zeit. Und der bayrische Dialekt macht alles sehr charmant. Fischers zahlreiche Protagonisten sind liebevoll herausgearbeitet und agieren authentisch.
Großartig! … für meinen Geldbeutel leider weniger, denn ich MUSS jetzt unbedingt den zweiten Band haben.

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