Leichtes Buch mir einpaar Schwächen
Little White Lies
Nachdem ich The Inheritance Games der Autorin sehr mochte habe ich mich auf neuen Lesestoff gefreut. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen sodass ich gut in die Story eintauchen konnte. ...
Nachdem ich The Inheritance Games der Autorin sehr mochte habe ich mich auf neuen Lesestoff gefreut. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen sodass ich gut in die Story eintauchen konnte. Erzählt wird aus Sawyers Sicht und ich mochte ihre schlagfertige Art auf Anhieb.
Der Einstieg hat mir gut gefallen und die ersten Kapitel haben neugierig gemacht. Leider zog sich die erste Hälfte etwas und ich hatte das Gefühl dass sich manche Szenen unnötig in die Länge gezogen haben. In der zweiten Hälfte kam dann endlich Spannung auf und ich konnte richtig mitfiebern.
Besonders gut fand ich den Zusammenhalt zwischen den Mädels und die Dynamik innerhalb der Familie. Auch wenn ich mit manchen Charakteren – wie z. B. Campbell – nicht ganz warm geworden bin und ihre Entwicklung stellenweise schwer nachvollziehbar war haben mir die kleinen Enthüllungen gefallen die im Laufe der Handlung gestreut wurden. Die große Wendung am Ende hat mich überrascht und gut gefallen.
Ich fand schade dass die Kapitel im Vergleich zu The Inheritance Games länger waren was für mich persönlich den Lesefluss etwas gehemmt hat. Außerdem fehlte mir insgesamt die Sogwirkung die ich von der Autorin gewohnt bin. Einige Charaktere blieben mir zu oberflächlich und ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht.
Trotzdem ist das Buch ein solider Jugendthriller mit einer interessanten Grundidee und einer starken Protagonistism