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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2019

Wahnsinning interessant!

Tonspur - Wie ich die Welt von gestern verließ
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Wir mussten das Buch als Lektüre in der Schule lesen und ich bin so froh darüber! Das Buch zeigt das Leben in der DDR, Olaf Hintzes Leben. Die Ungerechtigkeit des damaligen Regimes, die Unterdrückung, ...

Wir mussten das Buch als Lektüre in der Schule lesen und ich bin so froh darüber! Das Buch zeigt das Leben in der DDR, Olaf Hintzes Leben. Die Ungerechtigkeit des damaligen Regimes, die Unterdrückung, die fehlende Freiheit. Olaf Hintze überstand das alles durch Musik, Bücher und anderer Literatur. Es führte ihn durch seine dunkelsten Tage, bis zum Grenzübergang in Sopron nach Österreich. Die Flucht war ein Muss für ihn. Ein paar Monate später öffneten sich die Grenzen. Das Buch war interessant von der ersten bis zur letzten Seite, emotional und einfach inspirierend! Die Art wie er über seine Bücher schrieb, Musik liebte und die Literatur in der BRD „aufsog wie ein Schwamm“.

Veröffentlicht am 18.08.2019

Einfach eine richtige Lovestory

Wir in drei Worten
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Ich habe das Buch wirklich von der ersten Seite an geliebt! Die Personen sind wundervoll und es gibt sogar eine andere kleine Lovestory in dem Buch. Sehr einfach geschrieben und wirklich witzig. Sehr zu ...

Ich habe das Buch wirklich von der ersten Seite an geliebt! Die Personen sind wundervoll und es gibt sogar eine andere kleine Lovestory in dem Buch. Sehr einfach geschrieben und wirklich witzig. Sehr zu empfehlen!

Veröffentlicht am 08.08.2019

Er lebt gerne so als würden ihm nur noch 2 Tage bleiben

All die verdammt perfekten Tage
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Finch ist mit seiner Art eine der interessantesten Personen von denen ich je gelesen(?) habe. Er ist außergewöhnlich, seltsam, unvorhersehbar, unberechenbar und klug. Er macht was ihm passt, wie es ihm ...

Finch ist mit seiner Art eine der interessantesten Personen von denen ich je gelesen(?) habe. Er ist außergewöhnlich, seltsam, unvorhersehbar, unberechenbar und klug. Er macht was ihm passt, wie es ihm passt und denkt eindeutig zu viel nach.
Violet ist so verschieden und doch so ähnlich. Er lässt sie wieder an das Leben glauben. Er lässt sie träumen, was aus ihrer Zukunft wird, was sie nach dem Tod ihrer Schwester längst aus den Augen gelassen hat. Weniger interessieren mich die Dinge, wie, dass sie wieder Autofährt, sondern, dass sie lebt, atmet und glücklich ist. Die beiden schweben kurze Zeit tatsächlich zusammen auf einer Wolke und sind glücklich. Sie hat durch ihn sich selbst wieder gefunden und er hat wieder einen Grund weiterzumachen.

Spoiler, tut mir leid, nicht weiterlesen:


Deshalb bricht es mir das Herz, dass er einfach ging. Ich weiß nicht wann mich das letzte Mal ein Buch so dermaßen berührt hat. Sogar jetzt kommen mir wieder die Tränen.. Es ist schon komisch, dass man es wirklich im Herzen spürt, wenn es einem psychisch wirklich weh tut. Er hat das Projekt fertig gemacht, er hat ihr Sachen hinterlassen und ihr einen Brief geschrieben. Ich hoffe, ihr wird bewusst, dass es nicht ihre Schuld war. Er wollte es so, er sah keinen anderen Ausweg. Es kam so plötzlich und unerwartet, dass ich das Ende mehrmals gelesen und gehofft habe, dass es doch nicht er ist, den sie aus dem Wasser ziehen. Dass er zu Hause in seinem Schrank mit dem ultravioletten Licht mit Ultraviolet sitzt und auf der Gitarre spielt und singt. Ich will es nicht wahrhaben, dass er letztendlich doch Violet im Stich gelassen hat. Dass sie jetzt die ganzen Orte über die sie gesprochen haben, ohne ihn besuchen muss. Es bricht mir das Herz, dass sie nie wieder ein "Ich liebe dich, Ultraviolet" hören wird und nie wieder dem Jupiter-Pluto-Gravitationseffekt ausgesetzt ist. Aber all die verdammt perfekten Tage waren nicht umsonst, denn sie wird wieder lernen zu lachen, zu lieben, zu vertrauen und zu leben. Wegen ihm.

Nicht der Tage erinnert man sich,
man erinnert sich der Augenblicke.

Veröffentlicht am 08.08.2019

Man glaubt, dass Ende ist klar, aber dann ...

Sie weiß von dir
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Das Buch ist in der Perspektive von 2 der 3 Hauptdarsteller erzählt und man bekommt auch noch Einblicke in die Vergangenheit. Das Buch wirft zwischendurch sehr viele Fragen auf und man weiß wirklich nicht, ...

Das Buch ist in der Perspektive von 2 der 3 Hauptdarsteller erzählt und man bekommt auch noch Einblicke in die Vergangenheit. Das Buch wirft zwischendurch sehr viele Fragen auf und man weiß wirklich nicht, wen man vertrauen kann. Einerseits verhält sich der Mann wie ein Kontrollfreak, andererseits sagt die Ehefrau immer wieder Sachen wie "Vielleicht geht mein Plan doch auf..". Aber das Ende hat so gut wie keiner erwartet! So viel Atmosphäre und Spannung! Zu Recht ein Besteller. (Ein bisschen Fantasie spielt dann auch irgendwo mit)
Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 29.07.2019

Gibt es so etwas noch heute, bitte?

Pride and Prejudice - Englisch-Lektüre für Fortgeschrittene ab B2
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Ich habe noch nie so ein unglaubliches Buch gelesen. Es geht zwar um Liebe, aber um so eine starke, sodass es nicht einmal in Buch zu einem Kuss kommt. Sie beruht nicht auf physischer Ebene, sondern hier ...

Ich habe noch nie so ein unglaubliches Buch gelesen. Es geht zwar um Liebe, aber um so eine starke, sodass es nicht einmal in Buch zu einem Kuss kommt. Sie beruht nicht auf physischer Ebene, sondern hier geht es um zwei Personen, die sich tatsächlich über allem Maße lieben. Natürlich auf Umwegen, da sehr viele Missverständnisse aufkommen. "Turns out Pride and Prejudice is a flawless masterpiece, he´s got too much pride, she´s got too much prejudice, it just works", wenn ich kurz Sheldon zitieren dürfte. Diese Geschichte, die Jane Austen im 19. Jahrhundert geschrieben hat, ist seither nicht zu überbieten. Natürlich gibt es heutzutage so gute Romane, ich möchte das auf keinen Fall bestreiten, da ich sogar selbst eine fleißige Romanleserin bin und darin auch versinke, aber Pride und Prejudice ist eine Klasse für sich. Die Liebe zwischen Darcy und Lizzy ist einmal unbeschreiblich und man spürt sie bis heute.